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Sa, 13:34 Uhr
08.10.2016
nnz-doku:

Statement von Thomas Hofereiter

In die Vorgänge um das vorläufige Ende des Humboldt-Oberstufenchors meldet sich jetzt dessen Leiter, Thomas Hofereiter zu Wort. Dessen Statement veröffentlichen wir innerhalb unserer doku-Reihe...


An alle Unterzeichnenden der Petition der ehemaligen und aktiven Chorschüler des „Wilhelm-von-Humboldt“-Schulchores: „Rettet den Humboldt-Chor“

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Mit der Freude über eine so große Unterstützung über die Internetpetition für den Aufruf zur Rettung des Oberstufenchores / der Chorarbeit am Humboldt-Gymnasium durch ehemalige und jetzige Chorschüler und um den Spekulationen und Unwahrheiten, die schnell über die Medien in die Öffentlichkeit getragen werden vorzubeugen, möchte ich die Geschichte dieser Arbeit vom Beginn bis zu den Entwicklungen in den letzten Tagen aus meiner Sicht schildern:

Schon 2008 machte sich ein Kreis interessierter Sponsoren Gedanken darum, ob es auch in Nordhausen einen Musikzweig an einem Gymnasium geben könnte, um das Angebot musischer Bildung zu erweitern. Auch wenn der Einzugsbereich ohne ein Internat sehr begrenzt sein würde und es Einrichtungen dieser Art in der näheren Umgebung in Sachsen Anhalt und Thüringen gibt (Wernigerode, Schulpforta, Halle, Gera), wollte man – angepaßt an die Möglichkeiten vor Ort – diese Unternehmung wagen.

Wegen der langjährigen Chortradition trat man mit diesem Anliegen an die Schulleitung des Humboldt-Gymnasiums und wegen meiner Qualifikation als Dirigent an mich heran, wo dieses Projekt mit dem Einverständnis der Schulleitung, der Fachschaft Musik und des Lehrerkollegiums und nach allen notwendigen Vorbereitungen im Sommer 2011 startete. Der Plan war, daß zunächst die laufende musikalische Arbeit intensiviert werden sollte, während die strukturellen Voraussetzungen eines abiturrelevanten Musikzweiges in der Stundentafel parallel dazu geschaffen werden sollten.

2011 zunächst die Musiklehrer bei der Chorarbeit unterstützend, übernahm ich im Januar 2012 die Leitung der Chöre. Bis heute im traditionellen Rahmen der bisherigen Arbeit verbleibend, was den bisherigen Proben- und Konzertplan betraf - wöchentliche Proben mit Intensivphasen vor den Konzerten zu Weihnachten und am Ende des Schuljahres - und in enger Zusammenarbeit mit den Musiklehrern des Gymnasiums, konnten sich die Chöre kontinuierlich weiterentwickeln und ließen in den Konzerten aufhorchen.

Bereits 2012 erhielt der Oberstufenchor die Einladung zu einer Konzertreise in die Partnerstadt Ostrów, die die Chorpartnerschaft mit dem Kammerchor „Con Forza“ ins Leben rief, der uns dann 2014 in Nordhausen besuchte. Über diesen Austausch, der mit gemeinsamen Konzerten in Ostrów und Nordhausen einen kulturellen Schwerpunkt in die Städtepartnerschaft einbrachte, entstanden lebendige Kontakte, die fortgeführt werden sollten. Leider verhinderte die Schulleitung im letzten und in diesem Jahr die geplante Fortsetzung dieser Partnerschaft durch terminliche Überschneidungen.

Für den Mittelstufenchor folgten die Aufführung des Musicals „König Laurin“ von Wolfram Buchenberg, das die Sänger durch solistischen Einsatz, Bühnenpräsenz und die Herstellung von Requisiten und Kostümen noch stärker herausforderte und Kooperationen mit dem Nordhäuser Theater, so bei der Oper „Hänsel und Gretel“ und der Aufführung der „Carmina Burana“ von Carl Orff zu den Thüringer Schloßfestspielen in Sondershausen, wie sie auch schon in den Jahren der Chorleitung unter Frau Mellentin stattgefunden haben.

