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Mi, 12:53 Uhr
05.09.2018
Beratertag der IHK

Personalgewinnung im Ausland

Ausländische Fachkräfte entwickeln sich immer mehr zu einer interessanten Zielgruppe im Rahmen der Personalgewinnung. Die Mitarbeitersuche in Nachbarländern gestaltet sich für Betriebe schwieriger als in der heimischen Region. Worauf man achten muss klärt die Industrie- und Handelskammer...

Oftmals kennen Arbeitgeber die aktuellen Arbeitsmarktverhältnisse in Europa nicht im Detail, zudem fehlen Kontakte zu Ansprechpartnern im Ausland. „Hier können Erfahrung, Expertise und das Know-how von international agierenden Netzwerken nützlich sein“ sagt Diana Stolze, RSC-Leiterin.

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Die IHK Erfurt unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen in der bundesweit stattfindenden Fachkräftewoche vom 17. bis 20. September 2018 mit regionalen Beratungssprechtagen. So auch am 19. September 2018 in der Zeit von 9 bis 12 Uhr im Regionalen Service-Center in Nordhausen. In einem bilateralen Gespräch können Fragen zu rechtlichen Rahmenbedingungen, Netzwerken bei der Gewinnung von internationalen Fachkräften, Schulungsmöglichkeiten für internationale Kompetenz und zu weiteren individuellen Problemfeldern beantwortet werden.

Interessierte Unternehmen melden sich für die konkrete Vereinbarung von Gesprächsterminen bitte telefonisch unter 0361-3484-260 an.
Autor: red

Kommentare
gandalf
05.09.2018, 13.11 Uhr
Die Katze und der Schwanz
Warum suche ich erst im Ausland, wenn es schwieriger ist, als in der heimischen Region? Wenn ich heutzutage höre, dass die Wirtschaft bei einer Arbeitslosenquote von unter 5% von "Vollbeschäftigung" spricht...

Lieber entzieht man anderen Ländern die Fachkräfte, als (vielleicht mit etwas höherem Aufwand) einen Arbeitslosen zur Fachkraft zu machen. Armes Deutschland!!!
Psychoanalytiker
05.09.2018, 13.42 Uhr
Die IHK sollte sich tunlichst zurückhalten
"Deutschland braucht Fachkräfte" hört man immer wieder von Unternehmen und Politikern. Genau dieses sehe ich als wahren Grund für die unkontrollierte Öffnung unserer Grenzen, nur das auch Menschen kamen, die weder Fachkraft sind, noch werden oder werden können. Ich wiederhole es gerne: Wir haben kein Einwanderungsgesetz und der vorliegende Entwurf bezieht sich nur auf Fachkräfte und Eliten, filtert also die hilfsbedürftigen Asylsuchenden heraus.

Nun gibt es innerhalb Europas freie Berufswahl für die, die "Europäer" sind. Aber warum muss man diese Menschen anlocken. Es ist purer Egoismus, den wir da zeigen. Brauchen die Staaten Europas ihre Menschen nicht selbst? Mein Lieblingsbeispiel sind die Pflegeberufe. Haben Europas Staaten keine alten, pflegebedürftigen Menschen? Muss deren Pflegepersonal abgeworben werden, damit unsere Alten und Kranken gepflegt werden können? Ich meine, mit höhere Attraktivität und besser Bezahlung bekäme man das auch hin. Und die Beispiele ließen sich fortsetzen. Warum müssen portugiesische Arbeiter hier arbeiten? Wahrscheinlich, weil unsere Fachkräfte in Dubai Wolkenkratzer oder in Österreich Tunnel bauen.

Die IHK zeigt für mich den wahren Charakter deutscher Einwandungspolitik, und diese gefällt mir so nicht...
tannhäuser
05.09.2018, 14.59 Uhr
Komplett versagt...
Jetzt wird nach ausländischen Fachkräften gesucht, und es ist nicht nur moralisch höchst verwerflich, diese ihren Heimatländern entziehen zu wollen, in Kauf zu nehmen, dass diese Rufe auch Kriminelle und ungebildete Wirtschaftsflüchtlinge anziehen sowie einfach zu verschweigen, dass Steuergelder, die für Weiterbildungen Arbeitsloser gedacht waren, seit Jahren in Verwaltung und sinnlosen Aktivierungsalibiveranstaltungen versickern oder gar von Arbeitsagenturen und Jobcentern nicht abgerufen werden.

Ich stimme Ihnen bezüglich des Charakters der IHK zu, Psychonalytiker, und erweitere dahingehend, dass keiner vorhanden ist.

Die haben immer so getan, als wären nicht vermittelbare Arbeitslose im besten Alter ohne sinnvolle Angebote zur Weiterbildung oder Umschulungen nur Kollateralschäden der sozialen Marktwirtschaft, die ab Schröder über Merkel zum Raubtierkapitalismus mutierte.

Aber seit Mutter Angelas von ehemals Kohls Gnaden (Der im Grabe rotieren wird) eigenmächtiger gesetzeswidriger Grenzöffnung inklusive Sonderzügen, Balkanroutentrecks und Schönredemantras entdeckte man seine Herzen für berufliche Integration...Aber die von Analphabeten und Deutsche-Sprache-Verweigerern.
murmeltier
05.09.2018, 17.10 Uhr
Brauchen
Brauchen wir tatsächlich Fachkräfte? Oder geht es nur um Arbeitskräfte, die im Niedriglohnsektor arbeiten sollen?
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