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Do, 15:59 Uhr
27.04.2017
Viele sollen unterschreiben

Unterschriftenliste für Nordhausen als Kreissitz

Nordhausen ist und bleibt Kreisstadt! Unter diesem Motto werden ab heute Unterschriftslisten seitens der Stadt Nordhausen in der Stadtinformation, im Bürgerservice und in der Stadtbibliothek ausgelegt. Darin heißt es...


„Wir fordern von den Mitgliedern des Thüringer Landtags, dass sie sich für den Erhalt der Stadt Nordhausen als Kreissitz einsetzen. Unsere Kreisstadt Nordhausen ist für alle Bürgerinnen und Bürger des neuen Kreises schnell erreichbar. Hier gibt es alles, was sie brauchen – Arbeit, Bildung, Gesundheitsvorsorge, Kultur und Freizeit“.

Bürgermeisterin Jutta Krauth hofft, dass möglichst viele mit Ihrer Unterschrift ein Zeichen für eine starke Kreisstadt Nordhausen und für die Region setzen. Alle Interessierten – ob Geschäfte, Unternehmen, Institutionen oder Nachbarkommunen – erhalten auf Nachfrage beim Büro des Oberbürgermeisters unter 03631/696-400 oder ob@nordhausen.de weitere Unterschriftslisten. Zum Download ein hier klicken .

Bis zum 11.06.2017 zur symbolischen Schlüsselrückgabe beim Rolandsfest sollen die Unterschriften gesammelt werden und im Anschluss an den Thüringer Landtag übergeben werden.
Autor: red

Kommentare
Flitzpiepe
27.04.2017, 16.38 Uhr
Warum startet man nicht parallel dazu
eine Online-Petition, um auch noch die Unterschriften abzufangen, die nicht extra zu einer Auslegestelle gehen wollen/können?
Außerdem sollten solche Aktionen mit den anderen Städten, die auch ihren Kreissitz verlieren sollen, gebündelt werden.
Mueller13
27.04.2017, 18.11 Uhr
Beeindruckende Aktion
Ich denke, die Unterschriftenaktion wird viele Teilnehmer finden und sie wird noch mehr Eindruck in Erfurt machen (I/off).

Und diese Online-Petitionen finde ich noch beeindruckender. Beispiel: um den Possenwald in eine Waldwildnis zu verwandeln wurde eine Online-Unterschriftenliste ausgelegt. Ergebnis: 2500 Unterschriften, davon 44 aus Sondershausen... welche Relevanz soll eine solche Liste haben?
othello
27.04.2017, 18.43 Uhr
groteske Züge des Aufrufs
Der Kampf um den Kreissitz für Nordhausen nimmt immer mehr groteskerer Züge an, wie dieser Aufruf wieder einmal zeigt. Hier wird Nordhausen wegen seiner Kulturangebote, Bildungsangebote, Gesundheitsfürsorge, Arbeit und Freizeitangebote gelobt, welche für Nordhausen als Kreisstadt sprechen.Gibt es diese in Sondershausen nicht ? Werden diese uns jetzt weggenommen? Was hat dieses mit einem Verwaltungssitz des Großkreises zu tun. Können wir diese großartigen Angebote nicht mehr nutzen, werden uns diese weggenommen ? Wird dadurch die Region geschwächt, wenn Nordhausen und Sondershausen in einer Verwaltung operieren? Was für ein Unsinn wird uns hier suggeriert ?
Nordhausen ist schnell erreichbar für alle Bürger im Großkreis, wird behauptet. Dann fragt mal in Greußen und Artern nach, und in den anderen dort liegenden Gemeinden. Zentral gelegen, liegt ja wohl Sondershausen, was für Sondershausen spricht.
Gibt es für die Geschäftsleute Umsatzverlust, weil einige Landratsangestellte aus Nordhausen dann in Sondershausen einkaufen ? Die sollen dort arbeiten und einkaufen werden sie auch weiterhin in Nordhausen, dass sind die Tatsachen.
In Wirklichkeit geht es diesen Politikern aus allen politischen Lagern um den zu erwartenden politischen und und wirtschaftlichen Einfluss, den verlorenen Einfluss auf Posten und Unternehmen. Der Nordhäuser „Filz“ wird erst einmal zerbröselt und man muss die zerbrochenen Strukturen wieder erneuern, wahrscheinlich auch mit Einschränkungen der Macht und des Einflusses. Die Bevölkerung wird nur von wirklichen Problemen abgelenkt und fällt auf diese politischen Scharlatane, mit Profilierungssucht herein.
@ Müller 13. Was Sie bisher dazu geschrieben haben, kann ich in großen Teilen nur unterstreichen, auch wenn wir in der politischen Ausrichtung vollkommen auseinander liegen.
othello
27.04.2017, 18.50 Uhr
Aufklärung bitte, ihr Politiker , keine Emotionen !
Aufruf an die beteiligten Politiker und Unternehmer ( falls sie diese Meinungen zur Kenntnis nehmen).!! Erklärt endlich mal, welche einschneidenden Nachteile der Stadt und dem Kreis Nordhausen entstehen, wenn die gemeinsame Kreisverwaltung ihren Sitz in Sondershausen hat.
Diese Erklärungen vermisse ich. Sachlichkeit ist gefragt, und keine Emotionen !
Laura von Hier
27.04.2017, 22.13 Uhr
Es gibt tausende Gründe dafür
das wir Kreisstadt bleiben. Vor allem ich weiß ja nicht ob einer der Herren schon mal in Sondershause war, aber 20.000 Einwohner gegen 45.000 ...
Selbst verständlich wird uns etwas weg genommen. Die Möglichkeit als Kreisstadt zu agieren. Was hat Sondershausen was eine Kreisstadt rechtfertigt. Nichts. Und außerdem sollte diese Gebietsreform im kompletten gestoppt werden... das ist alles ein Irrsinn.
Alanin
28.04.2017, 06.47 Uhr
Auch wenn Sondershausen auf der Karte...
in der Mitte des neuen Landkreises liegt, der Weg von Artern nach NDH ist dennoch schneller zurückgelegt als nach SDH. Zudem müssen ggf. 45.000 Leute nach SDH, statt in der eigenen Stadt zu bleiben. Bleibt NDH Kreissitz sind es nur 20.000...

