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Mi, 16:57 Uhr
18.04.2018
Nach mehreren Gesprächen

Stadt akzeptiert

Die nnz hatte in den zurückliegen Wochen mehrfach über die Kontroverse zwischen Land, Stadt und Landkreis zum Neubau einer Feuerwache berichtet. Nun scheint Bewegung in den komplizierten Ablauf zu kommen...


Heute hatte ein gemeinsames Gespräch zwischen den Fachebenen der Stadt Nordhausen und dem Landratsamt bzgl. der Feuerwache stattgefunden. Das Landratsamt hatte in der fachtechnischen Stellungnahme zum Förderantrag der Stadt vom 26. Juni vergangenen Jahres den im Wettbewerbsverfahren bepreisten Siegerentwurf in mehreren Punkten beanstandet.

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Das jedoch wollte weder das Rathaus noch der Bauherr, die SWG so hinnehmen und Oberbürgermeister Kai Buchmann forderte gar vom Innenminister ein Machtwort. Nun aber heißt es: " Im Ergebnis der heutigen Besprechung hat die Stadt Nordhausen die beanstandeten Punkte vollständig akzeptiert. Mit diesem Vorschlag geht die Stadt weit über die bisherige Position hinaus, nicht zuletzt aufgrund der abgängigen alten Feuerwachen und im Sinn der freiwilligen und hauptamtlichen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr. Damit stünde aus Sicht der Stadt einer positiven fachtechnischen Stellungnahme des Landratsamtes für den Fördermittelantrag vom 26.06.2017 nichts mehr entgegen." Wie die beanstandeten Punkte seitens des Landratsamtes umgesetzt werden können, das sollen weitere Beratungen aufzeigen.

Nach Informationen der nnz hatte es Ende vergangener Woche ein Gespräch im Landesverwaltungsamt mit OB Buchmann und Landrat Matthias Jendricke gegeben. Dabei sei seitens der Behörde in Weimar noch einmal mit Nachdruck darauf hingewiesen worden, dass der von der Stadt und der SWG angemeldete Flächenbedarf korrigiert werden solle und dass es einer Genehmigung für ein kreditähnliches Rechtsgeschäft (Mietvertrag zwischen Stadt und SWG) bedürfe.

Landrat Jendricke bestätigte die Informationen der nnz und wies darauf hin, dass die angemahnte Reduzierung der Flächen um 480 Quadratmeter lediglich zehn Prozent der einst geplanten Flächen ausmachen würde. Skeptisch zeigte sich Jendricke allerdings, ob es die Stadt und die SWG zeitlich schaffen würden, in den diesjährigen Förderzyklus seitens des Landes zu kommen. Alle Unterlagen müssten dann bis Anfang Mai im Landesverwaltungsamt vorliegen, damit der Präsident für das gesamte Verfahren eine Ausnahmegenehmigung erteilen könne. Grund: die finanzielle Situation der Stadt Nordhausen.
Peter-Stefan Greiner
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Kommentare

18.04.2018, 19.02 Uhr
Liane Enzinger | Tooor! 1:0 für den Herrn Jendricke im Lokalderby
TOOOR! Erster Treffer für Herrn Jendricke! Nicht nur im AKS gibt es heute ein Duell....

Die Spielvereinigung Landratsamt / Service Gmbh ist heute im diesjährigen Lokalderby um den Wanderpokal der nordhäuser Feuerwehren in Führung gegangen. Im vorigen Jahr hatte das Team Stadtverwaltung / SWG den Pokal nach mehreren harten Fights nach Hause geholt.

Bei dem PokalDuell handelt es sich um ein seit knapp fünf Jahren ausgetragenes Dauerturnier. Gesponsert und finanziert wird der Wettbewerb von den Nordhäuser Steuerzahlern. Als Spielball dienen die Trupps der nordhäuser Feuerwehren. Das Turnier leidet unter Zuschauerschwund, deshalb sollen mehr spektakuläre Spielzüge eingebaut werden. Auch das Rahmenprogramm soll mediengerechter ausgestaltet werden.

Experten rechnen damit, daß das Team Stadtverwaltung / SWG nach dem heutigen strategischen Rückzug schon im Laufe dieses Monats sich neu formieren- und auf einen Kantersieg setzen will. Es bleibt spannend, man sollte online bleiben.

Liane Enzinger, M.A.

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18.04.2018, 21.25 Uhr
Herr Schröder | Liane Enzinger
Nein es steht schon 0-2 für die Jendricke Mannschaft nach dem Eigentor des Dr. Zeh von vor 5 Jahren.
Sie vergessen das immer ganz gern.

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18.04.2018, 22.05 Uhr
Herr Schröder | Herr Buchmann
hat gut gebrüllt als er letzte Woche mal ordentlich auf den Tisch gehauen hat. Ich war damals erfreut darüber, dass er jetzt endlich mal aus seinem Schneckenhäuschen heraus kommt. Das Herr Buchmann das aber so unüberlegt tut finde ich schon erschreckend. Waren es doch die Jendricke & Co denen Buchmann mal zeigen wollte wie es geht.

