Do, 16:09 Uhr
03.08.2017
Oberbürgermeisterwahl in Nordhausen
Zu Gast im IFA-Museum
In der vergangenen Woche folgte OB-Kandidat Dirk Erfurt (parteilos) einer Einladung zum Stammtisch der Mitglieder des IFA Museums-Vereins in Nordhausen.
Zahlreiche Themen wurden angesprochen, vor allem aber ging es den ehrenamtlich Engagierten darum, dass sie sich deutlich mehr Akzeptanz und Unterstützung seitens der Stadt für ihre Arbeit wünschen...
Ich bin beeindruckt, was die Vereinsmitglieder in den vergangenen 10 Jahren auf die Beine gestellt haben. Das gesamte Angebot – von den Führungen durch die umfangreiche Ausstellung bis hin zur Präsentation auf Messen – zeugt von sehr viel engagierter Arbeit. Das Museum, initiiert von ehemaligen IFA-Mitarbeitern, stellt mit seinen Exponaten einen wichtigen Teil in der Nordhäuser Museumslandschaft dar. Im IFA-Museum wird ein Teil der Industriegeschichte der Stadt erzählt. Industrie war und ist es noch heute, die für den Aufschwung Nordhausens verantwortlich zeigt. Ihr ist es zu verdanken, dass Theater, Straßenbahn, Parkanlagen und prächtige Villen in der Stadt zu finden sind. Somit ist es heute Pflicht und Verantwortung zugleich diese Dinge zu erhalten und zu bewahren, erklärt Dirk Erfurt den Vereinsmitgliedern.
Ich werde mich gern dafür einsetzen, dass das Haus in der Montaniastraße entsprechend in den Kulturentwicklungszielen der Stadt Berücksichtigung findet. Im Grunde steht dem schon heute nichts im Wege, wenn die Inhalte aus dem Kulturentwicklungskonzept, an dem ich seinerzeit mitarbeiten durfte, nun endlich umgesetzt würden.
Denn schon da ist vereinbart, dass die Nordhäuser Museen mehr miteinander kooperieren müssen um sich zukunftsfest aufzustellen. Allerdings kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass auch dieses Konzept, wie viele andere vor und nach ihm, in den Nordhäuser Amtsstuben verstaubt, anstatt es als Leitfaden für gemeinsames Handeln zu gebrauchen. Dem langjährigen Konzeptwahnsinn, der viel Zeit und Geld gebunden hat, muss dadurch begegnet werden, dass deren Inhalte auch in Umsetzung überführt werden. Das würde den ehrenamtlich Engagierten im gesamten Kulturbereich mehr helfen als Versprechen in eine nebulöse Zukunft!
Nordhausen hält auch dank der vielen ehrenamtlich Engagierten ein vielfältiges soziales, kulturelles und sportliches Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger vor. Für eine Stadt dieser Größe sucht man lange nach vergleichbarem. Ich werde mich dafür einsetzen, dass diese Vielfältigkeit erhalten bleibt.
Autor: redZahlreiche Themen wurden angesprochen, vor allem aber ging es den ehrenamtlich Engagierten darum, dass sie sich deutlich mehr Akzeptanz und Unterstützung seitens der Stadt für ihre Arbeit wünschen...
Ich bin beeindruckt, was die Vereinsmitglieder in den vergangenen 10 Jahren auf die Beine gestellt haben. Das gesamte Angebot – von den Führungen durch die umfangreiche Ausstellung bis hin zur Präsentation auf Messen – zeugt von sehr viel engagierter Arbeit. Das Museum, initiiert von ehemaligen IFA-Mitarbeitern, stellt mit seinen Exponaten einen wichtigen Teil in der Nordhäuser Museumslandschaft dar. Im IFA-Museum wird ein Teil der Industriegeschichte der Stadt erzählt. Industrie war und ist es noch heute, die für den Aufschwung Nordhausens verantwortlich zeigt. Ihr ist es zu verdanken, dass Theater, Straßenbahn, Parkanlagen und prächtige Villen in der Stadt zu finden sind. Somit ist es heute Pflicht und Verantwortung zugleich diese Dinge zu erhalten und zu bewahren, erklärt Dirk Erfurt den Vereinsmitgliedern.
Ich werde mich gern dafür einsetzen, dass das Haus in der Montaniastraße entsprechend in den Kulturentwicklungszielen der Stadt Berücksichtigung findet. Im Grunde steht dem schon heute nichts im Wege, wenn die Inhalte aus dem Kulturentwicklungskonzept, an dem ich seinerzeit mitarbeiten durfte, nun endlich umgesetzt würden.
Denn schon da ist vereinbart, dass die Nordhäuser Museen mehr miteinander kooperieren müssen um sich zukunftsfest aufzustellen. Allerdings kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass auch dieses Konzept, wie viele andere vor und nach ihm, in den Nordhäuser Amtsstuben verstaubt, anstatt es als Leitfaden für gemeinsames Handeln zu gebrauchen. Dem langjährigen Konzeptwahnsinn, der viel Zeit und Geld gebunden hat, muss dadurch begegnet werden, dass deren Inhalte auch in Umsetzung überführt werden. Das würde den ehrenamtlich Engagierten im gesamten Kulturbereich mehr helfen als Versprechen in eine nebulöse Zukunft!
Nordhausen hält auch dank der vielen ehrenamtlich Engagierten ein vielfältiges soziales, kulturelles und sportliches Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger vor. Für eine Stadt dieser Größe sucht man lange nach vergleichbarem. Ich werde mich dafür einsetzen, dass diese Vielfältigkeit erhalten bleibt.

