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So, 19:51 Uhr
16.09.2018
Peter Blei unterwegs

Damals und heute

Vor einigen Tagen fiel das Gerüst an dem die Altstadt prägendem Gebäude Altendorf 30. Peter Blei hat sich das neue Gesicht mal angesehen und mit dem von früher verglichen...

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Damals (Foto: Peter Blei)
Damals (Foto: Peter Blei)
Damals (Foto: Peter Blei)
Heute (Foto: Peter Blei)
Autor: nnz

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Kommentare
Leser1
17.09.2018, 18:48 Uhr
Denkmäler abreißen
Ich würde auch gern Denkmäler abreißen und wieder schöner hinbauen. Was hier in der Stadt für manche Leute alles ermöglicht wird ist sagenhaft.
spaßamdienstag
17.09.2018, 21:48 Uhr
Verständnisproblem, Leser1
Ich muss gestehen, ich habe ein Verständnisproblem bei Ihrem Kommentar: gehört das Haus irgend jemanden, den man doof finden muss?
Ich meine, jahre- und jahrzehntelang war die Altstadt ein riesengroßer Schandfleck, den man lieber gar nicht bis sehr schnell durchqueren wollte. Ich finde das neue/alte Gebäude dort eigentlich recht gut gemacht - warum darf man das nicht?
Alanin
18.09.2018, 06:06 Uhr
Ich kann helfen...
Ich glaube mich zu erinnern, dass das Haus unter Denkmalschutz stand/steht - bin mir aber nicht ganz sicher.

Wenn ich mir die Bilder so anschaue, dann bleibt vom alten Wesen des Hauses - zumindest im Bezug auf die Fassade - eigentlich nichts charakteristisches mehr...

Aber wie gesagt, ich bin mir nicht sicher ob das Haus unter Denkmalschutz steht/stand... Falls dem so ist, dann dürfte bei der Erhaltung der Fassade dem Denkmalschutz nicht entsprochen worden sein...
Bodo Bagger
18.09.2018, 09:46 Uhr
Denkmalschutz muss man auch bezahlen können,
und was nutzt es, ein denkmalgeschütztes Haus stehen zu haben, wenn sich dessen Sanierung wirtschaftlich nicht rechnet oder eine komplett denkmalschutzgerechte Sanierung sich einfach nicht entsprechend zukünftigen Nutzungsbedingungen realisieren lässt.

Die Stadt hat seinerzeit mit dem B-Plan eine Verdichtungsbebauung der Altstadt beschlossen, die mal mehr oder auch mal weniger gelungen ist.
Letztlich lebt eine Stadt auch von Veränderungen. Zumindest ist hier der ursprüngliche Charakter der Bebauung erhalten geblieben und die ursprünglichen Strassenzüge sind erhalten geblieben. Das gabs in den 50ern und der damaligen sozialistischen Plattenbebauung auch schon ganz anders.

Gerade im Bezug auf das Quartier der unteren Altstadt ist die gesamte Neubebauung finde ich, recht gut gelungen. Es lebt sich dort mitlerweile doch recht schön und die kriegsbedingten Schandflecke und Bombenlücken sind dort verschwunden.
neu-roland
18.09.2018, 10:03 Uhr
Ästhetischer Tod eines Gebäudes
Die Bilder zeigen sehr schön, wie man ohne ästhetisches Gefühl den Charakter eines Gebäudes nachhaltig zerstören kann. Wenn die Denkmalbehörde so etwas zugestimmt hat, hätte sie zweckmäßigerweise lieber den Abriß genehmigen sollen, als eine solche optisch augenschädigende Bausünde als Resultat zu akzeptieren. Bauhausimitation statt italienischer Palazzistruktur!
Altstadtprägend ist jetzt die neue Häßlichkeit. Da hätte Nordhausen ein schicker Neubau mit Nicht-Standard-Architektur an dieser stadtbildprägenden Stelle besser gestanden.
henry12
18.09.2018, 12:24 Uhr
Hier prägt nichts mehr
Die Ruine hatte mehr Charakter als dieses billige
Ikeaimitat. In sofern hätte sich der Neubau optisch mehr vom Vorgänger abgrenzen können, um gar nicht erst einen Eindruck von dessen Stil zu erwecken.
Anderer seits ist jetzt die Altstadt wieder bebaut und so zieht wieder Leben dort ein. Da heiligt der
Zweck sicher auch mal die Mittel.
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