eic kyf msh nnz uhz tv nt
So, 16:40 Uhr
05.11.2017
NICHT NUR UNSERE LAUF-LEBENSWELT VERÄNDERT SICH

Die CDU und ihre „liebe“ Kanzlerin

Wählerverluste etablierter Parteien. Es rumort. Besonders in der CDU. Gefordert wird ein Umdenken. Ein „So weiter wie bisher“ könne es nicht geben. Immer lauter wird der Ruf. Und Kritik an der Kanzlerin Merkel laut. So vom Vorsitzenden des CDU-Kreisverbandes Freiberg und von Christdemokraten aus Sachsen. Mehr oder weniger laut geben sie Merkel die Schuld für die Wahlschlappe. Erinnern wir uns...


2015: Die Welle der deutschen Hilfsbereitschaft, der tausendfache, aufopferungsvolle Einsatz von Helfern und die Leistungen unserer Verwaltungen für die 1,2 Millionen Migranten, die in das Land kamen, haben anfangs den Blick auf die Schwierigkeiten und Grenzen unserer Aufnahme - und Integrationsfähigkeit verstellt, Gefahren, ein ungebremster Massenzustrom könne hässliche Begleiterscheinungen mit sich bringen, klein geredet.

Anzeige symplr (1)
Der Artikel in der nnz „Wie sich nicht nur unsere Lauf-Lebenswelt verändert“ ist da nur eine unbedeutende Randerscheinung. Deutlich sichtbar ist sie schon bei einem Spaziergang durch die Kreisstadt. Unser Land wird sich weiter verändern. Fakt ist: Der Menschen-Wanderstrom aus nahen und fernen Ländern hält an. Die Schätzungen der in Deutschland aufgestauten Migranten sollen sich auf etwa eine Million belaufen. Künftig nur 200 000 als Obergrenze! Im Jahr! Fordern Seehofer und seine CSU aus Bayer. Die Grünen wollen das Wort „Obergrenze“ aus einem möglichen Koalitionsvertrag generell streichen. Bei Grün und den Namen Karin-Göring Eckardt bekommt wohl nicht nur der Eichsfelder CDU-Bundestagsabgeordnete Manfred Grund Bauchschmerzen, wie zu lesen war.

Die Diskussion um die Migranten-Aufnahme reduzierte Angela Merkel auf das Begriffspaar „Willkommen“ und „Ausländerfeindlichkeit“. Entweder war man dafür oder man stand in der rechten Ecke. Eine Auseinandersetzung mit den Ängsten und Sorgen weiter Teile der Bevölkerung wurde damit unterdrückt. Angemessen wäre ein Begriffspaar „Gäste“ und „Gastgeber“ gewesen.

Als Gastgeber hat das deutsche Volk den Gästen sehr viel Hilfsbereitschaft entgegengebracht und großen Idealismus bewiesen. Jeder Gastgeber hat aber auch das Recht, wie viel Gäste er in sein Haus aufnimmt. Das Recht, Sitten und Gebräuche in seinem Haus zu bestimmen. Das Recht, eine auf Dauer angelegte Übernahme seines Hauses durch Gäste zu verhindern. Wenn dies wegen der Masse der Gäste durch die einzelnen Gastgeber nicht zu bewirken ist, hat das der Gastgeber-Staat sicherzustellen. Davon ist wenig zu spüren.

Hunderttausende von Neu-Einwanderern dürften ihre Sitten, Gebräuche und ihre Herkommens-Kultur nicht von heute auf morgen abstreifen. Begrenzter Wohnungsmarkt und die finanziellen öffentlichen Mittel werden zudem kaum für eine völlige Verteilung der Zugewanderten unter die deutsche Bevölkerung reichen. Es könnte zu weiteren Parallelgesellschaften und Problemstadtteilen führen, die wir in Großstädten schon genügend haben, in denen keine Integration mehr stattfindet, in die sich keine deutsche Polizei mehr so richtig traut und wo für uns nicht tolerierbare Heimatsitten erhalten bleiben: Frauenbeschneidungen, Zwangs-Verheiratungen, Ehrenmorde, Drogenhandel.

Die intellektuellen Fähigkeiten und das Analphabetentum vieler Zuwanderer erlauben in der Regel kaum eine Eingliederung in den Arbeitsmarkt noch eine wirkliche Integration in die Gesellschaft. Es könnte zu einer weiteren unterhaltungsbedürftigen Mittellosen-Schicht kommen. Über all diese Mutmaßungen und Erscheinungen wird inzwischen im Internet, von Polizeibeamten und auch freiwilligen Helfern berichtet. In den Medien, wie von einer unsichtbaren Hand gelenkt, ist darüber kaum oder nur am Rande zu lesen.

Die Mehrheit der Migranten, die zu uns kommen, sind sicher angenehme Menschen. Doch mit der Masse kommen auch Zwielichtige. 200 000 Zuwanderer als Obergrenze im Jahr. Nicht alle werden hier bleiben, viele wie aus dem Nichts verschwinden, ohne das Behörden wissen, wo sie eigentlich sind. Das ist bereits Alltag. Bei weiterhin rasch zunehmender Zuwanderung ist abzusehen, dass die hochgesteckten Erwartungen vieler Zuwanderer nicht erfüllt werden könnten. Eine dadurch verursachte Unzufriedenheit werde sich irgendwann entladen.

Neben den erwünschten Fachkräften, den lobenswerten Bemühungen vieler Unternehmen, wie der Peter Gruppe, Migranten auszubilden und zu integrieren und der selbstverständlichen Aufnahme berechtigter Asyl-Suchender, sollte Zuwanderung offiziell nicht nur als eine Bereicherung propagiert werden.