Was passiert, wenn SDH Kreissitz BLEIBT? In SDH absolut nichts. NDH rutscht aber weiter in die Bedeutungslosigkeit. Wer soll sich denn für NDH ins Zeug legen? Das Landratsamt in SDH?

Was passiert, wenn NDH Kreissitz bleibt? IN NDH nicht und in SDH auch nichts.

SDH ist aktuell Kreissitz, es wird sich in SDH nichts positiv entwickeln, wenn NDH den Sitz verliert. Das Finanzamt ist schon dort, hat nichts gebracht und genauso wird es mit dem Kreissitz aussehen.

In NDH ist er gut zu erreichen, gute Parkmöglichkeiten und gut ausgebaut. Warum sollte man das aufgeben!?
Laura von Hier
28.04.2017, 06.53 Uhr
DANKE
Alain!!
Mueller13
28.04.2017, 09.55 Uhr
@ Alanin - Bitte der Realität Tribut zollen
Lassen Sie uns das doch mal einordnen:

Wie oft in Ihrem bisherigen Leben waren Sie denn im Landratsamt? Davon ausgehend, dass solche Gänge wie Pass/Reisepass/Gewerbeanmeldungen/Gewerbesteuer wie bisher die Gemeinde übernimmt und die Entsorgungsangelegenheiten (Müll) in einem Bürgerbüro vor Ort erledigt werden können, fällt mir überhaupt kein Punkt ein, wo man als Bürger Kontakt zu dem Landratsamt hat. Ihre Story, dass sich quasi täglich 45.000 Menschen nach Sondershausen bewegen müssen, ist also Unsinn.

Was das Finanzamt betrifft (nochmal): die interessanten Abteilungen (Kapitalgesellschaften und Umsatzsteuer) sind nicht in Sondershausen, sondern in Mühlhausen. Also richten Sie Ihren Frust bitte in diese Richtung. Nur die Einkommenssteuer ist in Sondershausen. Und wie oft hat man als Otto-Normalverbraucher in Sachen Einkommenssteuer persönlichen Kontakt zum Finanzamt? Ich persönlich bisher einmal und da bin ich eigentlich nur als schmückendes Beiwerk aufgetreten, weil aufgrund der Komplexität ein steuerrechtlicher Vertreter die Aufgabe übernehmen musste.

Außerdem sind Ihrer Ansätze "wie hätte sich was entwickelt?"; "wie wird sich was entwickeln" Unsinn, da wir in beiden Fällen die Alternative nicht nachvollziehen/berechnen können.

Davon abgesehen fusionieren nicht Sondershausen und Nordhausen, sondern der Landkreis Kyffhäuser (77t Einwohner) und der Landkreis Nordhausen (85t Einwohner). Auch wenn ich persönlich eine größere Variante bevorzugt hätte (ich will diese fruchtlosen Diskussionen in 20 Jahren nicht wieder haben), liegt der Unterschied in der Einwohnerzahl nur bei 10%...
Alanin
28.04.2017, 14.02 Uhr
@Mueller13
Ich persönlich habe mit dem Landratsamt teilweise mehrmals im Monat zu tun, es ist für mich also ein sehr großer Unterschied ob ich nun plötzlich nach SDH muss. Auch habe ich mehrmals im Jahr mit dem Finanzamt zu tun, früher konnte ich dies direkt hier in NDH tun, jetzt muss ich deswegen nach SDH. Und wenn ich kenne mehrere Leute, denen es so geht wie mir.

Zudem habe ich nirgends geschrieben, dass sich täglich diese Besucherströme bewegen, keine Ahnung wo Sie diesen Unsinn her haben. Aber gehen wir davon aus, dass in jeder der beiden Städte ungefähr ein gleicher Anteil an Menschen lebt, die persönlich mit dem Amt zutun haben, dann ist es vergleichbar. Nehmen wir - rein hypothetisch - an, es ist ein Prozentsatz von einem Prozent, der persönlich zum Amt muss. Dann stehen sich 450 zu 200 Personen gegenüber. Also ein Unterschied von 250 Personen, die den Weg zusätzlich auf sich nehmen müssen. Nochmal, rein hypothetisch!

Die Bürger aus den restlichen Ortschaften müssen sowieso fahren. Dass der Landkreis NDH auch mehr Einwohner hat als der KYF schrieben Sie ja auch schon selbst. Es müssen also potentiell mehr Bürger statt nach NDH nach SDH fahren. Und zum Thema Artern und wo ist man schneller, kann man mal einen Routenplaner seiner Wahl bemühen. Sie Leute aus Artern sind nämlich schneller in NDH als in SDH.
Mueller13
28.04.2017, 15.31 Uhr
Und nochmal
Ich weiß zwar nicht, was Sie wöchentlich im Landratsamt machen, aber gehen Sie mal davon aus, dass Sie alles, was Sie bisher dort zu klären hatten, auch weiterhin dort klären können (Autozulassung, Müll usw.). Dafür wird es Bürgerbüros /Zulassungsstellen geben.
Insofern ändert sich für Sie genau nichts.

