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Mo, 16:36 Uhr
09.04.2018
Aus dem Kreisausschuss

Ausgegeben und abgegeben

Es ist wieder einmal Kreisausschuss-Zeit. Das ist dann immer die Zeit, der Beschlüsse zum Geldausgeben und zum Hören der Informationen des Landrates. Heute wurde zudem ein Mann verabschiedet, der sich um die Belange von behinderten Menschen im Landkreis verdient gemacht hatte...

Frank Witting wurde auf eigenen Wand abberufen

Die Infos, die Matthias Jendricke zu verkünden hatte, würden etwas kürzer ausfallen. So sei er mit dem Kämmerer Torsten Kaun zu einem Abstimmungsgespräch im Landesverwaltungsamt gewesen. Es habe keine wesentlichen Knackpunkte gegeben, vor allem wurde die Zusammensetzung der Bedarfszuweisungen seitens der Kreisverwaltung erörtert. Auch sei der Neubau eines Zentrallagers für den Katastrophenschutz am Standort der neuen Feuerwache an der Zorgestraße besprochen worden. Die Investitionen werden sich auf bis zu eine Million Euro belaufen, die Finanzierung inklusive der Fördermittel seien gesichert.

Der Landrat hatte dann während der Sitzung den ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten des Landkreises Nordhausen, Frank Witting, verabschiedet, der auf eigenen Wunsch sein Amt niedergelegt hat. Frank Witting war seit 2003 in dieser Funktion tätig und hat den Kreistag, die Ausschüsse und die Landkreisverwaltung in wichtigen Fragen, die Menschen mit Behinderungen betreffen, beraten. Witting selbst bedanken sich bei allen Partner in Politik und Verwaltung, die ihn die 15 Jahre begleitet hatten und mahnte gleichzeitig, die Belange Behinderter nicht zu vernachlässigen.

Nun zum Geldausgeben. 150.000 Euro wurden lockergemacht, damit in der Oberschule in Ellrich bald ein Fahrstuhl eingebaut werden kann. Hintergrund ist die Gesetzeslage, der zufolge öffentliche Einrichtungen, insbesondere Schulen, für Menschen mit Behinderungen uneingeschränkt genutzt werden sollen. Seitens der Planungen soll der Fahrstuhl außen an der Fassade angebaut werden.

Weitere 65.000 Euro sollen für die Beschaffung von fehlender Beladung für ein Löschfahrzeug bereitgestellt werden. Das LF 24 ist in der Gemeinde Hohenstein stationiert und soll zur überörtlichen Gefahrenabwehr sowie im Katastrophenfall zum Einsatz kommen. Beiden Ausgaben wurden einstimmig beschlossen.
Peter-Stefan Greiner
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