Sa, 07:00 Uhr
13.05.2017
Manfred Querblick
Tja, unser aller Landrat
Nun ist es doch so weit, jetzt hat der Herr Dr. Klaus Zeh zweifelsfrei mitgeteilt, dass er es nicht nur beabsichtigt hatte hinzuschmeißen, sondern dass er es ernst gemeint hat und hört nun auf. Er sagt sich, ich lebe nur einmal auf diesem Planeten und ich will noch keinen Termin mit dem Sensenmann...
Karikatur (Foto: Martin Höfer)
Jetzt liegt der Ball wieder bei dem Politiker, der schon einmal versucht hatte Oberbürgermeister zu werden und der in seinem Benehmen, nach dieser seiner Wahlschlappe nicht damit umgehen konnte auch mal verlieren zu können.
Nun kommt der zweite Anlauf aus der Position amtierender Landrat heraus. Er muss und "darf" ja nun den Startschuss geben. Man darf gespannt sein, welchen Wahltermin er festlegen wird. Je später der Zeitpunkt, um so weniger werden die Möglichkeiten Plakate auf zu hängen. Nicht, dass keiner dazu Lust hätte, aber die Lampenmasten in der Stadt sind begrenzt und die Bundestagswahl will ja auch noch mitmischen, so rein plakattechnisch betrachtet.
Die nächste Frage ist, ob seine Partei diese selbstzerstörerische Politik parallel zur Bundestagswahl mit diesem Politiker riskieren will. Denn solche Sprüche wie er nach seinem "spektakulärem" Wahlsieg als Landrat gemacht hatte, waren damals schon von geringem Wahrheitsgehalt. Ich darf sie erinnern, er sagte, sein Sieg zeige, dass diese, seine Partei wieder wählbar wäre. Wenn die Wähler, also die Bürgerschaft von Nordhausen seine Politspielchen beobachtet haben, ist es fraglich ob er wieder wählbar wird.
Seine Äußerung "nur gegen mich sein, reicht nicht" ist sicherlich richtig, aber auch schon die kleinste auch nur halbwegs mögliche Alternative sorgt dafür, dass der Otto Normalbürger sich für sie entscheiden wird. Denn die Nordhäuser haben von einem die Nase gestrichen voll, von diesem ewigen Hick-Hack! Als Landrat hat er es nicht verstanden für einen politischen Frieden zu sorgen.
Ob es um Zufallslöcher seiner Service... ging, oder um die Unterbringung von Flüchtlingen, oder ob es um den Feuerwehrstandort ging, oder um den Umbau des Humbold-Gymnasiums - es ist egal, immer gab es Zoff, friedlich und einvernehmlich ging nichts über seine Bühne.
Ich will ihn nicht in die Ecke der Aussichtslosigkeit Stellen. Sein Politspiel hat völlig unbestritten einen deutlich höheren Unterhaltungswert als so manch anderer auf dieser Bühne hinbekommen würde. Sein Wiedererkennungseffekt ist auch schon auf der unendlichen Masse seiner Medienfotos spürbar. Ob er eine Dampflock zieht oder im Feuerwehrauto sitzt oder vor einem großem Loch steht, immer ist er zu erkennen und wenn er wirklich, was so gut wie nie passieren würde, wirklich mal von hinten fotografiert wurde, dann steht auf seiner zitronengelben Dienstjacke ganz groß und deutlich "LANDRAT" geschrieben.
Also... Lassen wir uns überraschen, wie der Wähler sich entscheiden wird, wenn er dann mal wählen darf und nicht schon wieder eine Idee vorhanden ist, diese OB Wahl zu (ver) schieben.
Ihr Manfred Querblick
Autor: red
Karikatur (Foto: Martin Höfer)
Jetzt liegt der Ball wieder bei dem Politiker, der schon einmal versucht hatte Oberbürgermeister zu werden und der in seinem Benehmen, nach dieser seiner Wahlschlappe nicht damit umgehen konnte auch mal verlieren zu können.
Nun kommt der zweite Anlauf aus der Position amtierender Landrat heraus. Er muss und "darf" ja nun den Startschuss geben. Man darf gespannt sein, welchen Wahltermin er festlegen wird. Je später der Zeitpunkt, um so weniger werden die Möglichkeiten Plakate auf zu hängen. Nicht, dass keiner dazu Lust hätte, aber die Lampenmasten in der Stadt sind begrenzt und die Bundestagswahl will ja auch noch mitmischen, so rein plakattechnisch betrachtet.
Die nächste Frage ist, ob seine Partei diese selbstzerstörerische Politik parallel zur Bundestagswahl mit diesem Politiker riskieren will. Denn solche Sprüche wie er nach seinem "spektakulärem" Wahlsieg als Landrat gemacht hatte, waren damals schon von geringem Wahrheitsgehalt. Ich darf sie erinnern, er sagte, sein Sieg zeige, dass diese, seine Partei wieder wählbar wäre. Wenn die Wähler, also die Bürgerschaft von Nordhausen seine Politspielchen beobachtet haben, ist es fraglich ob er wieder wählbar wird.
Seine Äußerung "nur gegen mich sein, reicht nicht" ist sicherlich richtig, aber auch schon die kleinste auch nur halbwegs mögliche Alternative sorgt dafür, dass der Otto Normalbürger sich für sie entscheiden wird. Denn die Nordhäuser haben von einem die Nase gestrichen voll, von diesem ewigen Hick-Hack! Als Landrat hat er es nicht verstanden für einen politischen Frieden zu sorgen.
Ob es um Zufallslöcher seiner Service... ging, oder um die Unterbringung von Flüchtlingen, oder ob es um den Feuerwehrstandort ging, oder um den Umbau des Humbold-Gymnasiums - es ist egal, immer gab es Zoff, friedlich und einvernehmlich ging nichts über seine Bühne.
Ich will ihn nicht in die Ecke der Aussichtslosigkeit Stellen. Sein Politspiel hat völlig unbestritten einen deutlich höheren Unterhaltungswert als so manch anderer auf dieser Bühne hinbekommen würde. Sein Wiedererkennungseffekt ist auch schon auf der unendlichen Masse seiner Medienfotos spürbar. Ob er eine Dampflock zieht oder im Feuerwehrauto sitzt oder vor einem großem Loch steht, immer ist er zu erkennen und wenn er wirklich, was so gut wie nie passieren würde, wirklich mal von hinten fotografiert wurde, dann steht auf seiner zitronengelben Dienstjacke ganz groß und deutlich "LANDRAT" geschrieben.
Also... Lassen wir uns überraschen, wie der Wähler sich entscheiden wird, wenn er dann mal wählen darf und nicht schon wieder eine Idee vorhanden ist, diese OB Wahl zu (ver) schieben.
Ihr Manfred Querblick