Ja, ich habe auch mehrmals im Jahr mit dem Finanzamt zu tun. Nämlich mit der Abteilung Kapitalgesellschaften und Umsatzsteuer... aber die sitzen in Mühlhausen.
Was auch immer Sie mehrmals im Jahr mit der Abteilung für Einkommenssteuer zu schaffen haben... die gehen 99% der Bürger nur einmal pro Jahr auf den Wecker und auch hier gilt: 95% kann man mit Telefon/Fax/Brief/Internet lösen...
Alanin
28.04.2017, 16.58 Uhr
Und noch einmal...
Ich habe dort nicht wöchentlich zu tun - Sie übertreiben schon wieder - aber mit unter mehrmals monatlich. Und meist sehr kurzfristig. Und nein, es hat nichts mit Autos oder dem Müll zu tun. Stellen Sie sich vor, es gibt Sachen im Landratsamt, die gehen über die Sachen hinaus, die man im Bürgerservice klären kann. Und ja, immer geht es nicht allein so, ich kenne einige, die in ähnlicher Frequenz persönlich auf Amt müssen und nein, es hat nichts mit dem Bürgerservice zu tun und lässt sich leider auch nicht online erledigen, weder jetzt und in Zukunft.
Laura von Hier
28.04.2017, 17.12 Uhr
@Mueller13
Man sollte nicht immer von seiner eigenen Person auf die Allgemeinheit schließen. Wir haben alle Ämter hier vor Ort und darüber bin ich auch froh. Ob Bürgerbüros eingerichtet werden können sie überhaupt nicht voraus sagen. Es sollen Kosten gespart werden und das an der falschen Ecke.

Grundsätzlich ist nämlich diese gesamte Gebietsreform einfach nur ein absoluter Irrsinn. Es gibt bereits andere Bundesländer die auch solch eine Gebietsreform ertragen mussten und was hat es den Bundesland an finanziellen Ersparnissen gebracht?? KEINE! Und das ist das schlimme. Hier wird sich heiß geredet zwischen Kreisstädten. Wo eine Stadt namens Sondershausen eine Position einnehmen möchte weil sie denkt das es schick ist.

Jahrelang wurde nix investiert und die Stadt sieht immer unansehnlicher aus und jetzt soll es eine Kreisstadt werden. Nicht mal einen ordentlichen Bahnhof haben sie geschweige denn ein Einkaufszentrum oder Kultur (die noch hinzu aus Nordhausen kommt (Theater Orchester)).

Für mich also absolut indiskutabel das Sondershausen da überhaupt ne Rolle spielt.
tannhäuser
28.04.2017, 18.10 Uhr
So so...
Wo befindet sich denn in Nordhausen das Loh, nach dem das gleichnamige Orchester der Residenzstadt Nordhausen benannt wurde?

Das muss es geben, laut meiner Vorschreiberin kommt die Kultur aus Nordhausen.

Nicht falsch verstehen, dass Säbelrasseln und Betteln um Volkes Unterstützung nervt mich auch.

Aber mit solchen Verdrehungen sorgen Sie auch nicht für eine faire Behandlung derjenigen, die Sie scheinbar als Konkurrenten für den Kreissitz ansehen, Laura von hier.
H.Buntfuß
28.04.2017, 18.57 Uhr
Man kann sich nur noch wundern.
Langsam muss sich der NORMALE Bürger schon fragen, was da für hochqualifizierte Politiker/innen und Helfershelfer am Ruder sitzen?

Hat das Ganze noch etwas mit gesundem Menschenverstand zu tun?
ichbinsnur
28.04.2017, 20.19 Uhr
Wenn der Schwanz mit dem Hund wackelt...
eine politisch vielleicht nicht ganz korrekte Analyse zur Gebietsreform und Sondershausen als Kreisstadt.

Zuerst einmal ein paar Fakten... 2014 haben 52,7 Prozent aller Wahlberechtigten in 44 Wahlkreisen in Thüringen gewählt.... davon 46,3% Rot/Rot/ Grün... - klare Mehrheiten sehen anders aus.
Bei den Erststimmen wird es deutlicher von allen (44) Wahlkreisen gewannen die Linke 9 Stk und die SPD einen... so sieht Bürgervertauen aus !!!
Ach ja nur neben bei... unser neuer MP konnte nicht einmal seinen eigenen Wahlkreis gewinnen... Schön wenn man trotzdem Ministerpräsident wird, Herr Rammelow... :)

Und nun zu Sondershausen, ich mag diese Stadt... der Possen , der Franzbergund das Schloß... schön , und eine gute Finanzlage... aber reicht dass um nach einer Gebietsreform Kriesstadt zu bleiben ? Ich denke NEIN !!!
Die Größe der Kommune (mit 22 Tausend Einwohnern) sowie die nur regionale Vekehrsanbindung per Straße und Schiene sprechen hier klar für Nordhausen. Nur weil hier die Finanzlage schlecht ist soll SDH Kreisstadt bleiben...
Diese Argumentationn verstehe ich nicht... Werden die Gewebesteuern nicht am Stammsitz entrichtet ???
Also spiegelt wohl die Finanzlage einer Kommune nicht unbedingt die Wirtschaftskraft wieder...
Zum Abschluß noch ein wenig subjektives... Wie oft kommt ihr Sondershäuser eigentlich nach Nordhausen um Einkaufen zu gehen ?
Aso ich war neulich in der Schlosspassage (SHD)... noch nie war meine Einkaufstour so schnell beendet... und sogar das Portemonnaie noch voll... :))
Und wenn man Sonntag Mittag nach dem Schloßbesuch z. Bsp. in der Innenstadt einfach mal Essen gehen will... zum Schluss bin ich hungrig nach Nordhausen gefahren...
Nein, ich hätte bestimmt auch in Sondershausen etwas gefunden, aber das Angebot ist doch recht begrenzt.

