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Fr, 19:22 Uhr
13.05.2016
Nordthüringen-Derby im AKS

Nordthüringen-Derby im AKS (2. Halbzeit)

Wacker Nordhausen gegen die Eintracht aus Sondershausen. Doch ganz so ist dieser Satz nicht richtig. Korrekt muss es heißen: Die U23 von Wacker Nordhausen gegen die Eintracht aus der Nachbarkreisstadt. Und genau darin liegt die Bedeutung der Entwicklung des Nordhäuser Fußballs...

Einer der wenigen Bälle, die in Richtung Eintrachttor kamen (Foto: nnz) Einer der wenigen Bälle, die in Richtung Eintrachttor kamen (Foto: nnz)
Es gab Zeiten, da saß der Berichterstatter im AKS und beobachtete Stadtderbys von Wacker gegen Salza. Die Sondershäuser spielten zu dieser Zeit Oberliga und blickten hämisch auf die ewigen Nordthüringer Rivalen. Jetzt spielt die Erste von Wacker in der Tabellenspitze der Regionalliga und die Eintracht kämpft gegen den Abstieg aus der Thüringenliga.

Und genau umgekehrt sah die erste Halbzeit aus. Die begann mit einer mehr als arroganten Spielweise der Platzherren. Völlig unverständlich die überheblichen Abspielfehler von Spielern, die normalerweise zum Kader erste Regionalliga-Mannschaft gehören. Ob nun Rischker oder Bieler, immer wieder kann die Eintracht von den Lässigkeiten der U23 profitieren. Schon in der 5. Minute kommt Kukacka völlig frei zum Schuss auf das Tor.

Nur Georgi kann auf der rechten Seite überzeugen, doch das allein reicht nicht aus und so ein cleverer Spielzug der Eintracht über Caspar auf der rechten Seite, der die Wacker-Abwehr und Wohlfeld überflankt. Kukacka nimmt den Ball direkt und trifft in der 28. Minute zum 0:1 für die Gäste.

Nur zwölf Minuten später kann Nowak auf 0:2 erhöhen, er kommt aus 18 Meter völlig frei zum Schuss. Die rund 250 Zuschauer im AKS sind bedient, vor allem von den Leistungen der „Profis“. Das Trainerteam hat nun 15 Minuten Zeit, um ein wenig Ordnung in den „Laden“ zu bringen.

Zweite Halbzeit
Das zumindest hatte Ingo Görke in der Kabine versucht, denn Wacker war in den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte auf Tore aus. Nur, die Eintrachtabwehr hatte was dagegen. Und so scheiterten Bieler und Vopel in der 47. Minute, Schwerdt eine Minute später oder Ernst in der 55. Minute. Danach hatte die Eintracht durch Nowak und Kakucka wieder zwei
Chancen, ehe Schwerdt in der 68. wieder vergab. Ebenso Harrer, der nach eine mustergültigen Vorlage des inzwischen eingewechselten Haraguchi aus 12 Metern kläglich versagte. Da waren aber bereits knapp 75 Minuten gespielt.

In der 78. Minute war es Haraguchi, der wieder direkt abzog, die Greschke rettete. Der holte zwei Minuten später einen Elfmeter raus. Den verwandelte Bieler eiskalt. 1:2. Wacker rannte in den Folgeminuten immer wieder an, konnte aber die Eintracht in dieser Phase des Spiels nicht „knacken“. Dafür wurde das Sondershäuser Spiel ruppiger. Noch fünf Minuten.

Immer wieder fielen die Eintrachtspieler um, quälten sich mit Oberschenkelkrämpfen. Die Zeit verging. In der 88. Minute konnte Caspar für die Eintracht alles klar machen, doch der scheiterte an Wohlfeld. Letztlich aber scheiterte die U23 von Wacker an der clever spielenden Eintracht, trotz der Verstärkung aus der Regionalliga-Mannschaft. Es blieb beim durchaus verdienten Sieg der Sondershäuser.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

Kommentare
NDHler
13.05.2016, 20.17 Uhr
Da hilft nur eins,
Die "Profis" raus und junge Leute rein.
emmerssen
13.05.2016, 23.02 Uhr
Schade....
um jeden Euro Eintritt, den man da zur Zeit bezahlt! Eine Frechheit ist das was sich einige Spieler leisten. Hier muss gründlich aufgeräumt werden!
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