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Di, 12:18 Uhr
22.03.2016
Soziale Integration von Flüchtlingen

PARITÄTISCHER: Jetzt Turbo anwerfen

Die konkrete soziale Integration der etwa 30.000 Geflüchteten in Thüringen ist eine der zentralen sozialpolitischen Herausforderungen des Jahres 2016. Zu dieser Aussage kommt der PARITÄTISCHE in Thüringen...


„In den Gemeinschaftsunterkünften hat sich die Lage entspannt, umso mehr ist es an der Zeit, die konkrete soziale Integration zur Erfolgsstory zu machen“, so der Landesgeschäftsführer des PARITÄTISCHEN, Reinhard Müller. Dazu ist es seiner Meinung nach aber notwendig, dass Politik und Zivilgesellschaft Hand in Hand arbeiten. Die Politik muss die Rahmenbedingungen schaffen, in denen zivilgesellschaftliche Akteure erfolgreich aktiv werden können.

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Zur besseren Abstimmung der Aktivitäten und einer stärkeren Einbindung der Zivilgesellschaft schlägt der PARITÄTISCHE deshalb die Gründung einer Landesarbeitsgemeinschaft Integration vor. Dort sollten auf Landesebene die Aktivitäten und Anstrengungen in Sachen Integration koordiniert werden. Einer solchen Landesarbeitsgemeinschaft könnten außer VertreterInnen von Landespolitik und Zivilgesellschaft beispielsweise auch Sportverbände und andere, in der Integrationspolitik tätige Organisationen angehören. Diese Landesarbeitsgemeinschaft wäre auch Ansprechpartner für die Kommunen.

Der PARITÄTISCHE setzt außerdem auf eine Integrationskonzeption des Landes, die gemeinsam mit den zivilgesellschaftlichen Akteuren entwickelt werden sollte. Darüber könnte auf einem zweiten Integrationsgipfel umfassend geredet werden. Ein weiterer Baustein eines erfolgreichen Integrationskonzeptes ist die weitere Qualifizierung von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit. Diese sollte – so der PARITÄTISCHE - in den Strukturen der Zivilgesellschaft stattfinden. Der PARITÄTISCHE hat hier mit der erfolgreichen Ausbildung von Flüchtlingspaten große und positive Erfahrungen gesammelt. Derzeit findet bereits der dritte Kurs statt.

Als einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung bewertet der PARITÄTISCHE die Berufung von kommunalen Integrationsmanagern. Die Einrichtung dieser Stellen wird vom Land mit drei Millionen Euro bezuschusst. Allerdings verweist der Sozialverband darauf, dass diese Integrationsmanager nur eine Scharnier- und Koordinationsfunktion zu den Aktivitäten der Zivilgesellschaft haben sollten. Auch sollten die Stellen nicht inhaltlich überfrachtet werden, sondern sich weitgehend auf die Intensivierung regionaler Netzwerkarbeit beschränken. Die Organisation von Dialogforen zählt der Verband ebenfalls zu einer der zentralen Aufgaben der Integrationsmanager.

„Wir müssen bei der sozialen Integration jetzt den Turbo anwerfen“, so Müller. Denn: Wenn Geflüchtete nach ihrem Anerkennungsverfahren die Gemeinschaftsunterkünfte verlassen, sind die Kommunen mit ihren integrativen Bemühungen gefordert. Und die können nur gelingen, wenn die Kommunen und die Zivilgesellschaft Hand in Hand zusammenarbeiten. Ein gelungenes Beispiel dafür ist die Arbeit des Family-Clubs in Erfurt am Drosselberg.

Im dortigen Wohnquartier konnte auf eine bestehende soziale Infrastruktur für ein neues Projekt „Ankommen im Quartier“ zurückgegriffen werden. Für die mehr als 100 Geflüchteten, die in den Gemeinschaftsunterkünften am Drosselberg wohnen, fanden sich schnell eine Vielzahl ehrenamtlicher HelferInnen, die ihnen den Start in Thüringen nicht nur beim Umgang mit Ämtern, sondern auch bei der Freizeitgestaltung erleichterten. Mehrere „Patenfamilien“ für junge ausländische Geflüchtete haben sich auch bereits gefunden.

