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Mi, 08:45 Uhr
30.05.2018
Hotel verkauft

Die "Hoffnung" wird nicht sterben

Wohl jeder kennt den Spruch "Die Hoffnung stirbt zuletzt!" Im Fall des Hotels in Werther wird das nicht der Fall sein, meinen die beiden Investoren Andreas Peter und Silvio Wagner...

Peter, Hentze, Wagner (Foto: nnz) Peter, Hentze, Wagner (Foto: nnz) Von links: Andreas Peter, Marion Hentze und Silvio Wagner

Mit der Vertragsunterzeichnung beim Notar am Montag war der Kauf perfekt. Die eigens gegründete "Hotel Zur Hoffnung GmbH" hat Grundstücke und Gebäude erworben und wird - so ist der Plan - nach erfolgter Übergabe den Standort weiter entwickeln. Nur eines wird rückabgewickelt: Aus "Werther Hof" wird wieder das "Hotel zur Hoffnung", das am 3. August seinen 120. Geburtstag feiert.

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"Wir haben ganz klar die Absicht, aus dem Standort wieder ein modernes Hotel der Mittelklasse zu machen. Es wird kein Bestandteil einer großen Kette, sondern ein regionales Hotel bleiben", sagen Peter und Wagner. Aber auch schon dafür müssen die beiden Investoren mehr als zwei Millionen Euro in die Hand nehmen. Da muss nicht nur ein zweiter Fluchtweg bebaut werden, auch im Innern hat der Zahn der Zeit genagt.

Zufrieden bis glücklich ist Marion Hentze, weil nun das Hotel, das sie in vierter Generation geführt hatte und in dem sie mit ihrem Lebensgefährten immer noch wohnt, nun eine Zukunft und Investoren hat, die nicht in irgendeinem anderen Bundesland agieren, sondern hier vor Ort bereits viele Spuren hinterlassen haben.

Mindestens 70 Zimmer und damit mehr als bisher sollen den Gästen einmal zur Verfügung stehen und Angst vor einem eventuellen Autohof, der bekannterweise bei Werther seit Jahren ebenfalls entstehen soll, haben Andreas Peter und Silvio Wagner nicht. Im Gegenteil, sie sehen sogar Synergien.

Der Hotelbetrieb geht weiter und die Gaststätte bleibt weiterhin geöffnet und einer, der auch bei dieser "Aktion" einige Strippen gezogen hat, Helmut Peter, hatte sich bereits zu Zeiten, da noch Barbara Rinke im Nordhäuser Rathaus regierte, immer und vehement für mehr Übernachtungsangebote ausgesprochen. Für ihn ebenfalls immer noch unverständlich, dass von einigen Seiten das Vorhaben eines Hotelneubaus im Park Hohenrode zerredet wurde.

Nun aber haben Silvio Wagner und Peters Sohn Andreas ihr eigenes Hotel im Immobilien-Portfolio. Die drei und auch Insolvenzverwalter Dr. Michael Giehl hoffen, dass die Übergabe der Immobilie so schnell wie möglich erfolgen kann.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
Herr Schröder
30.05.2018, 10:46 Uhr
Ich glaube,
jetzt ist das Haus in den richtigen Händen und hat endlich auch wieder eine Zukunft.
geloescht 011
30.05.2018, 11:28 Uhr
Eine neue Generation
geht hier an den Start. Beide Unternehmer mit großen Erfahrungsschatz gehen hier ein persönliches, nicht zu unterschätzendes Risiko an.
Werther und auch Nordhausen mit seinen Bürgern können den beiden Unternehmern nur die Daumen drücken.
Vorteile für die Region, die Bürger und alle Beteiligten und diesmal ganz ohne " Tourismus Konzept " .
Bravo

Jörg Prophet
free Gigi
30.05.2018, 11:40 Uhr
Gruß an den Knastvogel
es gibt sie noch, die guten Nachrichten aus der Region. Wobei zuletzt der Zulauf schon deutlich größer war als noch vor Jahren, scheint es ein sichere Zukunft möglich.
geloescht.20220913
30.05.2018, 11:56 Uhr
Stunde der Wahrheit
Jetzt wird sich zeigen, wie realistisch Herr Peter´s jahrelange Forderung nach einem Tagungshotel in Nordhausen ist (oder war). Vielleicht gelingt ihm ja, was verschiedenen Hoteliers seit fast 30 Jahren nicht gelungen ist. Eines muss man ihm lassen - Mut hat er. Denn 2 Mio Investitionssumme müssen erstmal durch den Hotelbetrieb wieder reingeholt werden...
Gerechtigkeit
30.05.2018, 21:42 Uhr
Hätte man nicht mehr Geld für die Bank und die Gläubiger rausholen können?
Mich wundert das die Sparkasse, wie schon so oft wieder mal die Versteigerung, die vor ein paar Tagen beim Amtsgericht angesetzt war abgesagt hat, um an wen ausgesuchten für weniger Geld zu verkaufen. Bei einer Versteigerung hätte es mehr Geld für die Bank und die Gläubiger gebracht. Zumal der Termin beim Amtsgericht zur Zwangsversteigerung der von der Bank abgesagt wurde vor ein paar Tagen war. Da hätten die Käufer mitbieten können. Damit keiner mehr bezahlt wird der Versteigerungstermin von der Bank eingestellt. Das ist schon sehr oft in Nordhausen mit anderen Immobilien passiert. Wie viel haben denn die Käufer bezahlt? War es ein Preis der eher dem symbolischen 1 Euro nahe kommt? Das Hotel hatte über eine halbe Million wert 650000,00 Euro. Was hat man Herrn Wenzel geboten damit er dem Verkauf zustimmt?
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