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Mi, 15:25 Uhr
05.09.2018
Aus Ideen werden Projekte

Zukunftswerkstatt wie geht es weiter?

In allen vier Regionen des Kirchenkreises Südharz traf man sich in diesem Jahr zu Zukunftswerkstätten. Die Zukunft der evangelischen Kirche im Südharz kam hier in engagierten Diskussionen auf den Tisch. Nun sollen aus den Ideen Projekte werden...

Eingeladen waren alle Interessierten unabhängig von ihrer Kirchenzugehörigkeit. Einen Tag lang diskutierten sie in Großbodungen, Urbach, Bleicherode und Nordhausen. Die Erwartungen hingen hoch. Zumal diese Tage ja erst den Schwung für Weiteres bringen sollten. „Viele neue Impulse kamen von den Teilnehmern der Zukunftswerkstätten. Nun ist es an der Zeit, dass aus Ideen konkrete Projekte werden“, freut sich Superintendent Andreas Schwarze.

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Schon vor Beginn der Werkstatt-Termine hat die Kreissynode des Kirchenkreises (das Kirchenparlament) zwei Stellen für die Dauer von drei Jahren geschaffen, um Neues auszuprobieren. Kleine Erprobungsräume sollen damit an den Start gehen.

Nun hat der Kreiskirchenrat in seiner August-Sitzung einen Ablauf überlegt, wie die beiden Stellen vergeben werden könnten. Der Kreiskirchenrat übernimmt die Arbeit für die Synode zwischen den großen Synodentagungen, die zweimal im Jahr stattfinden.

Zukunftswerkstätten der evangelischen Kirche - aus Ideen sollen nun Projekte werden (Foto: Evangelischer Kirchenkreis Südharz) Zukunftswerkstätten der evangelischen Kirche - aus Ideen sollen nun Projekte werden (Foto: Evangelischer Kirchenkreis Südharz)

Zukunftswerkstätten der evangelischen Kirche - aus Ideen sollen nun Projekte werden

Der Ablauf

Zunächst können aus den Gemeinden oder den Regionalkonventen konkrete Ideen für die Stellenbesetzung kommen. Im Regionalkonvent treffen sich alle hauptberuflichen Mitarbeiter einer Region. Dort werden diese Ideen dann auch zunächst besprochen und ein Antrag an den Kreiskirchenrat formuliert. Der prüft die Anträge dann und bittet die Gemeinden in den betreffenden Regionen dazu Stellung zu nehmen. Halten die Gemeinden die Besetzung einer solchen Stelle für sinnvoll oder haben sie andere Ideen? Zwei Monate haben die Gemeinden Zeit darüber nachzudenken und das Ergebnis schriftlich beim Kreiskirchenrat abzugeben. In seinen Händen liegt später der Beschluss, welche Idee zur konkreten Stelle wird.
Das klingt komplizierter, als es ist. Auf diese Art und Weise sind ehren- und hauptamtlich Aktive mit eingebunden und die ganze Region beteiligt. Der Kreiskirchenrat muss letztlich dann den Blick auf das Wohl des gesamten Kirchenkreises haben.

„Was klingt so vielversprechend, dass es auch nach Ablauf der Erprobungszeit Früchte trägt? Das wird eine unserer Fragen sein.“, erläutert Präses Dr. Uwe Krieger den späteren Prozess. „Natürlich gibt es vieles zu bedenken, doch zunächst heißt es konkrete Vorschläge einzubringen“, betont Superintendent Schwarze mit einem erwartungsvollen Lächeln im Gesicht. Es bleibt interessant im Kirchenkreis Südharz.
Regina Englert
Autor: red

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