„Eine starke Zivilgesellschaft braucht Koordination und gute Rahmenbedingungen.“ In dieser Aufgabe sieht Müller vorrangig die Politik. Die konkrete Gestaltung der Integration sei dann Sache der zivilgesellschaftlichen Akteure, die auf diesem Gebiet in Thüringen sehr viel vorzuweisen haben. Allein beim PARITÄTISCHEN sind mehr als 30 Mitgliedsorganisationen mit mehreren hundert Ehren- und Hauptamtlichen im Bereich der Flüchtlingshilfe aktiv. Außerdem bietet der PARITÄTISCHE Weiter- und Fortbildungen für KITA-Beschäftigte, für Sprachpartner, aber auch für Flüchtlingspaten an.
Autor: red

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Kommentare
Micha123
22.03.2016, 14:32 Uhr
Anschläge
Integration von Flüchtlingen zur "Erfolgsstory" machen...dass ich nicht lache.
Angela Merkel & Co. schreiben das Drehbuch der Story.
Das Ergebnis hat man dann heute in Brüssel gesehen... oder sah es zu Silvester in Köln... .
So sieht Integration aus - von Menschen, welche teilweise schon in 2. oder 3. Generation hier sind... .
Man hat es bisher nicht geschafft und wird dieses auch nicht schaffen!
Ghettos, Parallelgesellschaften, Clan usw. so wird es aussehen und sieht es ja schon aus!
Icke82ndh
22.03.2016, 15:24 Uhr
Integration?
Integration ist der verzicht auf die eigene Herkunft, Identität und Kultur. Kein Mensch egal welcher Herkunft er ist legt seine Identität und Kultur nieder. Integration ist ein Traum von Weltverbesserern, die mit ihren Scheuklappen blind durch die Welt laufen. Und wenn sie schon von Vielfalt reden, sollen sie auch gegen Integration sein, denn durch Integration erreichen sie eine Einfalt.
Herr Taft
22.03.2016, 16:22 Uhr
@icke82ndh...was für eine gequirlte...
...K...astaniensuppe . Sie haben da wohl irgendwas falsch verstanden. Das zeigt jedoch Ihre Einfalt. Um Ihr in dem Fall falsch gebrauchtes Wort zu benutzen.

Integration meint im Zusammenhang mit kulturellen Unterschieden: Einbeziehung des Verschiedenen in den bereits bekannten Ablauf. Mit anderen Worten : Sie werfen ein paar Birnen in eine Apfelkiste. Die Birnen bleiben Birnen, sind aber in die Apfelkiste integriert. Sie nehmen vielleicht irgendwann den Apfelgeruch an, bleiben aber Birnen und die Äpfel bleiben Äpfel.

Nun reden wir von anpassungsfähigen Menschen und nicht von dummen Obst. Es wird also eine Angleichung geben, die jedoch wie der Geruch bei den Birnen eher äußerlich und dem gemeinsamen Zusammenleben geschuldet ist. Ein Beispiel: Ein Asylant, der in NDH Deutsch lernt, wird am Ende den gleichen wunderbaren Nordhäuser-Dialekt drauf haben, wie alle andern auch, geht aber trotzdem in die Moschee und nicht in den Dom.
Micha123
22.03.2016, 17:05 Uhr
Integration
@nussbaum
Doch welch Wahnsinn wird in einer Moschee gelehrt? Wenn man sich dann fanatisch in die Luft sprengt und Unschuldige mit in den Tod reißt?
Dies kommt doch nur durch den "Glauben" - der Glaube, dass man alle Ungläubigen vernichten muss.
Und je mehr dieser Menschen nach Europa kommen - nach Deutschland kommen - desto schlimmer wird es werden.
Es wird nicht "Friede, Freude, Eierkuchen" sein - wie im Kindergarten... .

Das was hier im Moment geschieht - ist der Beginn eines Flächenbrandes, welcher in den islamischen Staaten seit Jahrhunderten vorhanden ist und der sich nun in Europa ausbreitet.
Das "Trojanische Pferd" ist längst in Europa eingewandert.
Und durch die Türkei kommen immer mehr "Pferde" hinein.

