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Mi, 22:14 Uhr
26.09.2018
Thüringer Philologenverband

Laufstall statt Laufbahn

„In nahezu allen Bundesländern haben Gymnasiallehrkräfte eine Laufbahn; in Thüringen erhalten sie jetzt einen „Laufstall“! Beförderungsmöglichkeiten gibt es de facto keine mehr“
So kommentiert Heike Schimke, Vorsitzende des Thüringer Philologenverbandes, das nun beschlossene neue Besoldungsgesetz für Thüringen...


Damit geht Thüringen einen einsamen Weg. Die Abschneidung von Beförderungsämtern für Gymnasiallehrkräfte ist bundesweit einmalig.

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Damit ist Thüringen künftig für junge Lehrkräfte, die nach Entwicklungsperspektiven im Beruf schauen, nicht mehr attraktiv.

„Das wird sich rächen“, ist sich Heike Schimke sicher. „Die Bewerberzahlen für freie Stellen an Gymnasien werden zurückgehen.“

Da in den kommenden Jahren ein Generationswechsel in den Lehrerzimmern Thüringens stattfinden wird, ist das kein gutes Signal, das Thüringen hier setzt.
Autor: red

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Kommentare
Bekanntschaften
27.09.2018, 06:50 Uhr
Das Gehalt ist, meines Erachtens, bereits angemessen...
für die geleistete Lehrtätigkeit.
Gymnasiallehrkräfte verdienen mit der A 14 (meines Wissens) ein Gehalt, welches in anderen öffentlichen Berufen im Allgemeinen nicht erreicht wird.
geogott
27.09.2018, 07:24 Uhr
Warum auch?
Welchen Grund haben die Lehrer andauernd rumzujammern? Wie der Vorschreiber bereits angemerkt hat, verdienen Lehrer bereits sehr angemessen.
Warum maßt man sich aber den Anspruch nach irgendwelchen Beförderungen an? Ein Gymnasiallehrer beispielsweise ist dafür ausgebildet an Gymnasien alle Klassenstufen zu unterrichten. Das macht er auch sein Leben lang. Und es ist immer das gleiche was er unterrichtet. Für was soll er dann bitteschön befördert werden!? Kann er auf einmal auch eine 13 oder 14 oder 15 Klassenstufe unterrichten? Sicher nicht.
Und kommt mir bitte keiner mit irgendwelcher individueller Unterrichtsvorbereitung. Das macht ein Lehrer vielleicht die ersten 5 Jahre. Dann wird die nächsten 30 Jahre immer das selbe runtergeleihert. Das ist definitiv Fakt. Das ist ja auch in Ordnung. Aber dann ist der Ruf nach irgendeiner Beförderung einfach eine widerliche Anmaßung.
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