So wie bisher könne es nicht mehr weiter gehen, ist nun vor allem aus CDU-Kreisen vernehmbar. Man will Wähler zurückgewinnen, ihre Sorgen und Befindlichkeiten ernst nehmen. Warum erst jetzt? Die Kanzlerin aber meint, sie wüsste nicht, was sie falsch gemacht habe. Keine Korrekturen? Ihr Adlatus Volker Kauder stärkt ihr den Rücken. Eine in Europa hoch angesehene Person sei sie. Zählt Kauder Polen, Ungarn, Tschechien, die Slowakei (und jetzt Österreich) nicht zu Europa?

Es rumort in der CDU. Noch wagt sich von der Prominenz hierzulande keiner so recht aus der Deckung. An Stammtischen aber soll man munkeln, dass ihre oberste Chefin mit ihrer Flüchtlingspolitik „ Die Tore sind offen“ die AfD beflügelte und letztlich dafür verantwortlich zu machen sei, dass heute die Alternative im Bundestag sitzt.

So gesehen schließt sich der Kreis zur nnz-Betrachtung vom 30. Oktober „Wie sich nicht nur unsere Lauf-Lebenswelt verändert“.
Kurt Frank
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Eckenblitz
05.11.2017, 16:52 Uhr
CDU und ihre Kanzlerin
Was soll man dazu sagen?
geloescht.20250302
05.11.2017, 17:21 Uhr
Die Königin des Vergessens
Ihre Vergangenheit in der DDR, ihre Fehler der jüngsten Jahre, ihr Schweigen in der Gegenwart (z. B. nichts wirklich Gehaltvolles zum Jamaika-Trauerspiel) und ihr Desinteresse an der Zukunft dieses Landes im Allgememeinen...

Ja Overhead, berechtigte Frage, was soll man dazu sagen? Vielleicht entmachten und dort hinschicken, wo 3 Mahlzeiten am Tag auf Papp- oder Plastiktellern und mit nicht metallenem Geschirr serviert werden?

Aber nicht nur die Raute! Auch diejenigen Räutchen, die sie jahrelang wie eine grosse und unfehlbare Führerin gefeiert und jeden kritischen Geist weggekläfft haben!
Altstadtfan
05.11.2017, 19:09 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Inhalt
geloescht.20220103
05.11.2017, 20:54 Uhr
Angst
Die CDU an der Spitze die ehemalige „FDJ-Sekretärin“ und jetzige Kommissarische NOCHKANZLERIN, wird mit jedem in die Regierungskutsche steigen. Schon aus lauter Angst vor Neuwahlen, bei denen die „AfD“ noch besser abschneiden würde und ihr Lieblingspartner die FDP unter 5% käme. Das allein zwingt Frau Merkel nach Jamaika.

Für die Bürger dieses Landes wird das viele neue Belastungen bringen, denn sie müssen für den Ganzen Schei... aufkommen, den die neuen Regierungsbeamten aushecken.
Andreas Dittmar
05.11.2017, 21:21 Uhr
Aus Niederlagen lernen.....
32,9 % gerade mal ein Drittel der abgegebenen Stimmen konnte Frau Merkel mit ihrer Partei für sich gewinnen. 8,6 % Verluste, mehr als der ex-Koalitionspartner hat man eingefahren. Zusammen sind es 14% Verlust. Die SPD hat seit dem Machtantritt von Merkel ihre Akzeptanz um 50% reduziert und ist sofort in die Opposition gegangen. Damit zwingt sie aber keineswegs die CDU zum weiterregieren. Niemand wird dazu gezwungen jetzt sogar frühere Gegner zusammenzukratzen um eine mathematische Mehrheit zusammenzubasteln. Gegner deren Programme unterschiedlicher nicht sein können. Das ist aber egal. Für so einen blauen Klappstuhl kann man auch die Oma verkaufen, zumal der mit viel Geld verbunden ist. Ist es wirklich diese krankhafte Machtgeilheit auf diesem sch.... Klappstuhl zu sitzen ? Sollte man nicht endlich mal aufwachen und mit dem Volk regieren, an statt sich selbst zu verwirklichen ? Jetzt zieht schon ein Ministerpräsident die Konsequenzen und tritt zurück.
H.Freidenker
05.11.2017, 21:50 Uhr
Hallo Herr Frank,
das ist ein starkes Wort zum Sonntag!
Dank an alle die AfD gewählt haben, ohne dieses Ergebnis hätte es in der CDU nicht, wie Sie so schön beschreiben "rumort"!
Die SPD ist auf dem Weg zum Neuanfang und die CDU wird folgen !
Hoffentlich wird es Neuwahlen geben!
Leser X
06.11.2017, 09:25 Uhr
Ein Rätsel
Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie diese Frau mit ihren "Qualitäten" seit mittlerweile 12 Jahren dieses Land regiert. Denn sie hat so ziemlich alles, was man für ein solches Amt gerade nicht braucht.

Vor allem scheint sie ohne Kompass zu sein. Sie hat keine Richtung. Sie nordet sich halt bei Bedarf jedes mal neu ein. Sie kommt nirgendwo her, sie geht nirgendwo hin. Sie ist nicht zu fassen, weil sie ohne politischen Standpunkt ist.

Wenn sie redet, langweilt sie. Sie ist das Gegenteil von einem rhetorischen Talent. Früher langweilten uns Honeckers Monologe in der Aktuellen Kamera. Heute langweilen uns die nichtssagenden Reden von Frau Merkel in der Tagesschau.

Meine optimistische Prognose: So, wie Honecker von seinem Politbüro entmachtet wurde, wird es Frau Merkel schon in Kürze auch gehen. Ihre Mitgenossen haben längst erkannt, dass sie keinen Rückhalt mehr im Volk hat.

Geschichte wiederholt sich. Hoffentlich bald.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)