Wir haben hier 70 Jahre mit Frieden gelebt - ich bezweifle, dass wir es noch einmal so lange schaffen. Darüber sollte jeder einmal nachdenken.
Frank1966
22.03.2016, 17:40 Uhr
So sieht es aus!
Genau so ist es, Micha123.
Aber so lange es Menschen gibt, die Birnen mit Äpfeln vergleichen, naja was soll ich sagen.
Mensch nussbaum, ist denn wirklich kein klarer Blick für die Realität vorhanden. Im Sinne einer sich ständig verändernden und weiter entwickelnden Gesellschaft ist es unerlässlich, mit vielen verschiedenen Kulturen zusammen zu leben. Aber sehen Sie denn nicht, was dieser Glaube anrichtet. Da ist doch Sylvester in Köln nur ein kleines Puzzleteil. Lest doch einfach quer durch's Netz und ihr findet Nachrichten, welche der Stattsfunk nicht verbreitet, weil diese schon nicht mehr erklärbar ist.
Auf Sarrazin und Lucke solange gespuckt, bis sie weg waren und nun erkennen müssen, das die ein Stück weit Recht hatten. Tut schon weh, stimmt's?
Hauptsache Frau Hayali ist sauer, weil Frau Petry nicht mit ihr reden will. Vielleicht hat die schon erkannt, das dies sinnlos ist.
Lest Euch Gauck's Stasivergangenheit durch, da seht ihr doch was uns regiert. Laut Gerichtsurteil darf man diesen Präsidenten, einen durch die Stasi Begünstigten nennen.
Und wo sich Mutti ihre Befehle abholt, ist doch hinlänglich bekannt.
Ich wünsche niemandem etwas schlechtes, aber es gibt ein paar, da würde ich eine Ausnahme machen.
free Gigi
22.03.2016, 19:33 Uhr
Birne Helene
um bei dem Obst Beispiel zu bleiben: Es ist vielmehr so, als wenn man Äpfel und Bananen zusammenlegt...

Wer an Integration glaubt, glaubt auch das der Zitronenfalter naja wie es weiter geht wissen wir. Integration hat auch etwas mit dem Bildungsniveau zu tun und wie es um dieses bei >2/3 der ankommenden Leute bestellt ist, haben nun mittlerweile auch diverse Minister(in) erkannt. Wie gut die bisherige Integration funktioniert hat, kann man sich am besten in Bremen, Duisburg, Frankfurt oder Berlin anschauen. Hierzu wurde auch kürzlich eine sehr gute Doku von NTV ausgestrahlt! Zentrale Aussage von Bewohnern der Ghettos: Man bleibt lieber unter sich. Die Frau bleibt hinterm Herd, kümmert sich um die Kinder, die Männer ziehen um die Blocks...
Micha123
22.03.2016, 20:06 Uhr
Die Welt ist doch krank..
..und eine Irrenanstalt.
Vor allem unsere Politiker sind die Spitze der Krönung.
Die Regierung gehört abgesetzt. Hat Merkel nicht geschworen - "Schaden vom deutsche Volke abzuwenden"?
Okay..wird man sich jetzt "rausreden" - es ist ja "noch" nichts passiert hier im Lande.
Trotzdem wurde der Schaden angerichtet und dieses System muss gestürzt werden - besser wird es nicht!

Wenn man dann als Beispiel noch die Meinung von Claudia Roth(B90/Grüne), die es ohne Ausbildung immerhin zur Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, geschafft hat..liest.. so
stehen alle Menschen, die auch nur ansatzweise Kritik an den sexuellen Übergriffen von illegal ins Land geholten Migranten üben, auf der selben Stufe wie die zugewanderten Sexualstraftäter selbst.

Da kann man wirklich nur sagen - das ist IRRE Frau Roth!

Und diese Menschen wollen es schaffen, dass Flüchtlinge integriert werden. Ich kann es mir nicht erklären - was in deren Köpfen vor sich geht.

Und wenn es Mitleid mit den Kriegsflüchtigen ist - Menschen die vor Bomben fliehen.. dann gehen diese Kriege doch schon Jahre - jetzt plötzlich sollen wir Mitleid üben.
Alle haben zugesehen! Noch daran verdient! Und gerade der Westen hat alles angeheizt.
Vor 1 oder 2 Jahren habe ich schon berichte von hohen Generälen gelesen, welche eine Spezialtruppe mit ein oder zwei Divisionen zusammenstellen wollten. Diese Einheit könnte dem Wahnsinn in den Kriegsgebieten ein Ende machen.
Aber anscheinend fehlt es da an Einigkeit oder Willen für diese Umsetzung. Lieber nimmt man Flucht und Terror in ganz Europa in Kauf.
Oder nutzt vielleicht irgendwer die Migranten als "Waffe" für eine Unterwanderung von Deutschland und Europa???
Laura von Hier
22.03.2016, 20:12 Uhr
@Frank1966... keine Ahnung von allem
Lieber Frank1966.... Bitte nicht gegen Gauck und andere Urteilen. Bitte erstmal das Parteiprogramm der AFD durchlesen und dann sage ich nur.... sie sind dann für mich schuld wenn eine hasserfüllte Fr. Petry gegen Religionen hetzt. Ich denke auch das wir nicht alle aufnehmen können, aber nur weil jemand in die Moschee geht ist er kein Terrorist... oder wollen wir dieses mal einen Pogrom gegen Moscheen starten??