Und wenn sich ja für die Bürger nicht viel ändern wird... na dann kann doch Sondershausen freiwillig auf seinen "Anspruch" als Kreisstadt verzichten... oder will der Schwanz wirklich mit dem Hund wedeln?
tannhäuser
29.04.2017, 09.59 Uhr
@ ichbinsnur
Ich komme einmal pro Woche zum Einkaufen nach Nordhausen. Und sogar mit der Bahn, weshalb ich ein Verfechter der Nicht-Ausdünnung des ÖPNV bin, denn meine Einkäufe möchte ich nun doch nicht kilometerweit vom abgelegenen Bahnhof nach Hause schleppen.

Ich opfere gerne mehr Zeit für Herkules und Südharzgalerie und weniger bis gar nicht im Kaufland und Galerie in Sondershausen.

Und wie oft denn noch, liebe Nordhäuser: Das ist ein Krieg der Politiker und Beamten und nicht der Bürger. Beschimpft nicht per se die Sondershäuser, als würden wir uns auf Zuruf gegen NDH zusammenrotten und bewaffnen.

Lokalpatrioten mögen aus beruflichen oder sonstigen Gründen SDH für geeignet als Kreisstadtsitz halten. Aber nun mal nicht jeder.
Mueller13
29.04.2017, 10.22 Uhr
@ ichbinsnur
Soso, Sie haben also Sonntag Mittag nichts zu Essen gefunden rund um das Schloss!? Dann sind Sie vielleicht ein besonderes Exemplar. Ohne groß nachzudenken fallen mir 9 Lokalitäten in unmittelbarer Nähe (5min Fußweg vom Schloss ein):
1. Hofküche - direkt IM Schloss
2. Leonardo - direkt unterhalb des Schlosses im Loh
3. Felini - direkt unterhalb des Schlosses am Marktplatz
4. Grieche - direkt unterhalb des Schlosses am Marktplatz
5. Thüringer Hof - direkt unterhalb des Schlosses am Marktplatz
6. Kaffee Pille - direkt unterhalb des Schlosses in der Fußgängerzone
7. Klause - unterhalb des Schlosses neben der Fußgängerzone
8. Kaffee Nucke - in der Fußgängerzone
9. Eiskaffee in der Fußgängerzone
(Diverse Imbisse Döner, Asiate mal außen vorgelassen).

Und einige von denen bekommen sogar ganz ordentliche Mahlzeiten auf den Tisch gezaubert.

Und nochmal: Ja, auch ich gehe in Sondershausen nicht einkaufen, weil mir das Angebot zu dürftig ist. Aber selbst nach Nordhausen fahre ich nicht, wenn es neuer Fummel sein soll.
Mueller13
29.04.2017, 11.24 Uhr
@ Alanin: bitte bessere Argumente
Sehen Sie, ich wollte mit "wöchentlich" doch nur rausbekommen wie häufig es wirklich ist ;-).
Wenn Sie schreiben "mehrmals im Monat" impliziert das halt nicht alle 6 Monate 3 Mal.

Aber kleines Beispiel aus meiner Sicht: diesen Mont war ich schon 3x auf dem Zoll in NDH, wo ich durch Zufall gelandet bin, weil eigentlich Erfurt zuständig ist. 2 meiner 3 Banken sitzen in Nordhausen, bei einer wurde ich jetzt von NDH nach Erfurt transferiert. Mein Finanzamt sitzt überwiegend in Mühlhausen. Zum Baden fahre ich nach Bad Frankenhausen oder Mühlhausen, zum Einkaufen nach Erfurt oder Leipzig.

Komme ich jetzt auf die Idee zu sagen, Erfurt soll meine Kreisstadt sein, weil dort Bank, Zoll und Shopping sitzt? Oder Mühlhausen, weil dort das Finanzamt und das Bad ist?

Auch Ihr Beispiel mit den 1% und den 250 Fahrten zusätzlich (im Jahr auf 44.000 Menschen gerechnet!!!) von NDH nach SDH ist eher aus der Rubrik: "so what?". Das schaffe ich ja fast allein. Ich kenne sehr viele Nordhäuser, die in Sondershausen arbeiten und umgekehrt. Die legen diese Strecke jeden Tag zurück - 220mal im Jahr und das jeder.

Können wir uns wieder mal bitte die rationale Schiene zurück bewegen? Was ich bei 90% der Kommentare pro NDH heraushöre, ist eine gekränkte Eitelkeit. Der Titel "Kreisstadt" ist m.M.n. für Nordhausen entbehrlich. Nordhausen ist das wirtschaftliche Zentrum Nordthüringens mit allen Begleiterscheinungen (Einwohnerzahl, Klinikum, FH, Theater, StraBa, Bürgerhaus, Schwimmbad). Daran wird sich NICHTS ändern. Im Gegenteil, vielleicht schaffen wir es, den Nahverkehr zwischen den beiden Städten besser auszubauen, so dass die Sondershäuser die Angebote Nordhausens noch besser nutzen können. Was wir auch erkennen müssen, dass viele dieser Einrichtungen (Schwimmbad, Theater, StraBa, Bürgerhaus) hochgradig defizitär sind und ich bin sehr froh, dass in Sondershausen (außer dem Orchester) nichts Vergleichbares existiert. Insofern werden die Sondershäuser Teile der Nordhäuser Infrastruktur auf die ein oder andere Weise mitfinanzieren.

