Sa, 20:57 Uhr
11.03.2017
NSV zu Gast in Chemnitz:
NSV kämpft wackere Chemnitzer nieder
Nachdem die Boxer des Nordhäuser SV bei ihrem Auswärtskampf in Chemnitz bereits mit einem 7:5-Polster in die Halbzeitpause gingen, knüpften sie auch in den vier noch folgenden Kämpfen an die konzentrierte Leistung an und sicherten sich mit 13:11 den Sieg im Ostderby...
NSV-Debütant Branimir Malencia führte mit seinem Sieg im Halbschwergewicht die Nordhäuser auf die Siegerstraße (Foto: Ulrich Friebel)
Damit stehen die Nordhäuser jetzt auch offiziell als Erstplatzierte der Bundesliga Südstaffel und erster Finalist fest.
Zwar gelang den Sachsen in Person von Andrej Merzlyakov durch seinen Sieg in einem hochklassigen Duell mit Slawa Spomer noch mal der Anschluss, anschließend setzten sich aber sowohl der Nordhäuser Debütant Branimir Malencia sowie Schwergewichtler Dragan Veljkovic durch und sorgten für den vorzeitigen Mannschaftserfolg der Südharzer.
Malencia brauchte etwas Zeit um in den Kampf zu kommen, doch spätestens in der dritten Runde dominierte er seinen Gegenüber Manuel Jorde deutlich nach Belieben und sorgte dafür, dass der Chemnitzer angezählt wurde. Ähnlich souverän gestaltete Veljkovic den Vergleich. Nach seiner überstandenen K.o.-Sperre bezwang er den früheren Nordhäuser Marcus Finke. Anfangs war er noch etwas vorsichtig, setzte aber in der Folge mehr Treffer und hat sich den Sieg verdient, bewertet NSV-Chefcoach Andreas Dietrich-Scherfling.
Am Auswärtserfolg der Nordhäuser änderte auch die Niederlage von Superschwergewichtler Roman Gorst gegen Philipp Gruner im letzten Kampf des Abends nichts mehr.
Großes Kompliment an die Mannschaft, denn sie zeigte sich bis zuletzt hochkonzentriert. In dieser Form sind wir absolut für das Finale gewappnet, so Dietrich-Scherfling anschließend. Ein Lob ging ebenfalls an die Chemnitzer, sie sich trotz des Fehlens ihrer niederländischen Leistungsträger Artjom Kasparian und Roy Korving als ebenbürtiger Gegner präsentierten.
Die Finalkämpfe folgen am 22. und 29.04. Nachdem die Nordhäuser erst in der Fremde antreten, haben sie eine Woche später zuhause in eigener Halle die Möglichkeit zum zweiten Mal die Deutsche Meisterschaft in den Südharz zu holen.
Johann Reinhardt
Autor: red
NSV-Debütant Branimir Malencia führte mit seinem Sieg im Halbschwergewicht die Nordhäuser auf die Siegerstraße (Foto: Ulrich Friebel)
Damit stehen die Nordhäuser jetzt auch offiziell als Erstplatzierte der Bundesliga Südstaffel und erster Finalist fest.
Zwar gelang den Sachsen in Person von Andrej Merzlyakov durch seinen Sieg in einem hochklassigen Duell mit Slawa Spomer noch mal der Anschluss, anschließend setzten sich aber sowohl der Nordhäuser Debütant Branimir Malencia sowie Schwergewichtler Dragan Veljkovic durch und sorgten für den vorzeitigen Mannschaftserfolg der Südharzer.
Malencia brauchte etwas Zeit um in den Kampf zu kommen, doch spätestens in der dritten Runde dominierte er seinen Gegenüber Manuel Jorde deutlich nach Belieben und sorgte dafür, dass der Chemnitzer angezählt wurde. Ähnlich souverän gestaltete Veljkovic den Vergleich. Nach seiner überstandenen K.o.-Sperre bezwang er den früheren Nordhäuser Marcus Finke. Anfangs war er noch etwas vorsichtig, setzte aber in der Folge mehr Treffer und hat sich den Sieg verdient, bewertet NSV-Chefcoach Andreas Dietrich-Scherfling.
Am Auswärtserfolg der Nordhäuser änderte auch die Niederlage von Superschwergewichtler Roman Gorst gegen Philipp Gruner im letzten Kampf des Abends nichts mehr.
Großes Kompliment an die Mannschaft, denn sie zeigte sich bis zuletzt hochkonzentriert. In dieser Form sind wir absolut für das Finale gewappnet, so Dietrich-Scherfling anschließend. Ein Lob ging ebenfalls an die Chemnitzer, sie sich trotz des Fehlens ihrer niederländischen Leistungsträger Artjom Kasparian und Roy Korving als ebenbürtiger Gegner präsentierten.
Die Finalkämpfe folgen am 22. und 29.04. Nachdem die Nordhäuser erst in der Fremde antreten, haben sie eine Woche später zuhause in eigener Halle die Möglichkeit zum zweiten Mal die Deutsche Meisterschaft in den Südharz zu holen.
Johann Reinhardt


