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Do, 19:41 Uhr
01.06.2017
Feuerwehren im Einsatz

Flächenbrand im Alten Stolberg

Zu einem Großeinsatz mussten am Nachmittag zwölf Feuerwehren aus drei Landkreisen ausrücken. Ihr Ziel war ein Areal mitten im Alten Stolberg in der Gemarkung Stempeda...



Dort hatten sich rund 1.500 Quadratmeter Wald entzündet. Der Alarm wurde kurz nach 15 Uhr ausgelöst. Bereits zu diesem Zeitpunkt stand fest, dass die Versorgung mit Löschwasser ein zentrales Problem dieses Einsatzes sein würde.

"Wir mussten insgesamt zwölf Wehren aus dem Landkreis Nordhausen, dem Landkreis Mansfeld Südharz sowie aus dem Landkreis Göttingen alarmieren. Mehrere "Tanker" waren im Pendelverkehr von Stempeda zur fast vier Kilometer entfernten Brandstelle unterwegs. Parallel dazu wurde begonnen, über diese Entfernung eine Schlauchstrecke zu leben", erklärte Gerd Jung, der Leiter der Nordhäuser Berufsfeuerwehr.

Die Fahrzeuge der Wehren konnten selbst nicht bis an die Brandstelle, die sich neben einem ehemaligen Tagebau befindet, anfahren. Auch hier mussten noch einmal rund 400 Meter Schlauch gelegt werden.

Gegen 17.30 Uhr war die Gefahr gebannt, der Brand eingedämmt. Allerdings wird es noch mehrere Stunden dauern, ehe sämtliche Glutnester in dem trockenen Waldboden gelöscht sind. Hierzu wird ein Gemisch aus Schaum und Wasser eingesetzt.



"Hier zeigt sich wieder, dass jeder Euro, der in den Brandschutz investiert wird, gut und richtig angelegtes Geld ist", sagte Jung, der den mehr als 70 eingesetzten Kameradinnen und Kameraden an dieser Stelle für ihre Einsatzbereitschaft dankt.

Update 6 Uhr: Es sind immer noch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren vor Ort und "kümmern" sich um einzelne kleine Glutnester. Die Versorgung der Kameraden wurde die Nacht über durch das Team der "Kalkhütte" realisiert. Die Brandwache vor Ort wird heute noch aufrecht erhalten.
Peter-Stefan Greiner
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
Brand im Alten Stolberg (Foto: nnz)
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Kommentare

01.06.2017, 20.19 Uhr
Bodo Schwarzberg | Waldbrände sind von der Natur "gewollt"...
was der Mensch natürlich versucht, zu unterdrücken. Mit zum Teil verheerenden Auswirkungen. In Nordamerika wurden die Wälder (z.B. mit Sitkafichten und Douglasien) durch das Nichtzulassen von Bränden immer dichter, so dass sich kleine Waldbrände schnell zu einem Inferno auswachsen konnten. Mittlerweile lässt man Waldbrände durchaus auch mal wieder zu. Die Pflanzenwelt hat sich z.T. an diese Ereignisse angepasst, es gibt Arten, deren Samen erst durch Feuereinwirkung keimfähig werden.
Leider werden Waldbrände in Zeiten der Marktwirtschaft auch aus wirtschaftlichen Gründen gelegt: Traurige Berühmtheit haben jene in den Urwäldern Indonesiens erlangt, sie fallen oft der Palmölmafia zum Opfer, also für so manche süße Schokolade auch deutscher Hersteller und anderes. Das heizt den Klimawandel ebenso an wie das Artensterben und die Armut.
Beim Brand im Alten Stolberg spielen geschäftliche Hintergründe aber ganz bestimmt keine Rolle.

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02.06.2017, 09.07 Uhr
U. Alukard | Aus welchen guten Chemikalien besteht der Schaum?
"ehe sämtliche Glutnester in dem trockenen Waldboden gelöscht sind. Hierzu wird ein Gemisch aus Schaum und Wasser eingesetzt."
Was das Feuer nicht geschafft hat mach nun der Schaum, die Bäume sterben so oder so.
Es killt das Feuer oder der Schaum oder die Gipsindustrie!!!
Lasst die Natur einfach in Ruhe.

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02.06.2017, 13.35 Uhr
Paulinchen | In Anbetracht des noch vorhandenen Waldbestandes....
....ist dieser Brand ganz sicher alles andere als nützlich, Herr Schwarzberg. Sicher haben sie recht mit Ihrer Anmerkung, aber leider haben wir hier keine so gigantischen Waldflächen, dass dieser Verlust so mir nicht dir nichts abgetan werden kann. Man darf nur hoffen, dass nicht zuletzt ermittelt wird, dass dahinter der Kommerz stand. (Gips....)

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