Aus der Chorarbeit des Oberstufenchores entwickelte sich 2013 durch Schüler, die über das Pensum der verbindlichen Probenzeit hinaus noch singen wollten, ein Kammerchor, der sich regelmäßig im Anschluß an die reguläre Probenzeit zusammenfand und seither fester Bestandteil der Konzertprogramme war, genauso wie die treuen ehemaligen Sänger, die zu den Konzerten weiter im Oberstufenchor mitsangen oder sich in solistischen Ensembles in die Konzerte einbrachten. Dem Gedanken des Musikzweiges über die Chorarbeit hinaus Rechnung tragend, entstanden die jährlich stattfindenden Werkstattkonzerte, in den Instrumental –und Vokalensembels und –solisten ein Podium bekamen, sich vor einem breiten Publikum auszuprobieren. So kontinuierlich und gut die Entwicklung der musikalischen Arbeit auch verlief, hatte ich seit zwei Jahren das Gefühl, daß die Freude darüber seitens der Schulleitung nicht mitwuchs. Als die Planungen zu einer Konzertreise des Oberstufenchores nach Ostrów 2016 zur Fortsetzung der Chorpartnerschaft durch ein Terminversehen der Schulleitung – dem mit der Schulleitung gemeinsam geplanten Sommerkonzert aller Chöre und der anschließenden Konzertfahrt nach Polen standen plötzlich zeitgleich geplante Termine naturwisschenschaftlicher Exkursionen der 11. Klassen und das Praktikum der 9. Klassen entgegen, was ich durch Chorschüler erfuhr – glaubte ich noch an ein Versehen, mußte aber auf der Suche nach Ausweichterminen die Konzerte von Mittel- und Oberstufenchor trennen, was von beiden Chören zusätzliche Anstrengungen für ein jeweils eigenständiges Konzertprogramm verlangte.

Für die Konzertreise nach Ostrów konnte kein Ausweichtermin mehr gefunden werden, sodaß sie zur Enttäuschung aller ausfallen mußte. Mit der Schulleitung wurde vereinbart, die Terminsituation für das kommende Schuljahr zu entflechten, um gleichen Fehlern vorzubeugen. Bei der gemeinsamen Planung von Proben und Konzerten des Schuljahres 2016/17 setzte mich die Schulleitung davon in Kenntnis, daß die Oberstufenchorarbeit wegen einer besonderen Personalsituation um eine Stunde nach hinten im Stundenplan verlegt wird. Den Zusammenbruch des Kammerchores befürchtend, der dann in der 10. Stunde proben müßte, den Ausfall der Auswärtigen, die nach der 9. Stunde nicht mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause kommen und eine allgemeine Motivationsverschlechterung durch noch späteren Probenbeginn, wo schon viele Schüler planmäßig oder wegen Unterrichtsausfällen oft lange auf den Probenbeginn warten mußten, erhob ich Einspruch und erbat eine Prüfung und ein Gespräch vor Beginn des Schuljahres, um diese Änderung rückgängig zu machen, die die Chorarbeit des Oberstufenchores substantiell traf.

Ein Gesprächstermin wurde erst am 1. September gewährt, die Probenarbeit verlief bis dahin bereits auf 45 Minuten verkürzt, weil die 7. Stunde fehlte. Da so nach dem Einsingen nur noch kurze Zeit für die Erarbeitung des Konzertprogramms blieb, war abzusehen, daß, wenn die veränderte Probenzeit blieb, kein Weihnachtskonzertprogramm erarbeitet werden könnte. Inzwischen erfuhr ich von den Chorschülern, daß auf den geplanten Sommerkonzerttermin am 17.6. 2017 – dem wegen der Lutherfeierlichkeiten einzig möglichen Konzerttermin in Nordhausen zwischen Probenlager und der Konzertreise nach Polen in der letzten Schulwoche – der Abiturabschlußball und auf das mit der Schulleitung vereinbarte Probenlager des Chores die naturwissenschaftlichen Exkursionen und Intensivunterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern für alle in Nordhausen verbleibenden Schüler der 11. Klassen gelegt worden waren, sodaß in der Konsequenz dem Chor 26 Schüler gefehlt hätten, also weder Probenlager noch Konzertfahrt mehr durchführbar waren.

