Mo, 21:24 Uhr
28.05.2018
Neues aus Ellrich
Letzter Stadtrat für Ehrhold
Für Matthias Ehrhold (SPD) war es am Montagabend nach zwölf Jahren Amtszeit die letzte Stadtratssitzung. Eine kurze Tagesordnung galt es für den Stadtchef und das Gremium noch einmal abzuarbeiten…
Letzter Stadtrat für Ellrichs Bürgermeister Matthias Ehrhold (Mitte). (Foto: Susanne Schedwill)
Am 15. Juni ist für Ellrichs Bürgermeister Matthias Ehrhold Schluss. Mit einem kleinen Empfang im Rathaus wird sich der langjährige Stadtchef von Mitarbeitern, Stadträten und Wegbegleitern verabschieden. Zwar läuft noch bis 30. Juni offiziell seine Amtszeit, doch gilt es für ihn noch den Resturlaub abzubauen. Am 2. Juli wird dann sein Nachfolger Henry Pasenow (CDU) im Stadtrat vereidigt, heute saß er noch im Zuschauerraum. Bereits im Vorfeld der heutigen Sitzung habe es ein fruchtbringendes, intensives Gespräch mit ihm gegeben, wie Ehrhold sagte. Er wünschte seinem Nachfolger viel Kraft, Erfolg und auch ein Quäntchen Glück.
Ehrhold konnte seinem Stadtrat außerdem berichten, dass für die geplante Spielplatzerweiterung im Heinrich-Heine-Park die Vergabe bevorsteht, noch im Juni soll der Spatenstich erfolgen.
Die Schulhofsanierung an der Ellricher Regelschule wird im kommenden Jahr im Anschluss an die Arbeiten am neuen Sportplatz erfolgen. Die Stadt wird hierfür einen 10-prozentigen Eigenanteil in Höhe von rund 47 000 Euro leisten müssen.
Damit der Bauhof wieder einsatzbereit ist, wurde ein entsprechender Leasingvertrag für einen Transporter abgeschlossen. Im Bauhof herrsche zudem Personalmangel: Von sieben Mitarbeitern seien zwei krank, wodurch es zu Engpässen bei der Grünschnittpflege gekommen sei. Noch sei man auf der Suche nach weiterem Personal.
Da sich trotz wiederholter Aufforderung keine Einwohner für die Mitarbeit in der Schiedsstelle beworben haben, wurden nun die Fraktionen gebeten, Vorschläge zu unterbreiten. Das Amtsgericht Nordhausen hat uns bereits zwei Mal aufgefordert, Schiedspersonen zu benennen, sagte Ehrhold. Die Schiedsstelle muss die Kommune vorhalten.
Zwei Beschlüsse
Seit zwei Jahren ist die Straße zwischen Woffleben und Appenrode schon eingeweiht: Doch noch immer gilt es Rechnungen zu bezahlen. 12 000 Euro für die Schlussvermessung werden nach dem einstimmigen Beschluss des Rates nun als außerplanmäßige Ausgabe noch gezahlt.
Einstimmig beschloss das Gremium auch die Vorschlagsliste für die Schöffenwahl.
Guter Jahresabschluss 2017
Ein gutes Rechnungsergebnis konnte die Verwaltung für das Haushaltsjahr 2017 vorlegen. Das gute Ergebnis liegt zum einen an der guten Steuersituation und an der stringenten Haushaltsführung, zum anderen aber auch daran, dass wir Stellen nicht besetzen konnten, weil wir kein adäquates Personal finden, erläuterte Ehrhold. Die Stadt habe nun wieder finanzielle Spielräume. Die Haushaltslage sei so gut, dass Ellrich wieder Kredite aufnehmen darf, um Eigenmittel bei Förderprojekten stemmen zu können. Hinzu kämen weitere rund 250.000 Euro, die der Landkreis im Zuge eines Vergleichs im Kreisumlagestreit zahlen will.
Der Haushalt für dieses Jahr wurde von der Kommunalaufsicht genehmigt, der Kassenkredit werde aktuell nicht in Anspruch genommen.
Kritische Parksituationen
Michael Schulze (BBE) verwies auf die kritische Parksituation am unteren Wolfsgraben/ Einmüdung Wernaer Straße. Die Autos parken bis in die Kreuzung, sagte Schulze. Das sei vor allem für Kinder gefährlich, die von einbiegenden Fahrzeugen nicht gesehen würden. Hier werde das Ordnungsamt zukünftig mehr kontrollieren, versprach Ehrhold, wie auch in der Goethestraße am Seniorenheim Asternhof. Dort kann seit Wochen keine Kehrmaschine mehr fahren, weil die Mitarbeiter ihre Autos parken. Wir Anwohner zahlen aber für die Kehrleistung Gebühren, sagte Peter Kieser (SPD). Halteverbotsschilder sollen dafür sorgen, dass die Straße zum Kehrtermin freibleibt. Zudem wolle Ehrhold das Gespräch mit der Heimleitung suchen.
