Fr, 14:03 Uhr
23.12.2016
Rudolstädter Theater gastiert in Nordhausen
Die Räuber kommen
Einen echten Klassiker des Sturm und Drang bringt das Theater Rudolstadt ab 6. Januar nach Nordhausen: Friedrich Schillers Die Räuber. Das dramatische Erstlingswerk löste seinerzeit in der Uraufführung ob des Aktualitätsbezuges einen Skandal aus...
In der Inszenierung von Ulrike Müller sind in den Hauptrollen Johannes Geißer, Günther Sturmlechner, Laura Bettinger und Hans Burkia zu erleben.
Der Ausgangspunkt des Schauspiels liegt in der Rivalität zweier Brüder. Von Eifersucht und Neid getrieben, buhlen Karl und Franz Moor um die Gunst ihres Vaters. Karl, Erstgeborener und Alleinerbe, führt im fernen Leipzig ein lustiges Studentenleben. Ein allzu freizügiges, befindet sein Bruder Franz. Seit frühester Jugend fühlt sich Franz vom Vater ungeliebt und zurückgesetzt. Er spinnt eine tödliche Intrige, woraufhin der Vater den älteren Sohn enterbt und verstößt. Karl ist empört und will Genugtuung. Er übernimmt die Führung einer Räuberbande, die gegen die herrschenden Ungerechtigkeiten mit Gewalt und Mord rebelliert. Erst als immer mehr Unschuldige ihr Leben verlieren, beginnt Karl an seinem Unterfangen zu zweifeln.
Die Räuber kommen - im Januar ist das Theater Rudolstadt mit der Inszenierung des Klassikers zu Gast in Nordhausen (Foto: Peter Scholz)
In dieser explosiven Mischung aus Familientragödie und rebellischer Räubergeschichte nimmt Schillers moderner Klassiker die Gefährdungen der menschlichen Autonomie scharf ins Visier. Wie viel Freiheit, wie viel Vater braucht der Mensch? Und wofür oder wogegen lohnt es heutzutage noch zu demonstrieren? Würde ich für mein eigenes Glück über Leichen gehen? Das sind nur einige der Fragen, die Regisseurin Ulrike Müller und ihr Ausstatterteam Jan Lehmann und Mathias Werner in ihrer Inszenierung aufgreifen.
Karten für die Premiere am 6. Januar um 19.30 Uhr und die weiteren Vorstellungen am 11. Februar und 28. April um 19.30 Uhr, am 7. Mai um 14.30 Uhr und am 25. Mai um 15 Uhr gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), im Internet unter www.theater-nordhausen.de und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: redIn der Inszenierung von Ulrike Müller sind in den Hauptrollen Johannes Geißer, Günther Sturmlechner, Laura Bettinger und Hans Burkia zu erleben.
Der Ausgangspunkt des Schauspiels liegt in der Rivalität zweier Brüder. Von Eifersucht und Neid getrieben, buhlen Karl und Franz Moor um die Gunst ihres Vaters. Karl, Erstgeborener und Alleinerbe, führt im fernen Leipzig ein lustiges Studentenleben. Ein allzu freizügiges, befindet sein Bruder Franz. Seit frühester Jugend fühlt sich Franz vom Vater ungeliebt und zurückgesetzt. Er spinnt eine tödliche Intrige, woraufhin der Vater den älteren Sohn enterbt und verstößt. Karl ist empört und will Genugtuung. Er übernimmt die Führung einer Räuberbande, die gegen die herrschenden Ungerechtigkeiten mit Gewalt und Mord rebelliert. Erst als immer mehr Unschuldige ihr Leben verlieren, beginnt Karl an seinem Unterfangen zu zweifeln.
Die Räuber kommen - im Januar ist das Theater Rudolstadt mit der Inszenierung des Klassikers zu Gast in Nordhausen (Foto: Peter Scholz)
In dieser explosiven Mischung aus Familientragödie und rebellischer Räubergeschichte nimmt Schillers moderner Klassiker die Gefährdungen der menschlichen Autonomie scharf ins Visier. Wie viel Freiheit, wie viel Vater braucht der Mensch? Und wofür oder wogegen lohnt es heutzutage noch zu demonstrieren? Würde ich für mein eigenes Glück über Leichen gehen? Das sind nur einige der Fragen, die Regisseurin Ulrike Müller und ihr Ausstatterteam Jan Lehmann und Mathias Werner in ihrer Inszenierung aufgreifen.
Karten für die Premiere am 6. Januar um 19.30 Uhr und die weiteren Vorstellungen am 11. Februar und 28. April um 19.30 Uhr, am 7. Mai um 14.30 Uhr und am 25. Mai um 15 Uhr gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), im Internet unter www.theater-nordhausen.de und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