Sondershausen hingegen ist historisch ein Herrschaftssitz der Thüringer, eine Garnissionsstadt welche im letzten Jahrhundert durch Bergbau und Elektroindustrie einen extremen Aufschwung und dann mit der Wende genauso einen Abschwung hingelegt hat. Jetzt 25 Jahre später hat es sich halbwegs eingepegelt. Wir haben mit Wago, Schneider, Sonlux, Thermik wenigstens in der Elektroindustrie wieder ein paar gute Arbeitgeber und der Bevölkerungsrückgang ist nicht mehr so krass.
Für Sondershausen geht es ein wenig darum, nicht völlig von der Landkarte zu verschwinden, was sicherlich dem gesamten zukünftigen Kreis gut zu Gesicht steht.

Es gibt viele Beispiele in Deutschland, wo die kleinere Stadt den Regierungssitz stellt (Schwerin 96t, Rostock 206t; Wiesbaden 276t, Frankfurt 732t; Düsseldorf 612t, Köln 1060t) in keiner diesen Fälle wäre mir bekannt, dass der größeren Stadt (immer wirtschaftlich stärker) irreparabler Schaden entstanden wäre. Davon abgesehen fusionieren nicht Sondershausen und Nordhausen, sondern der Landkreis Kyffhäuser (77t Einwohner) und der Landkreis Nordhausen (85t Einwohner).

Und ja, ich denke die Reform macht insgesamt Sinn (und nein, jeder, der meine Kommentare kennt, weiß dass ich mit r2g gar nichts am Hut habe). Ich hätte sie mir noch viel gößer gewünscht, um derartige Diskussionen in 20 Jahren nicht wieder zu haben. Ja, unsere Verwaltung kostet ein Haufen Geld und besonders in den Leitungsstellen und in der mittleren Verwaltungsebene können wir durch die Zusammenlegung Personal einsparen. Bei den Sachbearbeitern sicherlich nicht, da wir z.B. eine Zulassungsstelle halt in Nordhausen und Sondershausen vorhalten müssen. Ich bin ein großer Anhänger von schlanken effizienten Verwaltungsstrukturen, weil wir alle genug Steuern zahlen. Die Fusion ist hierfür der richtige Weg. Der Kreisstadtsitz ist am Ende sekundär.
Laura von Hier
29.04.2017, 14.42 Uhr
@mueller13
Ich kann nur über ihren Text schmunzeln und feststellen, dass der Einzige der sich hier in Rage schreibt Sie sind. Lassen Sie es gut sein. Und bleiben Sie bei ihrer Meinung. Ich hoffe nur das diese absurde Idee der Landesregierung ein verspäteter Aprilscherz ist.

Und zur Info ich arbeite auch in Sondershausen bei einer der besagten Firmen. Aber ohne diese Firmen wäre Sondershausen am Ende. Und gemacht hat Sondershausen die letzten 20Jahre nicht viel, weder am Stadtbild noch anderen Punkten.
othello
29.04.2017, 15.30 Uhr
Argumente kommen nicht an
Stimmt genau @ Müller 13 ! Nur können Sie sich hier den „ Mund fusselig reden“ und sachlich argumentieren, Sie werden die kleinkarierten Kommentatoren für Nordhausen nicht überzeugen.
Am Ende ist es egal, wo der Kreissitz des neuen Großkreises ist, es kommt dann darauf an, wie diese Zusammenarbeit auf allen Ebenen vollzogen wird, damit jeder auch einen Vorteil hat.
Mueller13
29.04.2017, 18.01 Uhr
@ Laura: wo sind Ihre sachlichen Argumente?
Ich rede mich nicht in Rage - das ist nicht meine Art. Ich versuche Sie auf der sachlichen argumentativen Ebene zu erreichen, offensichtlich ohne Erfolg. Sie können mir immer noch nicht sagen, was so schlimm daran ist, Sondershausen zur Kreisstadt zu machen.

Sehen Sie, letztendlich ist es aus Bürgersicht völlig egal, wo der Kreissitz ist, wir können ihn genausogut nach Greussen oder Bleicherode verlegen. Das macht nur wirklich keinen Sinn, da wir in beiden Fällen erst die Struktur aufbauen müssen. Jetzt haben wir zwei Städte, wo die Struktur vorhanden ist und meiner Meinung nach (die ich hier mehrmals argumentativ belegt habe), macht es durchaus Sinn, den Kreissitz in Sondershausen einzurichten, weil Nordhausen es überleben wird und Sondershausen weiterhin seine Daseinberechtigung hat (jeweils in allen besprochenen Facetten).

Erkennen sollte man: eine Reform macht Sinn und an dieser Stelle sollte man versuchen für die Region (und beide Städte sind am Ende vom Lied totale Provinz) das Maximale herauszuholen - sprich eine fette Mitgift. Ich vermute auch, dass die Mitgift für Nordhausen viel höher ausfallen wird, da hier der Schlag härter ausfällt. Und wenn Sie abwägen, ob man 5Mio (oder mehr?) nehmen sollte oder den an sich völlig bedeutungslosen Titell Kreisstadt, sollte man den Geldbetrag zumindest rational in Erwägung ziehen, weil man dann mit entsprechenden Förderprogrammen ein vielfaches an Investitionen in Gang setzen kann.

