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Do, 16:22 Uhr
21.12.2017
Neues aus dem Rathaus

Vorweihnachtlicher Hauptausschuss

Kurz vor Weihnachten kam am späten Nachmittag noch einmal der Hauptausschuss des Nordhäuser Theaters zusammen. Im öffentlichen Teil wurde von den Mitgliedern die Vergabe von Planungsleistungen in Vorbereitung der Sanierung des Theaters beschlossen...


Fast 24.000 Euro sollen die kosten. Mit dem Geld soll ein Fachbüro aus München den künftigen Raumplan des Hauses festlegen. Der wurde schon einmal einmal erarbeitet und zwar vom Theater selbst.

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Seitens der Fördermittelgeber wurde dieser theatereigene Plan als überdimensioniert abgelehnt. Im kommenden Jahr soll dann vermutlich mit der Sanierung des Nordhäuser Theaters begonnen werden. Die geschätzten Kosten belaufen sich bislang auf fast 22 Millionen Euro. Und natürlich bedarf es dazu eines europaweiten Architektenwettbewerbs, für den wurden erst einmal schon Fördermittel zugesagt.

Letztlich wurde festgestellt, dass eigentlich der Hauptausschuss für diese Vergabeentscheidung nicht zuständig ist, denn die Auftragssumme liegt unter 25.000 Euro. Also: außer Spesen (Sitzungsgeld) nicht gewesen.

Fraglich ist bislang, wie die Stadt Nordhausen die benötigten Eigenmittel dafür aufbringen will, denn selbst bei einer 80prozentigen Förderung durch Bund und Land wären das über vier Millionen Euro. Bislang befindet sich die Stadtverwaltung immer noch in der Haushaltskonsolidierung und darf keine Kredite aufnehmen.

Unter "Sonstiges": Ab heute ist die Treppe der Lesserstiege gesperrt. Hier ist Wasser in das Bauwerk eingedrungen und hat die Beleuchtung beschädigt. Eine Reparatur ist aktuell nicht möglich, da die Technik hoffnungslos überaltert und kein Geld in der Stadtkasse ist.
Autor: red

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Kommentare
Rainer H.
21.12.2017, 22:25 Uhr
Lesserstiege ... Technik überaltet???!!!
Die Lesserstiege ist zur Landesgartenschau 2004 geschaffen wurden. Daher wundert es mich das die Technik überaltet sei. Aus Versicherungsgründen dann gleich auch noch die ganze Treppe zu sperren ...?! Da scheint sich auch mit dem neuen OB nichts zu ändern.
h3631
21.12.2017, 23:02 Uhr
@Rainer H.
Was hat die Sperrung mit den OB zu tun?
Leser X
22.12.2017, 07:11 Uhr
Kein Geld in der Stadtkasse...
... in einem der reichsten Länder der Welt? Für eine lumpige Treppe? Und hier sollen wir gut und gerne leben? Aber nicht solange der Geldadel sich weiter den erarbeiteten Reichtum unter den Nagel reißt, während draußen die Infrastruktur verrottet.

Es wird Zeit für die nächste Wende.
Nörgler
22.12.2017, 07:21 Uhr
Übernommen
Mit der Landesgartenschau hatte sich die Stadt fast finanziell übernommen. All das durch Millionen Fördermittel des Landes geschaffene dann auch noch zu erhalten, hat sich als recht schwierig erwiesen.

Aber nicht desto trotz wurden in den nachfolgenden Jahren weitere Millionenprojekte realisiert und auch jetzt stehen Millionenprojekte in zweistelligen Milionensummen an.

Wie wir wissen, stimmen Kostenschätzungen der öffentlichen Hand nie mit den tatsächlichen Kosten überein, die sind immer höher. Aber auch das wissen die Verantwortlichen. Ich hoffe nicht, das Wort Pleite, wie 2001 von der damaligen OB, zu hören. Die Stadträte wissen hoffentlich was sie tun. Für Schäden wegen Fehleinschätzungen kommt ja niemand auf. Wir machen einfach weiter.
Sonntagsradler 2
22.12.2017, 08:10 Uhr
Wenn das Geld nicht mehr reicht
dan sollte man sich Überlegen die Eintrittspreise zu erhöhen statt, immer nur für ein paar wenige Besucher, Steuergelder in ein Fass ohne Boden zu versenken.es kommen so oder so noch mehr kosten auf unser Land zu. Siehe Infrastruktur usw. Jedes Erbaute muss unterhalten werden.Nichts hält ewig.
Leser1
22.12.2017, 08:46 Uhr
Geld raus werfen?
Warum gibt man so viel Geld für Planungsleistung aus wenn man kein Geld für das Gesamtprojekt hat. Das Geld der Planungsleistung hätte man erstmal sinnvoller, wo es nötiger ist einsetzen können. Ich kaufe mir auch keine Mercedes Räder wenn ich kein Geld für einen Mercedes habe.
Herr Schröder
22.12.2017, 11:09 Uhr
Ach Leser X
Für eine nächste Wende geht es uns Deutschen doch viel zu gut. Rufen sie doch mal zu einer Demo mit ihren Zielen auf. Es wird kaum jemand kommen!

Frohes Fest @ Leser X
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