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Mi, 12:07 Uhr
08.03.2017
wunsch erfüllt

„Ich wollte unbedingt ein Elektro-Auto“

Aufgeregt, mit spitzbübischem Lächeln rieb er die Hände beim Anblick seines neuen „Schätzchens“. „Endlich ist er da. Ich freue mich so sehr!“, ließ Claus Müller seinen Emotionen freien Lauf. Kurz vor Mittag wurde sein Traum wahr und er erhielt aus den Händen von Mitsubishi-Verkaufsberater Jens Kupfer sein langersehntes E-Auto, ein Mitsubishi Electric Vehicle...

Übergabe im Autohaus Peter (Foto: Fischer/AHP) Übergabe im Autohaus Peter (Foto: Fischer/AHP)
Überglücklich nahm Claus Müller gestern sein Mitsubishi Electric Vehicle in Empfang. Jens Kupfer gratulierte seinem langjährigen Kunden zu diesem Kauf, der für private Kunden ein Zeichen setzt.

„Herr Müller ist schon lange Kunde unseres Hauses und zählt nun zu den Vorreitern in Sachen Elektromobilität, weil er einer der ersten privaten E-Mobil-Besitzer ist“, erklärte Verkaufsberater Jens Kupfer aus dem Autohaus Peter. Im Mai 2016 bestellt, kam das Fahrzeug nun endlich zur Auslieferung.

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Doch wie war dieser Kaufwunsch entstanden? - Nach der Wärmepumpe im Jahr 2006 und Solarthermie drei Jahre später kaufte Claus Müller 2013 eine Photovoltaikanlage, um den Umweltgedanken an seinem Haus komplett zu leben. Nun fehlte nur noch ein Elektro-Auto. Nach gründlicher Recherche und Probefahrten mehrerer Marken entschied sich der 68-jährige Uthleber für einen Mitsubishi. „Der passt zu mir; mit all seinen Komponenten und seinem Preis!“, so sein Fazit.

Der Strom reicht für rund 200 Kilometer, perfekt für seine häufigen Fahrten ins Eichsfeld. Auch 8 Stunden Ladedauer sind kein Problem, obwohl er schon eine Karte für die neue Schnellladestation der jungen Firma InTraSol in der Robert-Blum-Straße erworben hat. Bei 22.000 Fahrkilometern pro Jahr ist der kleine Elektroflitzer das perfekte Fahrzeug.

Schmunzelnd berichtete der agile Rentner von seiner ersten Probefahrt zur Ziegenalm Sophienhof. Dort angekommen, zeigte das Fahrzeug Reststrom für 55 Kilometer an. Zurück in Uthleben, staunte er nicht schlecht, als er nun 65 Kilometer Restreichweite auf der Anzeige erblickte. Beim Bergabfahren hatte sich die Batterie wieder aufgeladen.

„Natürlich muss man sein Fahrverhalten ein wenig ändern. Man muss daran denken, dass das Fahrzeug nicht zu hören ist. Das ist wichtig in Bezug auf Fußgänger. Jeder sollte mal ein Elektro-Auto zur Probe fahren, dann wird er merken, dass es etwas ganz Besonderes ist. Vor allem für Kurz- und Stadtfahrten ist das E-Mobil das perfekte Gefährt. Ich verstehe gar nicht, warum nicht jeder Pflegedienst oder Kurierdienste Elektrofahrzeuge nutzen. Besser geht es doch nicht!
Autor: red

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Kommentare
h3631
08.03.2017, 12:34 Uhr
Preisfrage
Es ist alles eine Frage des Preises. Wie hoch ist denn der Preis für ihr Auto?
MfG
Aus die Maus
08.03.2017, 17:56 Uhr
@h3631
so ab 23.000,00 Neu
geloescht.20250302
08.03.2017, 18:21 Uhr
Vorbildlicher Vorschlag
Der nette umweltbewusste Herr möge doch die Grünen wählen. DHL fährt teilweise schon mit E.

Als nächstes also Pflegedienste, Feuerwehr, Krankenwagen, Notärzte und Polizei.

Hoffentlich denken die Verantwortlichen auch immer daran, den Akku rechtzeitig aufzuladen...nicht dass Bürger, egal ob E-Fans oder nicht, mal umsonst auf Hilfe warten, wie unlängst schon geschehen bei der Zustellung der Post, weil der Akku des Postautos leer war.
GN24
08.03.2017, 19:17 Uhr
ein Elektroauto....
... ist erstens viel teurer und für Pflegedienste nicht zu gebrauchen. Die Autos werden teilweise 16 Stunden benötigt.
Der Strom muß ja dann auch irgendwie aufgeladen werden . Bei ca 15 bis 20 Autos gibt es da ein Problem denke ich.
Und zweitens kriegt man den Strom ja auch nicht geschenkt.
Andreas Dittmar
08.03.2017, 20:13 Uhr
alltagsgstauglich und umweltfreundlich ??
Wenn man die Ladestationen normt, um die Fahrzeuge nach einer moderaten Zeit flexiebel an vielen Orten mit ökologisch nachhaltigem Strom zu laden, hätte das Projekt eine Zukunft. Was heißt ökologisch nachhaltig für mich ? Auf gar keinen Fall das zupflastern unserer schönen Landschaft mit Windrädern oder die Aufgabe Landwirtschaftlicher Flächen zugunsten von Solarparks. Dann kommen wir zum weitaus größerem Problem. Wie lange hält so ein Akku und wie umweltfreundlich ist die Entsorgung bzw. kann man diese recyceln. Alltagstauglichkeit endet auch nicht an der Stadtgrenze, sondern schließt auch eine Fahrt in den Urlaub und die dortige Mobilität ein. 700 km mit 4 Tankstops, die jeweils 8 h dauern, sind definitiv keine Alltagslösung. Auch möchte ich mir dort weder Solar- noch Windparks anschauen.
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