Noch bevor eine Rücksprache mit der Schulleitung möglich war, wollten die Lehrer die verbindliche Anmeldung zur Exkursion schriftlich bestätigt haben. Bei der Rücksprache mit der Schulleitung Anfang September wurde mir mitgeteilt, daß die Schüler nicht zur Exkursion verpflichtet wären. Sie sollten sich sozusagen zwischen Chor und Schule entscheiden, was aber für alle Nichtteilnehmer schulische Nachteile bedeutete. Aus dieser aus meiner Sicht bewußt herbeigeführten desolaten Situation der gesamten Chorarbeit des Oberstufenchores schrieb ich der Schulleitung, daß bei dem Fortbestehen dieser Situation ich mich gezwungen sähe, die Chorarbeit auszusetzen bzw. mich davon zurückzuziehen müßte, wenn die Voraussetzungen nicht wieder so geändert würden, wie sie in den vergangenen Jahren gewährt wurden und sich bewährt haben.

Die Antwort der Schulleitung ließ bis Anfang Oktober auf sich warten, brachte die Aussage, daß die bisher gewährten Voraussetzungen weder gegenwärtig noch zukünftig wiederhergestellt werden könne und nahm meinen daraus eventuell resultierenden Rückzug aus der gesamten Chorarbeit in Kauf. Ein daraufhin angebotenes Gespräch wurde für den Freitag vor den Herbstferien vereinbart nebst der Auflage, bis dahin keine Informationen an die Chorschüler zu geben.

Zwei Tage vor diesem Gespräch bestellte die Schulleitung ohne Mitteilung an mich und vorherige Absprache alle Chorschüler in der Frühstückspause in die Aulen, um ihnen mitzuteilen, daß ich die Chorarbeit am Humboldt-Gymnasium nicht mehr fortsetzen wolle, erklärte die Probenarbeit für ausgesetzt und stellte eine Neuorientierung in Aussicht. Mit besonderer Bedenklichkeit sehe ich das Verhalten gegenüber den Schülern des Mittelstufenchores, 10-14-jährige Kinder, denen die Schulleitung diese Mitteilung ohne jegliche Vorbereitung und einen Tag nach ihrer letzten Probe zugemutet hat.

Von diesem unentschuldbar eigenmächtigen und in keiner Weise miteinander abgestimmten Vorgehen überrollt, versuchte ich, die Chorschüler und -eltern kurzfristig durch eine Brief zu informieren und sah mich genötigt, nach Erklärung der Situation aus meiner Sicht in der somit letzten Probe mich von den Chorschülern unfreiwillig zu verabschieden. Trotz dieser Verletzung gemeinsam vereinbarten Informationszurückhaltung durch die von der Schulleitung geschaffenen Fakten gab ich bis zum Gespräch am Freitag keine Informationen an die Presse oder andere Medien, da mir immer noch an einer gemeinsamen Erklärung mit der Schulleitung lag.

Im letzten Gespräch wurde mein Vorschlag, nach dem Ende der temporären besonderen Personalsituation - dem schulischerseits genannten Grund für die Veränderung der Probenzeit - die Chorarbeit bis dahin auszusetzen und anschließend wieder aufzunehmen, zugunsten einer Neuorientierung abgelehnt.

Ich finde es legitim, daß man den gewünschten Aufbau eines Musikzweiges an einem Gymnasium nachträglich überdenkt und nach einvernehmlichen Gesprächen beendet. Unverständlich bleibt mir, warum mit der von mir am Humboldt-Gymnasium geleisteten und öffentlich erfahrbaren musikalischen Entwicklung und meiner Person auf diese Weise umgegangen wurde. Auch wurde auf diesem Weg so viel Vertrauen zerstört, daß ich eine weitere Zusammenarbeit als sehr schwierig ansehe.

