tv nt eic kyf msh nnz uhz
Do, 13:16 Uhr
22.06.2017
Verbraucher dürfen nicht unter Abgasmanipulationen leiden

ADAC fordert Garantie auf Umrüstungsmaßnahmen

Die Volkswagen AG will bis Ende 2017 alle von der Abgasmanipulation betroffenen Fahrzeuge umrüsten. Risiken durch die Umrüstung können jedoch laut ADAC-Technik nicht ausgeschlossen werden, auch wenn es derzeit dafür keine konkreten Hinweise gibt...


„Deshalb muss jetzt sichergestellt werden, dass Verbraucher auch auf Dauer keine Nachteile durch die fehlerhafte Software erleiden“, erklärt ADAC-Generalsyndikus Christian Reinicke.

Anzeige MSO digital
Für betroffene Kunden bleibt nach dem Software-Eingriff immer noch eine Unsicherheit, weil Langzeitschäden am Motor nicht komplett auszuschließen sind. In einer „vertrauensbildenden Maßnahme“ sagt VW derzeit zwar auf Kulanzbasis zu, dass „eventuelle Beschwerden, die im Zusammenhang mit der Umrüstung stehen und bestimmte Teile des Motor- und Abgasreinigungssystems betreffen, aufgegriffen werden“. Diese Zusage gilt grundsätzlich für einen Zeitraum von 24 Monaten nach Durchführung der Umrüstung und bis zu einer Gesamtlaufleistung des jeweiligen Fahrzeugs von maximal 250.000 Kilometern.

Nach Ansicht des ADAC reicht diese freiwillige Zusage nicht aus. Nur eine rechtsverbindliche Garantie von 24 Monaten nach der Umrüstung bringt nach Ansicht des Clubs dem Verbraucher eine echte Sicherheit. „Die Autobesitzer benötigen die Gewissheit, einen unmittelbaren und gerichtlich durchsetzbaren Anspruch direkt gegen den Hersteller zu haben“, sagt Reinicke.
Autor: red


Kommentare
N. Baxter
22.06.2017, 14.14 Uhr
Schuldeingeständnis
für mich ist die „vertrauensbildenden Maßnahme“ ein ganz klares Schuldeingeständnis seitens VW, denn umsonst werden nicht einfach mal ca. 800€ für den Austausch des AGR Kühlers ohne hin und her anstandslos übernommen.
N. Baxter
22.06.2017, 14.19 Uhr
apropos
nun plötzlich meldet sich auch der ADAC zu Wort? War dieser Verein doch lange Zeit der besten Freund, wenn es um die Huldingung und Vergabe von Preisen an VW ging...
Paulinchen
22.06.2017, 19.46 Uhr
Dazu war gestern ...
... inder Zeitung blick.ch zu lesen, dass es dort einen Versuch gegeben hat, bei dem die Motoren nach der Sorftwareänderung zu Motorenschäden gekommen ist. Der Grund dafür soll der Ausfall der Schutzmechanismen sein, die das Update abschaltet.

Wer kommt dann für die entstandenen Kosten auf? Ich empfinde es als eine Schande von VW, dass dieser Konzern sein Kunden nicht gleich behandelt. First USA - das kann es nicht sein!
Oberstudienrat
23.06.2017, 08.23 Uhr
VW Abgasskandal...
... bleibt nicht nur bei VW. Neben Audi sind garantiert auch die anderen Konzernmarken betroffen. Bei Fiat/Chrysler ist die Katze ja schon aus dem Sack, Daimler und Renault waren ja auch schon im Gerede.

Ich habe meinen 2.0 TDI schon lange updaten lassen und bin seitdem etwa 30 Tkm gefahren. Läuft wie vorher, verbraucht auch nicht mehr... Und kaputt war auch nichts. Kommt sicher auch darauf an, wo man fährt. Wer seinen Diesel nur zum Kindergarten und zurück bewegt, hat ganz klar das falsche Auto. Der verstopfte Partikelfilter hat dann nix mit dem update zu tun.

@Paulinchen die "Blick" ist in der Schweiz das, was bei uns die "Bild" ist.... ganz ehrlich, ich würde da nicht so sehr viel drauf geben, was da drin steht.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

Cookies

Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.
Cookies akzeptieren
nur technisch notwendige