Daher bitte das Wahlprogramm der AFD durchlesen und dann hier urteilen. Ich liebe nämlich meine Rechte und Leben als Frau!

Und Hr. Nusssbaum hat wenigstens in diesem Themenbereich Itelligenz, weil Micha, den sie da zustimmen in seinen Außerungen, hat nicht wirklich irgendwas verstanden. Micha sollte sich lieber einen großen Schrank kaufen mit vielen Schubladen...denn die füllt er ja jeden Tag mIT all ihnen.
petra6758
22.03.2016, 22:35 Uhr
Realitätsverlust???
Oder wie soll man diesen Artikel deuten?
Glaubt man wirklich,dass nach den erneuten Terroranschlägen die grosse Masse der Bevölkerung noch an der Integration dieser Gefahr interessiert ist?
Es ist höchste Zeit,den Fokus wieder auf die einheimische Bevölkerung zu legen und für deren Sicherheit Sorge zu tragen!
Es ist fünf vor zwölf,um Schaden vom deutschen Volk abzuwehren!
"Weitere Anschläge auch in Deutschland",wo soll das enden?
Wir haben jetzt auch Krieg,
ich will hier keinen Islam!!!
Ich lehne diesen ab!
Darum bin ich nicht an Integration interessiert.
Ich bin für AfD!!!
Frank1966
22.03.2016, 23:06 Uhr
@Laura von Hier-Zuviel Bild gelesen
Jaaaaa.....Pogrom, die Keule. Das ging ja zügig. Gratuliere, das erklärt natürlich alles. Aber so sind sie halt, die Gutmenschen.
Da äußere ich mich, das eine Gesellschaft durch verschiedene Kulturen bereichert wird und dies auch wichtig ist, da kriegt man zu hören, man ist Schuld an Frau Petry. Das lass ich mal wirklich als kindlich naive Äußerung stehen, weil sie jeder Grundlage entbehrt.

Was nehme ich mir übhaupt heraus, das steht doch dem Pack garnicht zu, einen Bundespräsidenten zu beurteilen. Wie konnte ich es nur wagen, mir eine Meinung zu bilden.
Das AfD-Programm lese ich mir vielleicht einmal durch, wenn es beschlossen ist. Aber vorher urteile ich nicht über Thesen, der ach so ehrlichen Presse. Und ein Pogrom gegen Moscheen brauchen wir nicht, ein guter Anfang wäre doch der, das Christen unbehelligt ihren Glauben auf der ganzen Welt ausüben können. Aber man kann schonmal was übersehen.

Wenn Sie ihre Rechte und Ihr Leben als Frau lieben, dann wird es Zeit dafür zu kämpfen und einem Teil der Bürgerkriegsflüchtlinge mal sagen, was das bedeutet. Null Bezug auf meine Aussage, noch immer nicht begriffen, sich auf demokratischer Ebene mit der AfD auseinander zu setzen, aber die Moralapostelin spielen. Richtig traurig. Wenn Sie nicht sehen wollen, wohin uns Mutti führt, dann am besten weiter mitschwimmen.

Habt ihr Gutmenschen eigentlich schon mal eure Kommentare reflektiert. Bestimmt nicht, immer nur drauf. Wer zuerst Nazi ruft, hat gewonnen. Alle anderen die hier schreiben, machen sich vielleicht Sorgen um die Zukunft, aber ihr schafft es einfach nicht, eine sachliche und argumentative Diskussion zu führen.

'89 habe auch ich gerufen, wir sind das Volk, weil die Politik am Menschen vorbei ging. Wir befinden uns wieder in solch einem Stadium.
Micha123
23.03.2016, 07:10 Uhr
Der Turbo für die Integration
Ach @Lara von Hier - es tut schon ein wenig weh, wenn man Ihren Beitrag liest.
Man braucht nicht viel Intelligenz - damit man versteht was @nussbaum mit seinen Äpfeln und Birnen sagen will... .
Die Sache ist aber so ernst, dass man eigentlich damit keine "Späße" mehr machen kann bzw. es mit Ironie versuchen tut.
Und Sie hetzen hier gegen mich und versuchen es mit Diffamierungen.

Sie schießen sofort auf die AfD. Welche bisher noch KEIN abgesegnetes Programm hat! Aber der "Mainstream" verbreitet es ja und es wird schon prächtig darüber diskutiert und vor allem dagegen "gehetzt".


