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Mi, 16:34 Uhr
26.04.2017
Gebietsreform 2017

Vor Staatskanzlei protestieren

Unter dem Motto „Nordhausen ist und bleibt Kreisstadt“ findet kommenden Dienstag eine Busfahrt zur Thüringer Staatskanzlei nach Erfurt statt. Möglichst viele Nordhäuser sollen mitfahren und ihren Protest zum Ausdruck bringen. An diesem Tage befasst sich das Kabinett zum ersten Mal mit dem Entwurf des Gesetzes zur Neugliederung der Landkreise und kreisfreien Städte...


„In einer Kundgebung wollen wir uns gemeinsam für den Erhalt von Nordhausen als Kreisstadt einsetzen. Alle Bürgerinnen und Bürger, Vertreter aus Politik und Wirtschaft sind herzlich dazu eingeladen, sich der gemeinsamen fraktionsübergreifenden Aktion anzuschließen.“ sagte dazu Bürgermeisterin Jutta Krauth.

Um 6:30 Uhr werden die Busse von der Haltestelle am Rathaus in Richtung Erfurter Staatskanzlei starten. Die Rückkehr ist gegen 12:00 Uhr geplant. Um für ausreichende Kapazitäten zu sorgen, wird um eine Anmeldung telefonisch unter 03631/696 400 oder per E-Mail an ob@nordhausen.de gebeten.
Autor: red

Kommentare
Eckenblitz
26.04.2017, 17.14 Uhr
Stimmvieh
schau an, jetzt ruft man das Stimmvieh zur HILFE. Bin nur gespannt wie viel sich da zum De.... Machen?
Nordhäuser Freiheit
26.04.2017, 19.06 Uhr
Landrat Jendricke und OB Zeh Arm in Arm...
... in Erfurt vor der Staatskanzlei. Da bin ich dabei! Da zahl ich auch mal für die Busfahrt. Obwohl ich mit meiner Gewerbesteuer, Umsatzsteuer und meinen Grundsteuern diese Bustour eh schon sponsore und auch das Theater des “Nordhäuser Systems“.