Und nein, wir können wirklich nicht nach dem Motto verfahren, wer die defizitärsten Einrichtungen (StraBa, Bürgerhaus, Schwimmbad, Theater, Orchester) vorweist, wird der Gewinner.

@ Othello: warum sollten wir nicht in manchen Fragen eine übereinstimmende Ansicht haben? Ich denke, da gibt es noch mehr Dinge, wo ein Konsens bestehen könnte. Letztendlich bin ich ein rationaler Mensch, der in einem konservativ-freiheitlichen Umfeld verortet ist (und nein: konservativ heißt beleibe nicht rückständig).
tannhäuser
29.04.2017, 18.43 Uhr
Schmunzeln...
...mag Ihnen vor dem Spiegel gut zu Gesicht stehen, werte Laura von Hier!

Aber ich lese die mit Faktenwissen untermauerten Kommentare von Müller13, egal zu welchem Thema, mit größerem Vergnügen und Zustimmungsfaktor als emotionale Ausfälle, die hier teilweise hinterlassen werden.

Das hilft uns hier aber nicht weiter, wenn es um sachdienliche Argumente geht, die Sie schuldig bleiben!

Erklären Sie mir doch bitte noch mal die kulturellen Vorteile Nordhausens gegenüber SDH...so mit Lohorchester, Schlossfestspielen etc...noch mal, bezogen auf Ihr Argument bezüglich Kultur; nicht Verkehrsanbindung, ÖPNV, Einkaufsmöglichkeiten, Innenstadt...

Und das einem Sondershäuser, der kein Kreisstadtstatusfanatiker ist...merken Sie nicht, dass Sie hier nachbarschaftliches Porzellan zerschlagen?

Oder haben Sie wie scheinbar Herr oder Frau Plotz, der/ die heisse Luft aus Sondershausen mit dem Schwert bekämpfen will, berufliche/beamtenrechtliche/parteipolitische Gründe, eine ganze Stadt zu verunglimpfen?
othello
29.04.2017, 18.48 Uhr
@Müller 13: weiter so !
@ Müller 13: Sachliche Argumente habe ich schon immer unterstützt, ob sie aus dem rechten, konservativen oder linken Lager stammen, wenn diese Argumente mir einleuchten. Ich habe niemals eine ideologische Brille auf und in diesem Sinne „ weiter so“ @ Müller 13, auch wenn wir demnächst in diesem Theater ( Kommentator in der NNZ ) unterschiedlicher Meinung sind.
Demokrit
29.04.2017, 19.00 Uhr
Was mich bei der
ganzen Thematik wirklich nervt, es wird keine Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt. Erst einmal kann mir niemand erklären welchen monitären oder strukturellen Nutzen eine Gebietsreform überhaupt bringen soll. Und wenn man nach einer Kosten-Nutzen-Analyse sich für Gebietsreform entschieden hat, sollte man genau so verfahren bei der Wahl der Kreisstadt.
othello
29.04.2017, 19.43 Uhr
Kein Kommentar, nur für die Redaktion !
Kein Kommentar ! Für die Redaktion bestimmt. Warum dauern die Freigaben so lange ? Es gibt so viele diskussionswürdige Beiträge !
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Anmerk. d. Red: Hallo, weil einfach keine 24-Stunden-Besetzung möglich ist, nicht mal am Wochenende.
Harzer66
29.04.2017, 20.32 Uhr
Wo ist das Problem?
Nordhausen gemeindet Kleinfurra inclusive Hain ein. Dann haben Sondershausen incl. Großfurra eine gemeinsame Grenze, schließen sich nach den Regeln des Vorschaltggesetzes mit Namen Ar..h von Thüringen zusammen und überlasen den Kreisitz Greußen oder Bleicherode. Sollen die doch solche Chaoten wie den Nordhäuser Landrat beheimaten.
tannhäuser
29.04.2017, 21.18 Uhr
Ich frage mich...
...warum sich hier zu diesem Thema keiner der "Volksvertreter" äussert und mal konkret auf Kommentare reagiert.

Wir wissen doch, dass mitgelesen wird und die "Berichte aus Berlin" gibt es auch regelmässig.

Es ist schön, dass immer mehr Menschen ihre Informationen von hier beziehen und nicht aus der selbst ernannten Heimatzeitung der Funke Mediagruppe. Das wird sich hoffentlich an Wahltagen niederschlagen.
Laura von Hier
30.04.2017, 11.20 Uhr
...
Es machte durchaus Sinn alle Ämter nach Sonderhause zu verlegen, da es ja genial ist wenn man in Nordhausen Gebäude verrotten lässt und in SDH komplett neu erbaut.

Alles Irsinn.... daher egal welche sachlichen Arguten ich hier anbringen würde.... @mueller13 etc.... Sie Würde sie doch nicht verstehe, da sie einfach zu große Scheuklappen umhaben um tatsächlich sachlich das Ganze zu betrachten. Daher beende ich hiermit meine Kommentare in dieser Diskussion.

@ alle: Bitte tragt euch in den ausgelegten Listen ein! DANKE!
Alanin
30.04.2017, 16.52 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert.
Alanin
30.04.2017, 16.53 Uhr
@etwas zur Frequenz der Amtsbesuche
Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, was ich ständig auf dem Amt mache.