Übrigens - es regieren hier im Land CDU/CSU und SPD. Von daher würde ich die AfD aus dem Spiel lassen. Das was hier und in Europa passiert, daran haben die regierenden Parteien Schuld.
Den Fehler werden sie niemals zugegeben - Merkel bleibt weiterhin bei ihrem "wir schaffen das".
@Frank1966 hat es genau auf den Punkt gebracht - es wird wieder einmal am Volk vorbei regiert.
So kann es nicht weitergehen. Ich wünsche es mir NICHT - aber es wird nur eine Frage der Zeit sein - bis es auch hier in Deutschland "knallt".


Unbegrenzte Freiheit und Sicherheit funktionieren leider nicht in dieser Welt.
Dann lieber mehr Sicherheit als Freiheit.
Haben denn die Grenzkontrollen geschadet- wenn man in den 1990er Jahren in andere Länder gefahren ist? War es schlimm, wenn man Geld wechseln musste?
Es ist doch auch alles gegangen. Keiner will eine Mauer zurück wie zu DDR Zeiten aber eine Grenze muss es geben - so kann man vielleicht doch einiges verhindern. Und mit Grenze meine ich nicht nur die geografische - sondern auch eine im Bereich der Zuwanderung.
Nur wird unser politisches System und vor allem der politische, riesige Wasserkopf diese Änderungen niemals zulassen.
Und so mache ich mir Sorgen, Sorgen um meine Familie, um mich und um unser Land!
Herr Taft
23.03.2016, 09:20 Uhr
an alle Beschimpfer und Beleidiger
...in meiner (offenbar das richtige Niveau treffenden) Obst-Analogie habe ich mich auf den unsäglich blöden Post von Icke1982 bezogen. Ich konnte ja nicht ahnen, dass das hier noch mal getoppt wird.

@Micha123 Sie unterliegen einem Irrtum. Es ist richtig, dass es in der Vergangenheit Berichte über einen Hassprediger in einer Moschee gab. Jedoch ist es mit der Berichterstattung wie mit dem Verkehrsfunk. Sie hören nur von Rasern, Dränglern und Unfällen....es wird aber nicht über die 99% normal fahrenden und unfallfrei ankommenden berichtet - Wäre ja langweilig. Hier verhält es sich genauso.

Nicht immer ist die Integration in der Vergangenheit gelungen. Ein Fakt, den niemand bestreitet. Darum ist es um so wichtiger heute schlauer zu sein und die Integration zu steuern und vor allem zu wollen. Denn eines ist uns klar: Die Menschen sind da und eine ganze Menge wird bleiben. Also MÜSSEN wir sie so gut wie möglich integrieren und die Fehler der Vergangenheit vermeiden - ob wir wollen oder nicht.

Oder will hier ernsthaft jemand die Alternative fordern : Deportation aller (Ich übertreibe) Andersgläubigen/Ausländer/Gutmenschen in irgendein Ausland oder wieder 80 Jahren in spezielle Lager ?

Pragmatismus ist jetzt gefragt. Wünschen können wir uns alle was wir wollen, tun müssen wir das, was notwendig ist. Nicht ich leide Also an Realität'sverlust, sondern alle die, die sich weigern, die Herausforderung anzunehmen.
Tor666
23.03.2016, 10:42 Uhr
Realitätsverlust
Warum sollen eine Menge bleiben? Ist das ein Naturgesetz? In meinen Augen der größte Fehler von Merkel & Co.

Zum einen klappen ihre hochgelobten Integrationsversuche sowieso nicht. Sie dürfen zwar davon träumen, dass sich all die Flüchtlinge so verhalten wie sie es sich vorstellen. Tun sie aber nicht. Gerade der politische Islam ist dafür nicht angetreten.

Zum zweiten benötigen die von USA und Co terrorisierten Länder fähige Menschen, um ihre völlig zerstörten Länder wieder flott zu machen. Ein Ausbluten ist gewollt, aber wir sollten da nicht mitspielen. Gleichzeitig wird Europa dermaßen geschwächt, darüber gibt es genug Material. Dagegen hilft keine kunterbunte Traumwelt. Wir werden davon auch nicht profitieren, ist überhaupt nicht möglich. Die Zahlen bei optimistischer Schätzung liegen ja vor.