Ausdrücklich möchte ich mich bei all denen bedanken, die diese Arbeit initiiert und ermöglicht haben, von den Sponsoren über die Schulleitung, den Förderverein bis hin zu allen Lehrern, die diese Arbeit in das Gesamtpensum der schulischen Bildungstätigkeit integriert haben. Ganz besonders möchte ich mich bedanken bei allen Chorschülern, deren Freude, Einsatzbereitschaft und besondere Leistung die freiwillige, über die schulischen Pflichten hinausgehende, viel Kraft, Freizeit und zusätzliche Leistungen einfordernde Arbeit mitgemacht und mitgetragen und letztlich zum Erfolg geführt haben. Ganz herzlich möchte ich mich auch bei den dahinterstehenden Eltern bedanken, ohne deren Verständnis und Unterstützung diese Arbeit nicht möglich wäre.

Die dabei erlebten persönlichen Begegnungen und musikalischen Augenblicke werden mich mein Leben lang begleiten. Daß ich dies an dieser Stelle tue, sei mir nachgesehen, da ich sonst keine Gelegenheit dazu mehr habe. Vielleicht kann man aus diesen Zeilen hervorgegangen, daß ich diese Arbeit nicht gerne und nicht freiwillig niederlege.

Mit herzlichem Dank für die Unterstützung aller, die die Petition unterschrieben haben und guten Wünschen für alle Schüler für eine gute weitere Möglichkeit, mit Musik ihren persönlichen Lebens- und Bildungsweg zu begleiten, möchte ich mein den Chorschülern des Oberstufenchores gegebenes Versprechen auf alle Mittelstufenchorschüler, Eltern und auch Lehrer erweitern – das Angebot, mit mir zu singen, welche Organisationsform sich dafür auch immer findet.

Mit guten Wünschen und herzlichen Grüßen –
Thomas Hofereiter
Autor: nnz

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Kommentare
Reality
08.10.2016, 17:26 Uhr
Sehr Schade...
mit der Auflösung dieses Chores verliert Nordhausen ein Stück Kultur. Gerne erinnere ich mich an die Weihnachtskonzerte zurück, die schon selbstverständlich und Tradition für Nordhausen waren. Mir ist unerklärlich warum die Schulleitung durch bewusstest Herbeiführen von terminlichen Überschneidungen somit das Ende diese kleinen Kulturjuwels herbeigeführt hat. Besonders schade, dass ausgerechnet das alt ehrwürdige Humboldtgymnasium diesen Verlust zulässt. Vielen Dank an Frau Mellentin und Herrn Hofereiter für viele Jahre hervorragende Chorarbeit. Ich hoffe die vielen Musik interessierten Schüler finden eine neue Heimat.
U. Alukard
08.10.2016, 23:27 Uhr
Als Unbeteiligter lese ich diese Ausführungen
und komme zu dem Gedanken, dass der Herr Hofereiter aus der Schule ganz absichtlich herausgemobbt wird!
Es sei denn, das Verhalten der Schulleitung, ist eine besonders harte Art, die Schüler auf unsere Ellenbogengesellschaft vorzubereiten!?
Ich finde, hier ist das Verhalten der Schulleitung nicht im Sinne der Schüler, eine Schulleitung muß für die Schüler da sein!
ja-man
09.10.2016, 07:50 Uhr
Falsch verstanden?
Wenn ich das richtig verstanden habe, wollte die Schulleitung nicht den Chor abschaffen, sondern anfangs nur den Probentermin verschieben.
Hierbei wurde kein Kompromiss gefunden und so kam es zu dem Streit.
Das die Schulleitung weiterhin keinem Chorauftritt am Tag der Zeugnisausgabe zustimmt, kann ich durchaus verstehen.

Ich kenne besonders Herrn Köthe als umsichtigen, guten Lehrer mit viel Engagement für seine Schüler.

Vielleicht fehlt es auch etwas am Verständnis für Prioritäten auf Seiten von Herrn Hofereiter. Erst Schule, dann Chor.
Auch ist klar, das schulweit zu koordinierende Termine, wie Klassenfahrten, vor den Interessen eines Chors stehen sollten. Die Schulleitung muss die Interessen aller Schüler wahren.