Meine Frau und ich sind Pflege- und Adoptiveltern, und dies bringt es mit sich, dass man sich regelmäßig mit den leiblichen Eltern trifft. Dies geschieht in der Regel im geschützten Umfeld des Jugendamtes. Sollte dies nun also nach SDH verlegt werden, kann ich mehrmals im Monat nach SDH gurken. Außerdem wird es dann mit Sicherheit so sein, dass die Eltern der Pflegekinder zum Amt gefahren werden, immerhin besteht (teilweise gerichtlich bestimmt) ein Umgangsrecht, welches vom Amt zu ermöglichen ist - bestimmt mit dem Taxi, da der ÖVPN ja so klasse ausgebaut ist - soviel zu Einsparungen. Zudem ist die Unterbringung von Kindern in Pflegefamilien keine Sache die sich oft über einen planbaren Zeitraum ankündigt und meist sehr kurzfristig passiert...

Sie sehen sicherlich auch ein, dass diese Vorgänge schlecht über irgendwelche Onlineportale zu erledigen sind.

Und zum Finanzamt - die An- und Abmeldungen für Pflegekinder funktionierte bisher nie ohne, dass ich direkt vor Ort war - da kann ich mir das Anrufen oder Formularhinschicken auch sparen. Am Ende muss ich doch persönlich antanzen.

Und ich bin nicht allein als Pflegeeltern im Landkreis engagiert. Aber hey, in Ihrer Welt gibt es ja keine anderen Beispiele als Auto anmelden und irgendwas mit Müll.

Sie sehen also, für mich und einige andere macht es schon einen sehr großen Unterschied ob der Sitz weiterhin in NDH bleibt, oder nach SDH verlegt wird.

Klar, in SDH gibt es auch Pflegeeltern und Familien aus denen Kinder genommen werden mussten. Aber da die Stadt kleiner ist, kann ich mir vorstellen, dass die Zahl im Verhältnis zur Einwohnerzahl auch geringer ist...
Kilian Baltres
01.05.2017, 07.58 Uhr
Nordhausen reist ohne gewähltes Stadtoberhaupt an
In Erfurt wird man wahrscheinlich lachen, weil Nordhausen ohne gewähltes Stadtoberhaupt anreist. Ganz Thüringen lacht wahrscheinlich auch über das Theater, welches der Landrat mit unserer Stadt anstellt. Jetzt hat er gesagt, daß Dr. Zeh gar nicht zurück getreten ist, daß es keine Wahlen geben wird. Das ist ein Skandal und schlimm. Will er jetzt den Bürgern die Wahlen wegnehmen? Sie sollten sich schämen, Herr Jendricke.

Dazu kommt, daß Sie schon seit vielen Jahren immer gesagt haben, daß die Gebietsreform kommen muss. Sie haben Nordhausen mit verkauft. Jetzt sind Sie plötzlich dagegen? Ich glaube Ihnen keinen Ton mehr.

K. Baltres
Nörgler
01.05.2017, 10.31 Uhr
Ob
Ob Nordhausen Kreissitz wird oder nicht, kann doch dem Bürger völlig egal sein. Im Zeitalter der Digitalisierung kann doch in naher Zukunft der Bürger alles von zu Hause aus machen. Er muss dann zu keiner Behörde mehr "zu Fuß". Das ist doch so gewollt, oder???

@ Kilian Baltres, ob Nordhausen ein Stadtoberhaupt hat, oder nicht, interessiert wahrscheinlich nur Sie. Sie sehen doch, es geht alles weiter, auch ohne Stadtoberhaupt.
Mueller13
01.05.2017, 11.21 Uhr
@ Laura von hier - Scheuklappen ab!
Sie werden es nicht glauben, aber man muss keine neuen Gebäude bauen in Sondershausen.
Was glauben Sie, wollte ich mit der Aussage: "in beiden Städten ist die komplette Infrastruktur für ein LRA vorhanden" ausdrücken?
Was meinen Sie, ist der der Sinn einer Fusion? Nein, es soll nicht der komplette Wasserkopf nach Sondershausen umziehen. Es geht darum Wasserkopf einzusparen, wo es sinnvoll ist und das speziell in den oberen und mittleren Amtsstrukturen.
Ich bin mir sicher, dass ein Großteil der Sachbearbeiter in den Ämtern mittelfristig überhaupt nichts merkt. Wenn es z.B. bisher einen Sachbearbeiter für 500 Neuzulassungen bedarf, wird es auch weiterhin einen Sachbearbeiter für 500 Neuzulassungen geben und der wird nicht mal seinen Arbeitsplatz wechseln müssen. Nur eine Etage höher wird es schon prozentuale Einschnitte im Personalbereich geben und noch eine Ebene höhere wird es mittelfristig zu einer 50% Einsparung kommen. Man braucht halt nur noch einen Leiter für die KFZ-Zulassungsbehörde und nicht einen in Sondershausen und einen in Nordhausen.

Und nein, die Gebäude in Nordhausen werden nicht auf einen Schlag leerstehen, weil die Sachbearbeiter zum Großteil immer noch da sind, weil auch diese Sachbearbeiter Teilbereichsleiter haben werden und weil natürlich nicht ALLE Ämter nach Sondershausen umziehen werden. Ich kann mir sogar vorstellen, dass einige Ämter komplett nach Nordhausen verlegt werden (halt wo es sich anbietet von der Organisation und Struktur)
Mueller13
01.05.2017, 11.33 Uhr
@ Alanin
Es wird natürlich auch in Zukunft ein Jugendamt in Nordhausen geben. Es gibt speziell in diesem Bereich vorhandene Strukturen, auf die man auch in Zukunft bauen wird. Es ist organisatorisch und personell überhaupt nicht möglich solche Bereiche komplett nach Sondershausen umzulagern.

