nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Kyffhäuser Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Mo, 12:21 Uhr
21.11.2016
Pkw-Unfälle:

Jeder fünfte Getötete nicht angeschnallt

Über ein Fünftel (21,2 Prozent) der bei Straßenverkehrsunfällen in Deutschland getöteten Pkw-Insassen war 2015 nicht angeschnallt. Dies ergab eine Umfrage, die der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) im April 2016 unter zehn Bundesländern durchgeführt hat...


In sechs Bundesländern lagen keine entsprechenden Daten vor. Bei den Nutzfahrzeugen lag der Anteil der nicht angeschnallten Insassen unter den Todesopfern bei 14,5 Prozent.

Da bei einigen Unfällen nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte, ob die Unfallopfer angeschnallt waren, dürfte der Anteil der nicht Angeschnallten sogar noch größer sein.

Der DVR erinnert daran, dass der Sicherheitsgurt auch bei zunehmender Verbreitung von Fahrerassistenzsystemen und Airbags immer noch einen unverzichtbaren Lebensretter darstellt und appelliert an alle Fahrzeuginsassen, den Gurt stets anzulegen.
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

21.11.2016, 16.27 Uhr
HUKL | Wir sollten alle darüber nachdenken!
Es klingt schon ein wenig makaber, doch wenn ein Toter registriert werden muss, ist es leider schon eh zu spät. Deshalb spielt es zu diesem Zeitpunkt wirklich keine Rolle mehr, ob er zuvor mit dem auch genannten „Leib“- und „Brustriemen“ oder der „Fessel“ angeschnallt war oder nicht......

Bei den genannten Umfragen mit noch Lebenden wird auch vorwiegend herausgekommen sein, dass das Anlegen der Gurte als eventueller Lebensretter in „schwierigen Situationen“ oftmals doch noch wichtiger ist als die Airbags, obwohl auch fairerweise nicht vergessen werden darf, dass in besonders kritischen Situationen (u.a. bei einer Landung im Wasser oder bei Brandfällen) für den Angeschnallten der Gurt eine böse Falle sein kann!.

Natürlich sollte bei dieser Gelegenheit aber auch bemerkt werden, dass sich das Fahr- und Mitfahrpersonal nach Einführung der Gurtpflicht vor 40 Jahren auch heute noch in unterschiedlich großen zwei Lager aufteilt, nämlich in die, wo einfach Angst vor dem Anschnallen besteht und in die, in der aus verschiedenen Gründen und Ausreden nicht angeschnallt wird und damit aber auch neben evtl. schlimmen Unfallfolgen bei einfachen polizeilichen Kontrollen mit dem Erhalt eines Strafzettels gerechnet werden kann.....

Man sollte wissen, dass ca. ein Drittel (!) der Mitfahrenden im PKW, besonders in einem höheren Alter, das Anschnallen auf dem Rücksitz einfach ignorieren! Besonders dieses Versäumnis sollte dringendst verändert werden, von jedermann !!

0   |  0     Login für Vote
21.11.2016, 18.28 Uhr
Paulinchen | Jeder Tote im Straßenverkehr...
...ist bekanntlich einer zu viel. Nur leider und das finde ich ganz schlimm, gibt es Menschen, die wollen aus dem Leben scheiden und suchen sich dafür die Autobahn. (Geisterfahrer) In einem solchen Fall helfen kaum die Sicherheitseinrichtungen in den modernsten Autos. Es ist für mich kein Kavaliersdelikt mehr, ohne Gurt zu fahren, weil dies ja auch bei uns, in der DDR, ca. 1975 ? zur Pflicht wurde. Somit ist das Nichtangurten eher eine Absicht. Dazu zählt für mich auch das Telefonieren mit dem Handy. Auch hier gibt es täglich unzählige Fahrzeuglenker, die mal eben mit einer Hand ihr Fahrzeug führen. Dazu gehören auch (!) Taxifahrer und Busfahrer. Letztere sind öfter zu sehen, wenn ihr Bus keine Fahrgäste befördert. ABER !!!!! Was gilt den für den Busfahrer, wenn dieser aus Kostengründen, Fahrer und Reiseführerzu gleich ist? Was macht denn den Unterschied zwischen einem Mikrophon und einem Handy? Für mich keinen! Der Busfahrer fährt mit einer Hand (!) seine vollbesetzten Doppedecker und konzentriert sich auf die Umgebung und nicht auf den Fahrverkehr!

Aber - wann sieht man schon mal einen Polizisten (Streifenwagen) am Tage? Was sagen die Polizisten so schön zum Streifendienst? "Streifenhörnchen"

0   |  0     Login für Vote
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

 
Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.