Do, 19:09 Uhr
17.11.2016
SVC auswärts in Leipzig
"Wir sind kein Punktelieferant"
Nach zwei Heimspielen gehen die Regionalliga-Volleyballer des SVC Nordhausen am Samstag wieder auf Reisen. Diese führt das Team von Trainer Alexander Metelski nach Leipzig. Dort trifft es um 15 Uhr auf die L.E. Volleys II, die derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz stehen...
Das Team ist am Samstag in Leipzig gefordert (Foto: Sandra Arm)
Bis in den fünften Satz hatten sich die Nordhäuser am vergangenen Samstag gekämpft. Der Kampf wurde nicht belohnt, der SVC unterlag knapp im Tie-Break mit 13:15 und verlor die Partie gegen den Mitaufsteiger Dresdner SSV mit 2:3. "Das ist zu wenig gewesen. Wir hätten mindestens zwei Punkte noch holen müssen. Die Defensive hat uns das Genick gebrochen", macht Chris Kampmeyer deutlich und ergänzt: "Wir können wirklich über drei beziehungsweise fünf Sätze komplett durchziehen."
Worin die Ursachen liegen, dass es immer noch unrund läuft, kann der Außenangreifer nur mutmaßen. "Es ist nur eine Kopfsache. Vielleicht ist es dem Publikum geschuldet, der hohen Spielklasse oder dem Respekt davor." Dabei soll das Publikum die Nordhäuser Jungs doch eigentlich zu Höhenflügen animieren. Was es bei den Heimspielen auch kräftig tut. Zuletzt kamen 250 Interessierte und Fans, die den SVC begeistert anfeuerten. "Die Zuschauer sind super. Wenn wir die nicht hätten, würden wir wohl öfters mit 0:3 oder 1:3 verlieren und ohne etwas dastehen. Es macht auch richtig Spaß, wenn die Stimmung am Kochen ist. Das beflügelt einen."
Die Zuschauerzahlen beim kommenden Gegner sind, wenn es nicht gegen den TSV Leipzig geht, sehr überschaubar. Zuletzt kamen um die 30. Doch auch ohne die große Kulisse, hat sich die zweite Mannschaft der L.E. Volleys in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt. Gegen zwei der momentan drei Spitzenteams haben die Nordhäuser bereits gespielt. Bisher blieben die Punkte bei den jeweiligen Gegnern (VSV Oelsnitz und VSV Jena 90). Nun kommt das nächste Top-Team der Liga. Und eigentlich könnte der SVC bei den Leipzigern befreit aufspielen. "Das sollte man denken, aber wir wollen uns dort trotzdem nicht abschießen lassen. Wir sind kein Punktelieferant", betont Kampmeyer.
Die Marschroute dürfte angesichts der Ansage klar sein. "Wir wollen aggressiv nach vorn gehen und versuchen Punkte zu holen. Wir wollen mindestens den Klassenerhalt schaffen. Dafür brauchen wir Punkte. Auch gegen solche Mannschaften kann man mal punkten."
Die Worte klingen selbstbewusst. Der SVC hat durchaus das Zeug dazu, auch mal einen Großen richtig zu ärgern. Ob jetzt schon die Zeit dafür gekommen ist, wird sich am Samstag zeigen. Dafür kann Alexander Metelski wohl nicht aus dem Vollen schöpfen. Matthias Gäpler und Dominik Rieger wackeln, beide laborieren an einer Grippe. Ebenso wie der Trainer, der noch etwas geschwächt ist.
Sandra Arm
Autor: nnz
Das Team ist am Samstag in Leipzig gefordert (Foto: Sandra Arm)
Bis in den fünften Satz hatten sich die Nordhäuser am vergangenen Samstag gekämpft. Der Kampf wurde nicht belohnt, der SVC unterlag knapp im Tie-Break mit 13:15 und verlor die Partie gegen den Mitaufsteiger Dresdner SSV mit 2:3. "Das ist zu wenig gewesen. Wir hätten mindestens zwei Punkte noch holen müssen. Die Defensive hat uns das Genick gebrochen", macht Chris Kampmeyer deutlich und ergänzt: "Wir können wirklich über drei beziehungsweise fünf Sätze komplett durchziehen."
Worin die Ursachen liegen, dass es immer noch unrund läuft, kann der Außenangreifer nur mutmaßen. "Es ist nur eine Kopfsache. Vielleicht ist es dem Publikum geschuldet, der hohen Spielklasse oder dem Respekt davor." Dabei soll das Publikum die Nordhäuser Jungs doch eigentlich zu Höhenflügen animieren. Was es bei den Heimspielen auch kräftig tut. Zuletzt kamen 250 Interessierte und Fans, die den SVC begeistert anfeuerten. "Die Zuschauer sind super. Wenn wir die nicht hätten, würden wir wohl öfters mit 0:3 oder 1:3 verlieren und ohne etwas dastehen. Es macht auch richtig Spaß, wenn die Stimmung am Kochen ist. Das beflügelt einen."
Die Zuschauerzahlen beim kommenden Gegner sind, wenn es nicht gegen den TSV Leipzig geht, sehr überschaubar. Zuletzt kamen um die 30. Doch auch ohne die große Kulisse, hat sich die zweite Mannschaft der L.E. Volleys in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt. Gegen zwei der momentan drei Spitzenteams haben die Nordhäuser bereits gespielt. Bisher blieben die Punkte bei den jeweiligen Gegnern (VSV Oelsnitz und VSV Jena 90). Nun kommt das nächste Top-Team der Liga. Und eigentlich könnte der SVC bei den Leipzigern befreit aufspielen. "Das sollte man denken, aber wir wollen uns dort trotzdem nicht abschießen lassen. Wir sind kein Punktelieferant", betont Kampmeyer.
Die Marschroute dürfte angesichts der Ansage klar sein. "Wir wollen aggressiv nach vorn gehen und versuchen Punkte zu holen. Wir wollen mindestens den Klassenerhalt schaffen. Dafür brauchen wir Punkte. Auch gegen solche Mannschaften kann man mal punkten."
Die Worte klingen selbstbewusst. Der SVC hat durchaus das Zeug dazu, auch mal einen Großen richtig zu ärgern. Ob jetzt schon die Zeit dafür gekommen ist, wird sich am Samstag zeigen. Dafür kann Alexander Metelski wohl nicht aus dem Vollen schöpfen. Matthias Gäpler und Dominik Rieger wackeln, beide laborieren an einer Grippe. Ebenso wie der Trainer, der noch etwas geschwächt ist.
Sandra Arm