Und zu guter Letzt bleibt der Fakt, dass die überwiegende Mehrheit der Staaten Europas aus dem Schlamassel von Schweden, England, Frankreich gelernt haben und Muslime nicht aufnehmen werden. So viel zum Thema Realität. Jetzt können wir uns als die intelligenteren Menschen sehen, die alle bisherigen Realitäten ausblenden und meinen, wir könnten es besser und machen so weiter, all diese Länder zu beschimpfen. Oder wir sehen diesen Fakt mal ernsthaft. Jedes Jahr 400000 - 500000 Migranten aufzunehmen, den Familiennachzug nicht vergessen und dazu noch völlige Freiheit für Türken und Kurden, naja, wenn dies eine Problemlösung sein soll, dann viel Spaß. Vor allen unseren Kindern und Enkeln.
Frank1966
23.03.2016, 10:42 Uhr
@nussbaum - Ich verstehe Sie nicht
Wir sind das einzigste Land der Welt, welches eine Regierungschefin hat, die eine sachliche Diskussion um Obergrenzen schlichtweg nicht interessiert.
Ende letzten Jahres hieß es das ca. 1 Mio. Flüchtlinge in Deutschland angekommen sind. Zahlen welche dieser Tage veröffentlicht wurden, von offizieller Seite, sprechen von 2 Mio. Hier sind noch nicht die gezählt, welche nicht registriert wurden. Warum negieren Sie ganz einfach die Tatsache, das es einen Punkt gibt, an dem auch die toleranteste Gesellschaft, nicht mehr kann. Ein wunderbares Beispiel von Integration kam letzte Woche auf n-tv, mit dem Titel - Die überforderte Republik. Das ist die Realität.
Jetzt stellen Sie sich doch einmal vor, das an jedem neuen Tag, ein neuer Flüchtling zu Ihnen kommt. Wie viele können Sie aufnehmen und integrieren? Haben Sie vielleicht irgendwann den Punkt erreicht, wo Sie keinen Überblick mehr haben, geschweige denn wirklich helfen können? Was passiert in Ihrem Kopf, wenn nun einer oder zwei der Flüchtlinge die bei Ihnen wohnen, nicht zu integrieren sind, oder vielleicht Ihre Frau oder Tochter ( so Sie eine haben ) belästigen?
Pragmatismus ist jetzt gefragt, sagen Sie! Diesen beziehen Sie aber nur auf die Wirkung der Flüchtlingswanderung auf der Welt und nicht auf die Ursachen. Und das ist Ihr Irrtum dem Sie unterliegen. Wir müssen Fluchtursachen bekämpfen. Die Welt schaut zu, wie der zündelnde Amerikaner alles aus dem Gleichgewicht bringt. Das ist ein Problem. Lesen Sie doch mal in der Welt-online, was Sarah Wagenknecht zum Rechtsruck ( schon wieder die Keule ) sagt, wen sie dafür verantwortlich macht.
Ich habe gestern seit ewigen Zeiten mal wieder Lanz geschaut, aber nur weil die Gästerunde interessantes versprach. Und da war ein junger Journalist, welcher auf n-tv eine Sendung mit und über Flüchtlinge macht, dafür dieses Jahr den Grimme-Preis bekommen soll, also alles andere als ein Nazi. Und dieser sagt, das es hochproblematisch und kompliziert ist, alle zu integrieren, weil der Glaube und ihre Herkunft unsere Werte nicht akzeptieren.
Wir brauchen keine Einwanderer in unser Sozialsystem, so ist Deutschland nicht groß geworden.
Es gibt keine europäische Lösung, weil sich Europa in dieser Frage selbst entlarvt hat. Nun schicken wir Geld in die Türkei - was für ein Rechtstaat - damit uns die die Flüchtlinge vom Hals halten. Das ist ein toller Pragmatismus.
Eine Frage hätte ich dann noch. Warum müssen Sie immer mit dieser Scheiß Nazikeule kommen? Keiner von uns will Krieg! Keiner will eine Deportation!
Und ganz ehrlich, das was in Paris und Brüssel passiert ist, ist für mich Krieg. Genau so schlimm wie alle Toten dieser Welt, welche auch durch die deutsche Waffenindustrie getötet werden. Pragmatismus wäre in einer Volksabstimmung zu entscheiden, ob wir Waffen wollen.

Wir sind Reiseweltmeister. Glauben Sie etwa, wir schauen uns auf diesen Reisen nicht bewusst andere Kulturen, Sitten und Bräuche an. Aber in unserem Land, möchte ich die Kultur, Sitten und Bräuche mit demselben Anspruch ausleben, wie es andere für sich in Anspruch nehmen.