P.S. Gibts nen picollo auf der Fahrt?
P.P.S. Wann dürfen wir einen OB wählen, lieber Landrat?
Kalimero
26.04.2017, 19.38 Uhr
Overhead u.a. ...,
die in den vergangenen Tagen ihren Unmut zum Ausdruck bringen und auch heute wieder darauf verweisen, dass der "dumme" Wähler nunmehr gefordert wird, mit anzupacken und was zu tun. Was wollt Ihr eigentlich?! Da habt Ihr mal die Möglichkeit, für was Ordentliches aufzustehen und jetzt passt Euch das auch wieder nicht? Manchmal hat man das Gefühl, dass Ihr selbst nicht wisst, was Ihr wollt. Hauptsache gegen alles und jeden seine Meinung ablassen, aber mal was tun, um für eine doch nicht ganz unwichtige Sache auf den Plan zu treten, ist jetzt auch wieder nicht recht. Oder passt die Zeit nicht, mögt Ihr keine Busfahrten, ist es Euch peinlich, ohne ein Pseudonym Eure Meinung öffentlich kund zu tun? Oder ist es Euch einfach egal, ob NDH Kreisstadt wird oder nicht? Sollte Letzteres der Fall sein, dann spart Euch Eure Beschwerden, denn wer nicht fähig ist, die ihm gegebenen Möglichkeiten, so zum Beispiel eben einfach auch seinen Hintern in ein Wahllokal zu tragen und einfach seiner Bürgerpflicht nachzukommen und zu wählen, darf sich danach nicht beschweren. Das dürfen nur Solche, die alles gegeben haben für oder gegen eine Sache.
Pe_rle
26.04.2017, 20.05 Uhr
Protest
nach Erfurt können die fahren ,die den Landkreis Nordhausen in Grund und Boden gewirtschaftet haben .
Rinke und Jendricke voran.
Die beiden allein, bringen den Schuldenberg schon auf über 30 Millionen.
gpeu
26.04.2017, 20.35 Uhr
ich fasse es nicht
jede der da mitfährt bittet. das die überflüssige, teure Verwaltung erhalten bleibt. Habt ihr in den ganzen Jahren nach der Wende wirklich nichts gelernt oder gibt es da ne Bratwurst umsonst ...
Schultze
27.04.2017, 06.59 Uhr
Wird Nordhausen für ein Kreisstadtstatus von unseren Politikern verschachert?
Wo fahren denn die anderen Busse ab, wo die Politiker drin sitzen die gegen eine Gebietsreform sind? Da würde ich mitfahren. Das scheint es ja nicht zu geben. Dafür das wir Kreisstadt bleiben können werden wir von den einheimischen Pollitikern verkauft. Das ist ja so als ob man sich sein Haus oder seine Wohnung wegnehmen lässt und sich streitet ob man wenigstens den Briefkasten behalten kann. Das lenkt wenigstens von der ganzen Sch.... ab.
Sollen doch die mitfahren die jede Baugenehmigung egal wohin bekommen. Die Bürger mit denen unsere heimischen Politiker nichts zu tun haben wollen können ja zu hause bleiben. Der Vorteil der seit Jahrzehnten Grüppchenbildung einiger weniger Absahner um die Politiker ist das es nicht so viele sind die alles bekommen. Die Nachbarn bekommen oft keine Baugenehmigung. Da braucht man nicht so viele Busse und spart Kosten wenn nur die Freunde mitfahren. Ob die Absahner überhaupt selber alle mitfahren??
Bodo Bagger
27.04.2017, 07.33 Uhr
Etatistischer Hilferuf
ist es letztlich für das Steuermastvieh nicht vollkommen egal, wer von unseren den (Selbst)verwaltungsfachangestellten des Landratsamtes wo sitzt und Steuergeld verschwendet? Muss die Ressortleiterin Lise Müller zukünftig den beschwerlichen Weg, vorbei an den Windmühlen ins Tagesreisen entfernte Sondershausen antreten, muss diese gar umziehen? Unzumutbar.

Zum einen, und das hat die Vergangenheit solcher Reformen gezeigt, wird keiner der armen Betroffenen in irgendeiner Form um seinen Auskommen fürchten müssen. Dazu sind die Landesgesetze so sicher ausgelegt, dass der Angestellte möglichst weich und nicht allzu tief fällt.

Es ist auch nicht zu befürchten, dass das übermächtige Sondershausen, dass ja nun nicht mal mehr über eine direkte Durchgangsstrasse aus Erfurt verfügt, auf absehbare Zeit Nordhausen den Rang ablaufen wird. Dazu hat Nordhausen zu viel Potential in Form von, seit Jahren ungenutzten Industriebrachen und solchen, die das noch werden wollen.

Mir erschliesst sich nicht, abgesehen von diesen etatistischen Randeffekten für Minderheiten mit besonderen Beamtenschutz, warum Nordhausen ohne den Kreisstadtstatus schlechter dastehen sollte als mit. Die Selbstvermarktung als Wirstschafts- und Wissenschaftsstandort hat man als Stadt selber in der Hand. die infrastruturellen Voraussetzungen in Form eines Anschlusses an das BAB Netz besteht seit Jahren, ebenso die Anbindung ans DB Netz. Dafür bedarf es keinen Landrates um dieses zu pushen.
Kilian Baltres
27.04.2017, 07.45 Uhr
@schultze Es ist unsere Stadt nicht die von den Politikern
Warum schimpfen Sie so Herr Schultze? Es ist doch gut das das eingetreten ist, was Frau Klaan gesagt hat, daß die Stadt und die Politiker sich hinter dem Ziel Kreisstadt vereinigen! Das freut mich daß alle zusammen nach Erfurt fahren und daß kein Streit mehr ist. Außerdem ist es unsere Stadt und nicht die von den Politikern. Jeder weiß, daß die ständigen Streitereien von Landrat der Stadt nicht gut getan haben, aber es ist doch egal, ob er mitfährt oder nicht. Wichtig ist, das viele aus Nordhausen, auch Bürger, mit nach Erfurt fahren, weil es unser schönes Nordhausen ist!!!! K.Baltres
muendh
27.04.2017, 07.45 Uhr
Das würde darauf hinaus laufen...
... das ich mich weiter für die unsäglichen Schlammschlachten und Grabenkämpfen und nicht für Sacharbeit entscheide. Da bin ich nicht dabei.

