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Sa, 16:20 Uhr
19.11.2016
Thüringer HC

Mit weiteren Punkten in die Hauptrunde

Im letzten Spiel der CL-Gruppe A besiegte der Thüringer HC den französischen Meister Metz Handball mit 28:25 (15:11) und nimmt damit zwei wichtige Punkte in die Hauptrunde mit. Die meisten Treffer der Partie erzielten Ana Gros (6) für Metz und Manon Houette (6) für den Thüringer HC...


Während beim THC alle 15 Spielerinnen auf dem Match-Report standen, musste Metz auf zwei Stammspielerinnen aus Verletzungsgründen verzichten. Xenia Smits fehlt wegen eines Fußbruchs, der für sie auch das Europameisterschafts-Aus bedeutet. Auch Camille Aoustin laboriert noch an einer Sprunggelenksverletzung und wird wohl bis Jahresende ausfallen.

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In der Startphase legten die Gäste regelmäßig vor - der THC glich postwendend aus. Die Abwehr der Französinnen war sehr offensiv ausgerichtet, mit einer weit vorn störenden Sladan Pop-Sladic - der THC setzte auf einen beweglichen 6:0 Riegel. Nach acht Minuten erzielte Anika Niederwieser aus dem Rückraum das 5:4 die erste THC-Führung. Danach stand beim Strafwurf von Katrin Engel und einem schönen Trickwurf von Crina Pintea der Torpfosten einem Ausbau der Führung im Wege.

Dafür glichen die Gäste wieder aus - mit einem schönen Bodenpass wurde die Kreismitte erfolgreich zum 5:5 bedient. Ein präziser Sprungwurf von Szimonetta Planeta überwand Laura Glauser im Metzer Tor, nach einer knappen Viertelstunde waren die Gastgeberinnen wieder in Führung gegangen. Hier spielten zwei Teams auf Augenhöhe - auch wenn der THC bis dahin schon zwei Strafwürfe nicht unterbringen konnte.

Bis zur 21. Minute folgte eine starke Phase des THC - mit einem Tempogegenstoß durch Manon Houette und zwei gut vorbereitete Fernwürfe von Anika Niederwieser waren die Thüringerinnen mit 10:7 in Führung gegangen. Und die Phase hielt an - zwei super Tore : No-Look-Pass auf Meike Schmelzer und ein gut von Anika Niederwieser vorbereiteter Außentreffer Katrin Engels hielten die Führung auf drei Treffer bis dann ein energischer Alleingang von Macarena Aguilar die 13:9 Führung brachte. Jana Krause steigerte sich jetzt von Minute zu Minute und gab der Abwehr Sicherheit. Mit viel Beifall von den Rängen ging es mit der 15:11 Führung in die Kabine.

Metz hatte Anwurf, doch Jana Krause machte da weiter, wo sie vor der Halbzeit aufgehört hatte. Die Gäste kämpften um den Anschluss, doch der THC hatte vorerst die besseren Lösungen. Manon Houette erhöhte per Tempogegenstoß zum 18:13. Katrin Engel kassierte eine Zeitstrafe. Die Überzahl nutzte Metz um wieder heranzukommen. Beim Stand von 16:18 zog Trainer Herbert Müller die Notbremse und nahm eine Auszeit um seine Mädels mit neuen taktischen Anweisungen zu versorgen.

Endlich konnte Manon Houette einen Strafwurf erfolgreich verwandeln. Der Angriff des Thüringer HCs war etwas ins Stottern geraten. Abspielfehler nutzten die Französinnen zu einfachen Toren. Doch der THC befreite sich schnell aus dem Tief. Jetzt, wo die einfachen Tore aus der Distanz fehlten, setzten sich Aguilar und Wohlbold im 1-gegen-1 durch. Nach 15 Minuten stand es 22:18 für die Gastgeberinnen. Dinah Eckerle war inzwischen ins THC-Gehäuse gewechselt worden und sie knüpfte nahtlos an Jana Krauses Leistung an.

In der 48. Minute war das Spiel für Lydia Jakubisova vorbei. Nach drei Zeitstrafen sah sie die rote Karte. Macarena Aguilar zeigte heute eine tolle Leistung - war treffsicher aus dem Rückraum und glänzte mit Zuckerpässen auf ihre Mitspielerinnen, wie beim 24:20, das Meike Schmelzer vom Kreis erzielte. Die Thüringerinnen blieben hoch konzentriert und ließen Metz nicht mehr heran kommen. Der Abstand blieb bis zum Schluss bei drei bis vier Toren. Mit einer großartigen Teamleistung siegte der Thüringer HC am Ende völlig verdient mit 28:25 und nimmt zwei wichtige Punkte in die Hauptrunde mit.
Roman Knabe/Stephanie Lapp

Stimmen zum Spiel

Herbert Müller (THC): Wir haben heute einen ganz wichtigen Sieg errungen. Die Mädels haben gut gespielt - und vieles gezeigt, was wir uns in der Bundesliga erarbeitet haben. Wir wollten alles geben, um mit zwei Punkten in die Hauptrunde zu kommen, denn dann hat man in den Spielen eine ganz andere Ausgangsposition.

Emmanuel Mayonnade (Metz HB): Wir haben heute nicht optimal gespielt. Es war eine hervorragende Athmosphäre in der Halle. Dass es heute hier nicht leicht zu gewinnen war, wussten wir vorher.
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