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Do, 10:12 Uhr
27.04.2017
Neues aus der Petersbergschule

Prävention ist der beste Weg

Wie kann man Schüler im beginnenden Teenageralter für die Suchtproblematik sensibilisieren? Eine Antwort auf diese Frage zu finden, ist nicht unbedingt einfach. Angebote gibt es zahlreich, aber sind diese auch interessant und führen sie zum gewünschten Ergebnis...


Als Deutschlehrer entscheidet man sich oft, den Einstieg über ein passendes Buch zu finden. So beschäftigten sich die Schüler der Klasse 7a der „Petersbergschule" mit dem Jugendbuch von Hans- Georg Noack „Rolltreppe abwärts", das sich mit verschiedenen Themen der Pubertät befasst.

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Gemeinsam mit der Integrationsbeauftragten und Sozialarbeiterin der Schule, Katja Vopel, die über das ESF-Projekt „Zur Senkung des Anteils von Schülerinnen und Schülern ohne Schulabschluss“ finanziert ist, entstand die Idee, auch das Thema „Drogen" mit einzubeziehen und einen langfristigen Kooperationspartner zu finden, der die Klasse bis zum Schulabschluss mit verschiedenen Projekten und Workshops begleitet. Eine sofortige Bereitschaft signalisierte das „Sucht-Hilfezentrum" der Diakonie Nordhausen, das seinen Sitz in der Nähe der Schule hat.

So fand der erste Workshop bereits am ersten Dienstag im April in der Schule statt und wurde von Christiane Diekmann geleitet, die die Klasse als Präventionsbetreuerin begleiten wird. Hier ging es in erster Linie um das Kennenlernen und Arten von Rauschmitteln. Darüber hinaus schlüpften die Schüler während eines psychodramatischen Fallbeispiels in unterschiedliche Rollen, die sie anschließend altersgerecht reflektierten.

Der zweite Workshop wurde Dienstag in den Räumlichkeiten des Sucht-Hilfezentrums im Schackenhof durchgeführt. Als Einstieg nahmen die Schüler in entspannter Atmosphäre einen kleinen Mittagssnack ein, um so eine vertraute Situation zu schaffen. Gespannt fieberten sie der Überraschung entgegen, denn Christiane Diekmann war es gelungen, einen Betroffenen einzuladen, der den Schülern über sein Leben mit der Sucht berichtete.

Auch Fragen konnten gestellt werden und die Wirkung der Lebensgeschichte, aber auch der eindrückliche Appell, sich nicht auf Drogen einzulassen, war in den Gesichtern der Schüler abzulesen. Auch die Fragen nach dem persönlichen Glück und die Wichtigkeit von Lebenszielen wurden in der anschließenden Gesprächsrunde erörtert.
Diese Veranstaltungen der Klasse 7a sind der Beginn eines Schulprojekts, das Schüler bestärken soll, bewusst „Nein!" zu sagen, wenn es um Drogen geht.

Vielen Dank an Christiane Diekmann vom "Sucht-Hilfezentrum" der Diakonie Nordhausen für den gelungenen Einstieg der künftigen Zusammenarbeit.
Ines Hosemann, Klassenlehrerin der Klasse 7a der "Petersbergschule" Nordhausen
Autor: red

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