Jetzt bin ich gespannt, ob sich, wenn Sondershausen doch Kreisstadt werden würde, sich Herr Jendrike nach dorthin durchschlägt um dort weiter 'Politik' zu machen.

muendh
tannhäuser
27.04.2017, 09.58 Uhr
Nein danke!
Bitte behalten Sie Herrn Jendricke...

Aber der ist sicherlich so frech und bewirbt sich bei der nächsten Wahl als Spitzenkandidat gegen den Nachfolger von Herrn Kreyer oder er wechselt gleich in die CDU.

Das Schweigen der Lämmer...sorry...des Riese87 lässt mich befürchten, dass er schon als Quartiermacher und Spitzel in SDH weilt...
Paulinchen
27.04.2017, 13.15 Uhr
Kann dann nicht die...
...Feuerwehr ins frei werdene Landratsamt in der Grimmel-Allee einziehen? Auf dem Hof wäre ausreichend Platz zum Bau von Garagen für die Fahrzeuge. Räumlichkeiten für die Brandbekämpfer sind sehr zahlreich gegeben. Dann hätte fast jeder ein Einzelzimmer. ;-)
Eckenblitz
27.04.2017, 14.29 Uhr
Kilian Baltres
Nur eine Frage, von welchen Planeten kommen Sie denn? „Es ist unsere Stadt nicht die von den Politikern“ Hat man schon einmal die Einwohner zur Kenntnis genommen? Ja doch alle 4 Jahre, wenn man sie als Stimmvieh benötigt. Hoch lebe der Populismus.
Bleistift und Lineal
27.04.2017, 16.05 Uhr
Manche Kommentatoren kommen mir vor...
...wie trotzige Kinder.

Gerade jene, welche sich oft über die Politik beschweren, welche dem einfachem "Stimmvieh", wie sie sich dann im eigenen Elend suhlend stolz bezeichnen, keine Mitbestimmung einräumt, könnten nun an einer Aktion teilnehmen, welche den Politikern zeigt: "hier, ihr könnt nicht alles mit uns machen: hier stehen wir und sind dagegen!"

Was machen sie aber statt dessen?
Zum Boykott der Protestaktion aufrufen...
Ich sag mal so: wenn da vor der Staatskanzlei echt niemand steht, weil es eigentlich gar keinen interessiert, oder jene, welche vorgeben, es würde sie interessieren, ihren Protest nur vom breitgesessenem Sofa und hinter Nicknames verdeckt ausüben: ja, dann denkt die Politik wirklich "mit denen können wir's machen". Und es stimmt sogar.

Übrigens: ich fahre auch nicht hin. Kreisstadt oder nicht interessiert mich einfach nicht die Bohne. Nordhausen wird nicht schlechter dadurch und Sondershausen wird von diesem Titel allein nicht auf magische Weise von Feenstaub umhüllt werden.
Wer schimpft, "ja, aber die Verwaltung...!", ist höchstwahrscheinlich selbst Nordhäuser, hat Angst um die eigene Bequemlichkeit und war dennoch die letzten drei Jahre nicht mehr auf dem Landratsamt.

Wem es angeblich nicht egal ist, der soll was machen. An dieser Fahrt teilnehmen, zum Beispiel. Müsste man nur den Hintern hochkriegen. Stattdessen betteltrotzig mit den Füßen stampfen: nee, jetzt will ich auch nicht...! und sich dabei wer weiß wie kontra fühlen bringt's einfach nicht.

Wie unerzogene Kinder.
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