In der Teichstraße soll der Bauhof die vorhandene Sperrfläche wieder nachmarkieren. Dort wird in zweiter Reihe geparkt und der Rettungsweg verstellt, machte Michael Schulze auf das Problem aufmerksam.
Susanne Schedwill
Autor: ssc
Letzter Stadtrat für Ellrichs Bürgermeister Matthias Ehrhold (Mitte). (Foto: Susanne Schedwill)
Am 15. Juni ist für Ellrichs Bürgermeister Matthias Ehrhold Schluss. Mit einem kleinen Empfang im Rathaus wird sich der langjährige Stadtchef von Mitarbeitern, Stadträten und Wegbegleitern verabschieden. Zwar läuft noch bis 30. Juni offiziell seine Amtszeit, doch gilt es für ihn noch den Resturlaub abzubauen. Am 2. Juli wird dann sein Nachfolger Henry Pasenow (CDU) im Stadtrat vereidigt, heute saß er noch im Zuschauerraum. Bereits im Vorfeld der heutigen Sitzung habe es ein fruchtbringendes, intensives Gespräch mit ihm gegeben, wie Ehrhold sagte. Er wünschte seinem Nachfolger viel Kraft, Erfolg und auch ein Quäntchen Glück.
Ehrhold konnte seinem Stadtrat außerdem berichten, dass für die geplante Spielplatzerweiterung im Heinrich-Heine-Park die Vergabe bevorsteht, noch im Juni soll der Spatenstich erfolgen.
Die Schulhofsanierung an der Ellricher Regelschule wird im kommenden Jahr im Anschluss an die Arbeiten am neuen Sportplatz erfolgen. Die Stadt wird hierfür einen 10-prozentigen Eigenanteil in Höhe von rund 47 000 Euro leisten müssen.
Damit der Bauhof wieder einsatzbereit ist, wurde ein entsprechender Leasingvertrag für einen Transporter abgeschlossen. Im Bauhof herrsche zudem Personalmangel: Von sieben Mitarbeitern seien zwei krank, wodurch es zu Engpässen bei der Grünschnittpflege gekommen sei. Noch sei man auf der Suche nach weiterem Personal.
Da sich trotz wiederholter Aufforderung keine Einwohner für die Mitarbeit in der Schiedsstelle beworben haben, wurden nun die Fraktionen gebeten, Vorschläge zu unterbreiten. Das Amtsgericht Nordhausen hat uns bereits zwei Mal aufgefordert, Schiedspersonen zu benennen, sagte Ehrhold. Die Schiedsstelle muss die Kommune vorhalten.
Zwei Beschlüsse
Seit zwei Jahren ist die Straße zwischen Woffleben und Appenrode schon eingeweiht: Doch noch immer gilt es Rechnungen zu bezahlen. 12 000 Euro für die Schlussvermessung werden nach dem einstimmigen Beschluss des Rates nun als außerplanmäßige Ausgabe noch gezahlt.
Einstimmig beschloss das Gremium auch die Vorschlagsliste für die Schöffenwahl.
Guter Jahresabschluss 2017
Ein gutes Rechnungsergebnis konnte die Verwaltung für das Haushaltsjahr 2017 vorlegen. Das gute Ergebnis liegt zum einen an der guten Steuersituation und an der stringenten Haushaltsführung, zum anderen aber auch daran, dass wir Stellen nicht besetzen konnten, weil wir kein adäquates Personal finden, erläuterte Ehrhold. Die Stadt habe nun wieder finanzielle Spielräume. Die Haushaltslage sei so gut, dass Ellrich wieder Kredite aufnehmen darf, um Eigenmittel bei Förderprojekten stemmen zu können. Hinzu kämen weitere rund 250.000 Euro, die der Landkreis im Zuge eines Vergleichs im Kreisumlagestreit zahlen will.
Der Haushalt für dieses Jahr wurde von der Kommunalaufsicht genehmigt, der Kassenkredit werde aktuell nicht in Anspruch genommen.
Kritische Parksituationen
Michael Schulze (BBE) verwies auf die kritische Parksituation am unteren Wolfsgraben/ Einmüdung Wernaer Straße. Die Autos parken bis in die Kreuzung, sagte Schulze. Das sei vor allem für Kinder gefährlich, die von einbiegenden Fahrzeugen nicht gesehen würden. Hier werde das Ordnungsamt zukünftig mehr kontrollieren, versprach Ehrhold, wie auch in der Goethestraße am Seniorenheim Asternhof. Dort kann seit Wochen keine Kehrmaschine mehr fahren, weil die Mitarbeiter ihre Autos parken. Wir Anwohner zahlen aber für die Kehrleistung Gebühren, sagte Peter Kieser (SPD). Halteverbotsschilder sollen dafür sorgen, dass die Straße zum Kehrtermin freibleibt. Zudem wolle Ehrhold das Gespräch mit der Heimleitung suchen.
In der Teichstraße soll der Bauhof die vorhandene Sperrfläche wieder nachmarkieren. Dort wird in zweiter Reihe geparkt und der Rettungsweg verstellt, machte Michael Schulze auf das Problem aufmerksam.
Susanne Schedwill