Wichtig wäre jetzt zügig die notwendigen Unterlagen nach Weimar zu schicken, damit nach jahrelangem Gezerre denen, die uns mit ihrer täglichen Arbeit helfen wollen, endlich vernünftige Arbeitsbedingungen geschaffen werden können.

Dann hat Buchmann während der Bauzeit genug Zeit um aus der reinen Berufsfeuerwehr eine FFW mit hauptamtlicher Wachabteilung zu machen. Dann macht die Zusammenlegung erst so richtig Sinn.

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18.04.2018, 22.09 Uhr
Liane Enzinger | Korrekt bleiben, Herr Schröter ...
... müssen auch Sie:Da Sie für den Herrn Landrat im Fanblock sind, müssen Sie schreiben “2:0“, nicht “0:2“. Gutes Nächtle ... und nie den Humor verlieren. (Jetzt stehts 1:1 zwischen uns beiden). Ich freu mich übrigens, daß Wacker heute gewonnen hat.

Im Ernst, was ist eine Wachabteilung??? Was ist der Unterschied zwischen Ihrem erwähnten Feuerwehrmodell mit hauptamtlichen Feuerwehrleuten und einer Berufsfeuerwehr?????
Was hat die Stadt Weimar mit der nordhäuser Feuerwehr zu tun????

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18.04.2018, 22.33 Uhr
Herr Schröder | In Weimar
Sitzt nun mal das Landesverwaltungsamt. Und da müssen die Unterlagen hin.
Den Rest lesen Sie im Internet.

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18.04.2018, 22.43 Uhr
Nörgler | Feuerwehrbau
Das die SWG die Feuerwehr bauen soll, wurde doch schon unter Zeh beschlossen und Frau Krauth hat die Preisverleihung zum Planungsentwurf der Feuerwehr vorgenommen. Frau Krrauth hatte doch dann die Federführung . Buchmann musste alles so übernehmen. Frau Krauth hat die Wahl zur Oberbürgermeisterin verloren, hat sie das alles verkraftet und spielt sie mit offenen Karten?

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18.04.2018, 22.51 Uhr
Rainer H. | Buchmann, Jendricke & CO
das neue Flaggschiff ist ausgelaufen. Dachten man noch vor kurzen Buchmann böte Jendricke die Stirn, so ist dieser doch nun sehr schwach zusammen gebrochen oder aber gehobenen Hauptes als kleiner Matrose an Bord des Dampfers Jendricke gegangen. Glückwunsch Herr Buchmann, dass zeigt doch wie Sie das Vertrauen der Wähler wertschätzen.

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19.04.2018, 06.28 Uhr
Kilian Baltres | Wo ist die Stelle zum Lachen bei der Feuerwehr? Wer haftet?
Es scheinen viele Kommentatoren Spaß zu haben am Versagen der Stadt und Kreispolitiker bei der Feuerwache.

Ich habe diesen nicht. Ich bin eher erschüttert und denke, alle Verantwortlichen müssten weg, weil sie mit ihrem Handeln Geld verschleudern.

So frage ich: um wieviel sind inzwischen die Kosten für den Bau der Feuerwehr gestiegen? Wer kommt dafür auf?? K.Baltres

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19.04.2018, 18.54 Uhr
Liane Enzinger | Wer bezahlt die alte Feuerwehrplanung? Wie viel kostet die neue?
Es ist nicht lustig, eher sarkastisch ..

Es stellen such zwei Fragen: Wieviel tausende Euro hat die Ursprungsplanung für das Feuerwehrzentrum gekostet?

Wieviel tausende Euro kostet die neue?

Wer haftet für diese nutzlos entstandenen Kosten? Es läuft alles wie schon mal bei der Kulturbibliothek. Unfassbar!

Liane Enzinger, M.A.

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20.04.2018, 06.57 Uhr
murmeltier | Verantwortung?
Wer übernimmt die Verantwortung für eine großspurige Planung der Feuerwache ? KEINER der Verantwortlichen. Der Steuerzahler, wie immer. Ich kann mich an schöne Bilder von Frau Krauth und Frau Klaan zum Bau der Feuerwache im Wahlkampf um den Posten des Oberbürgermeisters erinnern.

Einen freut es ganz bestimmt, das Planungsbüro. Alle Planungsleistungen müssen bezahlt werden. Das sind die lachenden Dritten.

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20.04.2018, 08.13 Uhr
Herr Schröder | Liane Enzinger
Schon komisch, dass sie diese Fragen nicht gestellt haben als der Ex OB Klaus Zeh nach seinem Amtsantritt die fertige Planung für die Wache über den Haufen geschmissen hat?!
Da wurde auch viel Geld verbrannt!

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21.04.2018, 09.52 Uhr
Liane Enzinger | @schröder: Es ist mir egal, wer mein Geld in NDH verbrennt ....
... fakt ist, dass es verbrannt wird mit Bibliothek, Flohburg und jetzt dem Hin und Her bei der Feuerwehr. Ich bin nur noch wütend, weil der Wahnsinn immer weiter geht.

Liane Enzinger, M.A.

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