Und hier bin ich bei Micha123, der sich einfach Sorgen macht, vielleicht auch um Ihre Kinder.
Herr Taft
23.03.2016, 11:28 Uhr
@Frank, @Tor
...Ich glaube, wir reden von verschiedenen Dingen. Im Artikel und in meinem Post geht es um die Flüchtlinge, die bereits da sind - ob uns das nun gefällt oder nicht.

Sie beide hingegen reden von Befürchtungen, die Sie bezüglich des weiteren Fortganges haben. Sie spekulieren über einen Verlust der kulturellen Identität, befürchten eine Nichtintegrierbarkeit. Sie beschreiben Also eine Zukunft ,die wir alle selbst gestalten.
Kultur steckt in uns allen. Pflegen Sie halt Sprache, Brauchtum und Glaube (Ja, das kommt von FreiWild, nicht von mir)... Dann geht auch nichts verloren.

Ob die Integration der nun mal im Land anwesenden und zum Teil bleibenden Flüchtlinge gelingt, liegt nur an uns . Natürlich könnten wir sie wie in den 80ern ghettoisieren ...und uns dann mit den Problemen rumschlagen.

Natürlich müssen wir die Fluchtursachen bekämpfen. Das geht aber nicht alleine....und braucht Zeit. Daumen hoch, die Welt, das Abendland und die dazugehörige Kultur geht nicht unter.
Glaskugel
23.03.2016, 11:30 Uhr
Paritätischer springt zu kurz
Nicht nur die soziale Integration von 30.000 Flüchtlingen ist angesagt, sondern auch die Sozialisierung von ca. 15% bis 20% Deutschstämmiger. Auch diese Leute sind nicht in unsere weltoffene, pluralistische Gesellschaft integriert. Die Kommentare unter diesem Artikel sind dafür der Beweis.

So wie der Islamist alles hasst was nicht seinem Dogma entspricht, so hasst der Deutschtümler alles Nichtdeutsche. Vom Prinzip her besteht kaum ein Unterschied zwischen einem Islamisten und so manchem Kommentator hier. Beide müssen sozialisiert werden.
Tor666
23.03.2016, 11:50 Uhr
Kulturen bereichern
„Da äußere ich mich, das eine Gesellschaft durch verschiedene Kulturen bereichert wird und dies auch wichtig ist“

Füllen Sie diese Floskel doch mal mit Leben. Mit was könnten uns die Flüchtlinge bereichern? Was gibt es hier nicht, was unsere Kultur durch massenhafte Zuwanderung jetzt kulturell bereichert?

Demgegenüber stehen verschandelte Stadtteile in allen nur denkbaren Städten Europas. Und bei einer Zuwanderung von 1 Mill pro Jahr kann man sich ausmalen, wie dieser Prozess voranschreitet. Mehr Moscheen, mehr Einfluss des politischen Islams in Windeseile. Wer soll dies aufhalten und kontrollieren? Die aktuellen Politiker? Hahaha…

Laura von Hier, beschäftigen sie sich mal mit dem politischen Islam weltweit. Eine Frau Petry hetzt nicht gegen diese Religion, sondern deckt die Tatsachen auf. Europa ist ja nicht der erste Kontinent, wo sich der Islam verbreitet und man kann diesen Prozess untersuchen. Ein sich verbreitender Islam ist kein Wunschkonzert, wo sich die Kunterbunten raussuchen, was ihnen gefällt. Saudi-Arabien, Katar usw. geben dafür Milliarden aus, um hier langfristig ihren Islam zu etablieren. Da bedarf es keinen Terrorismus und keiner Sündenböcke wie Salafisten.

Nussbaum, ich stimme Frank1966 zu, lassen Sie doch ihre immer alberner werdende Nazikeule weg. Wer soll das noch ernst nehmen. Man muss sich doch angesichts der schieren Masse an Flüchtlingen die Frage stellen dürfen, was die Aufnahme wirtschafts- und gesellschaftspolitisch macht. Und da halte ich es für richtig, lieber heimatnahe Lösungen zu suchen, wo man für den gleichen Geldwert mehr Menschen helfen kann und gleichzeitig hier weniger gesellschaftspolitische Probleme schafft, für die wichtigste. Im Übrigen wurde vorgestern bekannt gegeben, dass 34% AfD Wähler in Baden-Württemberg Migranten waren. Also jeder Dritte, eine Partei, die nicht mal vom Verfassungsschutz beobachtet wird, aber dämonisiert wird ohne Ende. Passt irgendwie nicht zur Nazi Ideologie.

