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Mo, 22:18 Uhr
28.05.2018
WVN nimmt Hochbehälter in Hain Ende Juni in Betrieb

Neue Druckerhöhungsanlage aufgestellt

Die Arbeiten am neu gebauten Trinkwasser-Hochbehälter am Hainer Berg stehen kurz vor Abschluss. In der letzten Juniwoche wird der Nordhäuser Wasserverband (WVN) den neuen Wasserspeicher für die beiden Orte Hain und Kleinfurra und die dazugehörige neue Druckerhöhungsanlage am Bahnhof-Wolkramshausen in Betrieb nehmen...

Polizei im Einsatz (Foto: Wasserverband Nordhausen) Polizei im Einsatz (Foto: Wasserverband Nordhausen) Die neue Druckerhöhungsanlage wurde unweit der Bahnbrücke bei Wolkramshausen aufgebaut.

„Mit dieser Baumaßnahme können wir die Versorgungssituation für die rund 1460 Einwohner in beiden Ortschaften deutlich verbessern“, sagte Wasserverbandsgeschäftsführerin Carmen Lis in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Mit einem Volumen von rund 2,2 Millionen Euro brutto zählt diese Maßnahme mit zu den größten Investitionen des Verbandes in diesem Jahr.

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Ein wichtiger Schritt erfolgte am vergangenen Freitag: Neben der Bahnbrücke am Bahnhof-Wolkramshausen wurde die neue Druckerhöhungsanlage aufgebaut. Diese ist nötig, um das Trinkwasser in den deutlich höher gelegenen Speicher auf dem Hainer Berg zu pumpen. Die gut sechs Mal drei Meter große Anlage ist zuvor in einem Betonwerk in Schkeuditz bei Leipzig gefertigt, mit entsprechender Rohrtechnik ausgestattet und dann mit einem Schwerlasttransport angeliefert worden. In den kommenden Wochen wird das neue Pumpwerk an das vorhandene Rohrnetz und an die etwa 4,5 Kilometer lange neue Versorgungsleitung zum Hochbehälter angeschlossen.

Der neue Doppelkammer-Hochbehälter, unmittelbar am Windpark Netzelsrode gelegen, wird mit 300 Kubikmetern über das doppelte Speichervolumen des fast 60 Jahre alten Hochbehälters verfügen. Durch den neuen Trinkwasserspeicher lassen sich in beiden Ortschaften konstante Fließrichtungen im Ortsnetz erzeugen. Dadurch werden die auftretenden Trübungen sichtlich reduziert.

Der Wasserverband Nordhausen wurde 1992 als Zweckverband gegründet, ihm gehören 23 Städte und Gemeinden an. Der Verband versorgt 76.000 Menschen im Landkreis Nordhausen mit Trinkwasser und ist damit der größte Trinkwasserversorger in der Region.
Autor: red

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