Es geht m.M.n. mittelfristig um Einsparungen in den mittleren und oberen Positionen. Was auch absolut sinnig ist. Und ja, in der ersten Runde wird es fast keine Einsparungen geben, erst wenn sich die Personal- und Organisationsstruktur an die neuen Verhältnisse angepasst haben, werden wir hoffentlich Ergebnisse sehen. Aber auf Sicht von 5Jahren wird da nicht viel passieren. Auf solche Zeiträume sind solche Zusammenschlüsse aber auch nicht ausgelegt, dass ist eher etwas für Dekaden und deshalb hätte ich eine noch größerere Variante bevorzugt. Und nein, meine Heimat geht mir nicht dadurch verloren, dass ich mir jetzt einen Landrat mit Nordhausen teile.

Eigentlich sollte es Aufgabe der Politiker sein, Ihnen diese Ängste zu nehmen. Anstatt Protestaktionen und Bustouren zu organisieren, sollte man Ihnen besser die Auswirkungen der Fusion erläutern.

Ergänzung: was die Finanzamtskiste betrifft: trainieren Sie sich einen Bearbeiter heran und wenn dann ihr Fall XY wieder auftaucht, verweisen Sie auf den Kollegen. Im Zweifel formulieren Sie den Prozess einmal schriftlich aus (mit Verweisen auf den Sachbearbeiter ABC) und legen Sie das dann immer einem neuen Antrag bei.
h3631
01.05.2017, 12.40 Uhr
@Nörgler
Es gibt sehr viele ältere Menschen die keine Möglichkeit haben alles von zu Hause aus zu machen. Diesen Bürgern ist es nicht egal.Nicht immer von sich aus gehen.
Nordhäuser Freiheit
01.05.2017, 13.35 Uhr
@mueller13: Dann kanns ja NDH bleiben!
Wenn alles kein Problem ist und der Bürger nix merkt, weil alles beim alten bleibt, dann kann ja NDH Kreisstadt bleiben und SDH auch. Oder hab ich jetzt was falsch verstanden?
altmeister
01.05.2017, 13.46 Uhr
Argumente
Es sind viele Argumente angeführt worden.
Interessant ist die pro SDH Argumentation, mit der allgemeinen Aussage, für den kleinen Bürger ändert sich ja nichts. Diese Aussage ist aber definitiv dann auch für den Kreissitz in Nordhausen zutreffend und ist somit in keiner Form ein Argument für SDH. Da sollte doch wirklich mehr kommen, denn die Verkehrsanbindung Sondershausens ist nun mal gegenüber Nordhausen wesentlich schlechter.
Ein Argument, welches schwerlich zu widerlegen ist, vor allem nicht entkräftet wird, indem immer wieder darauf hingewiesen wird, dass es doch egal ist wo der Kreissitz ist.
Bisher ist nicht ein vernünftiges Pro SDH Argument gekommen, welches den Vorschlag eines nicht einheimischen Politikers stützen würde, welcher anscheinend vom Schreibtisch aus, ohne wirkliche Kenntnis der Lage, vielleicht rein parteipolitisch entschieden hat.
Nicht mal mit Ministerkollegen ist sein öffentliches Statement vorher abgesprochen gewesen!
Und, wenn dann kommt, dass es in NDH schließlich Zoff zwischen Stadt und LK gibt, so ist zu bemerken, dass auch nach einer Fusion nur wenige Köpfe ausgetauscht oder weg sein werden, viele aber noch da sein werden. Selbst, wenn SDH Kreisstadt bleiben würde, die Probleme werden durch die Wünsche und Befindlichkeiten der zusammen geworfenen Gemeinden sogar noch schwieriger, es wird öfters intensive Verteilungskämpfe geben, weil dem Einen etwas zugestanden wurde möchte ein Anderer oder gar mehrere Andere das dann aber auch! Das Szenario ist übrigens auch zutreffend, wenn NDH Kreisstadt bleibt.
Also, im Moment sind die Argumente Pro SDH nicht wirklich da.
Waldemar Ceckorr
01.05.2017, 14.41 Uhr
@müller13,
so ganz kann ich ihren einsparpotenzialen nicht folgen.
die von ihnen erwähnten " oberen " leitungsposten sind zumeist mit beamten besetzt und haben sie schon mal erlebt das ein solcher entlassen wird ?
also egal wie der leitungsposten nach der reform heißt, der 2. beamte wird anderswo weiter bezahlt, einsparung = 0.
bei den kleinen angestellten bediensteten sieht das etwas anders, hier könnte man diesen oder jenen, natürlich sozialverträglich, einsparen ( entlassen ).
nur, irgenwer muss ja die arbeit noch machen.
wenn man in betracht zieht das die diversen behörden personaltechnisch dermaßen auf kante genäht sind, merkt man sehr schnell das die arbeit liegen bleibt und / oder der krankenstand ob der überbelastung steigt.
sehen sie sich doch die ergebnisse der letzten gebietsreformen mal an, z.b. in sachsen-anhalt.
unser mp, der bodo hat auch gesagt das es keine einsparungen geben wird, das ganze wird nur wider besseres wissen durchgezogen, auf kosten des steuerzahlers.

einen schönen rest 1. mai

der waldi
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