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Mo, 11:22 Uhr
03.09.2018
Inflationsrate im August in Thüringen voraussichtlich 2,0 Prozent

Was wurde teurer, was billiger?

Im August verlief die Preisentwicklung sehr moderat. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik blieb der Verbraucherpreisindex im Monat August auf dem gleichen Niveau wie im Juli mit einem Indexstand von 111,7 Prozent (Basis 2010=100)...


Die Jahresteuerungsrate war leicht rückläufig, von 2,1 Prozent im Juli auf 2,0 Prozent im August. Sie erreichte den 4. Monat in Folge den für die Geldpolitik wichtigen Schwellenwert von 2,0 Prozent.

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Im Wesentlichen wird die Höhe der Inflationsrate durch die deutlich über dem Vorjahr liegenden Preise der Mineralölprodukte beeinflusst. Die Heizölpreise waren um 28,7 Prozent teurer, Flüssiggas um 18,3 Prozent sowie die Kraftstoffpreise um 13,1 Prozent. Betrachtet man die Jahresteuerungsrate ohne die Preisentwicklung von Heizöl und Kraftstoffen läge sie nur bei 1,3 Prozent.

Weiterhin tragen die spürbar über dem Vorjahr liegenden Nahrungsmittelpreise (2,4 Prozent), insbesondere Obst (4,7 Prozent) und Gemüse (3,6 Prozent) sowie die Preisentwicklung im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur (2,1 Prozent) zu der Höhe der Inflationsrate bei. Indexdämpfend wirkten sich die unter dem Vorjahresniveau liegenden Preise für Gas (-2,1 Prozent) und Strom (-2,0 Prozent) aus.

Im Vergleich zum Vormonat verlief die Preisentwicklung in den einzelnen Warengruppen sehr unterschiedlich.
Die Preise für Bekleidung und Schuhe erhöhten sich um 1,1 Prozent sowie die Preise für Möbel und Leuchten (1,5 Prozent). Preisrückgänge verzeichneten Pauschalreisen (-3,5 Prozent), Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (-0,8 Prozent) sowie die Preise für die Nachrichtenübermittlung (-0,2 Prozent). Zu erheblich günstigeren Preisen als im Juli wurden Obst (-2,4 Prozent) und Gemüse (-2,3 Prozent) angeboten.

So fielen die Preise für Weintrauben um 17,9 Prozent, für Kiwis um 15,3 Prozent sowie für Zwiebeln oder Knoblauch um 12,8 Prozent und Blumenkohl um 11,8 Prozent.
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