Der Versuch die Schulleitung, bei nicht Beachtung seiner Forderungen zu erpressen, ging die diesem Fall einfach nach hinten los.
Leser X
09.10.2016, 09:07 Uhr
An Kompromiss führt kein Weg vorbei
Man kann es gar nicht hoch genug schätzen, dass es einen Mann wie Herrn Hofereiter gibt, der gegen den Zeitgeist eine Art Hochkultur bei Jugendlichen erfolgreich fördert, die es an vielen Schulen gar nicht mehr gibt. Heute noch Schüler für den Gesang begeistern zu können, ist ein Wert an sich. Insofern muss hier einfach ein Kompromiss her.

Schaut man sich die immer trostlosere Kulturlandschaft in diesem Land an, will man sich gar nicht vorstellen, dass dieser Chor mit all seinem in ihn geflossenem Engagement und Energie verschwinden soll.

Und es ist auch keine gute Nachricht für in der Region aktive Chöre, denn die beziehen aus ehemaligen Schulchoristen wenigstens hin und wieder Nachwuchs.
Korns_Huhn
09.10.2016, 11:50 Uhr
Zeitgeist
Vor allem Nordhäuser Mitmenschen mit Kindern im schulpflichtigen Alter sollten sich dieses Statement eines Mannes, der sich in vorbildlicher Weise für die Entwicklung unserer nachfolgenden Generationen engagiert, aufmerksam zu Gemüte führen.

Selbstverständlich stehen schulische Belange im Vordergrund. Die positiven Einflüsse für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, wenn sie die Gelegenheit bekommen, gemeinsam zu singen sind ja hinreichend bekannt und wissenschaftlich belegt. Rechtfertigt das einen derartigen Umgang seitens der Schulleitung mit einem Mann, der so viel für die Kinder und Jugendlichen getan hat? Ich finde diesen Umgang nicht nur wenig vorbildhaft, sondern ich bin empört über so viel Inkompetenz! Wenigstens die Kommunikation hätte professioneller seitens der Schulleitung ablaufen müssen.
Erkennt man dort den Wert für unsere Gesellschaft nicht, der zusätzlich geschaffen wird? Sollen unsere Kinder ohne Kultur aufwachsen? Sollen sie das gemeinsame Miteinander, das Erleben der Musik entbehren weil das als unwichtig angesehen wird?
Ich persönlich kann ein solches Verhalten einfach nicht nachvollziehen und bin ein weiteres Mal enttäuscht, dass man in Nordhausen solche Chancen vertut, weil man scheinbar andere Prioritäten setzt oder den Wert einfach nicht erkennt, der für die Kinder und Jugendlichen und damit für unsere Gesellschaft auf dem Spiel steht.
Leser SK
10.10.2016, 00:55 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Leser SK
10.10.2016, 01:23 Uhr
wirtschaftliche Interessen
wenn eine sache wie der chor nur kosten verursacht und unannehmlichkeiten wie ausfall des personals und schüler bei chorfahrten und auswärsauftritten, dann ist das schon für eine schulleitung ansträngend dies auszugleichen. wenn ich meine beiden musiklehrerinnen in den babyurlaub gehen lasse und niemand passendes nachrückt, kann man schon mal die fassung verlieren und einen sündenbock suchen.

jemand wie herr hofereiter und sein vermächtnis hat es zum einen nicht verdient so -abgewickelt - zu werden, zumal er zweifel geäßert hat in einer -kleinen- stadt einen solchen chor aufzubauen. herr hofereiter hat das risiko auf sich und seine familie genommen, mit bravour gemeistert und dann liegt es an kompetenzgerangel in der schulleitung wegen zwei unterrichtsstunden? oder sind es doch wirtschaftliche interessen des schulamt´s wegen der einsparungen. die wahrheit werden wir bestimmt nicht erfahren.

jedenfalls wünsche ich herrn hofereiter und seiner familie beim nächsten projekt ein glücklicheres händchen
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