Nussbaum, warum soll ich davon ausgehen, dass viele bleiben? Es geht nicht nur darum, wer noch kommt, nein, auch um die, die schon da sind. Hab ich klar und deutlich geschrieben. Was ihre 99% Birnen betrifft, so teile ich diese Einstellung nicht. Sie kennen doch keinerlei Zahlen. Sie nehmen an, dass es sich um wenige handelt. Da fällt mir eine Untersuchung in den USA ein. Wir wissen, dass es in der USA nicht grundlos nur 2,5 Mill Muslime gibt und diese sind wahrscheinlich noch handverlesen, da nicht mal eben jeder kommen kann, wie er möchte. Diese Untersuchung unter den Studenten hat ergeben, dass über 70% die Scharia befürworten und für die Einführung sind. Nun sind die wahrscheinlich schlau genug, zu wissen, wenn man nur 2,5 Mill. zählt, wird es nichts. Wenn ich mir nun vorstelle, hier kommt jeder Moslem erstmal rein wie es ihm gefällt. Und jedes Jahr kommen Hunderttausende hinzu. Sie nehmen also prozentual schnell zu, stellen Forderungen über Forderungen, unterstützt mit Milliarden Propagandageldern aus Saudi- Arabien, Katar usw., wissen sich aber auch zurück zu nehmen, so lange sie zahlenmäßig nicht stark genug sind. Ganz blöd sind sie auch nicht, mal abgesehen von extremen Islamisten, die nicht warten wollen. So funktioniert die Islamisierung. Aber lockere >70% bleiben bei ihrer Überzeugung, auch die nächsten Generationen. Da hilft ihre Träumerei von Integration nichts. Diese >70% haben überhaupt keinen Anlass ihren Integrationswünschen zu folgen. Sie werden schweigen, so lange sie müssen, um ihre Vorteile zu bekommen. Und sie werden so viel tun für die Islamisierung, wie es ihr Bevölkerungsanteil zulässt. Diese Prozesse sind untersucht, uns ergeht es ja nicht als erstes Land so.

Jaja, Mafiosa, weltoffen…da lachen nicht nur 15 bis 20% drüber. Machen sie sich nichts vor. Träumen sie weiter.
Herr Taft
23.03.2016, 12:09 Uhr
...@Mafiosa...
*lach* frech, Ihr Kommentar - Aber ja, Sie haben Recht .

Und Eines noch @Frank: Ich habe niemanden hier Nazi genannt - Ich kenne hier keinen (wissentlich) persönlich und erlaube mir daher kein Urteil. Meinen Sie vielleicht meine Wortwahl "Deportation" ? Wenn Sie den Begriff mit Nazis verbinden, liegen Sie falsch. Deportationen gab es ebenso in Russland, der Sowjetunion in Israel und garantiert noch in anderen Ländern. Ich kann keine Nazi-Keule entdecken... wenn Sie sich natürlich angesprochen fühlen....
Mueller13
23.03.2016, 12:20 Uhr
@ Nussi
Nussbaum (Zitat): "Also MÜSSEN wir sie so gut wie möglich integrieren und die Fehler der Vergangenheit vermeiden.

Müssen wir gar nicht. Als erstes sollten wir feststellen, ob wir diese Leute hier überhaupt wollen/brauchen. Und wenn wir (und damit meine ich nicht die Teddybärenwinker) zu der Auffassung kommen: nein, können wir weder gebrauchen, noch gibt es eine rechtliche Verpflichtung diese Leute aufzunehmen, können wir sehr wohl über Lager und Deportationen (auch nur ein anderes Wort für Abschiebung) nachdenken.
Welche Fehler der Vergangenheit meinen Sie eigentlich? Dass wir uns zu tolerant gegenüber dieser "Religion" verhalten haben? Dass wir nicht genügend Integrationswillen gefordert haben? Ja, das kann sein, ein Fehler den wir nicht wieder begehen sollten. Davon abgesehen halte ich Integration eh für den falschen Ansatz: Assimilation oder Heimfahrt muss die klare Ansagen sein.

Sie wollen uns also erzählen, dass es nur einen Hassprediger unter 100 gibt? Gut, einer zuviel. Da Sie so gerne in Bildern sprechen: Ich habe eine Schüssel mit 99 guten Smarties, jetzt werfe ich ein vergiftetes rein mische durch und wünsche Nussi guten Appetit... greifen Sie zu! In 99% der Fälle wird es gut gehen, im hundertsten...

Und was Ihre Apfelanalogie betrifft: Mein Opa sagte immer: kein anderes Obst zusammen mit Äpfeln lagern... hätten Sie auch mal auf Ihren Opa gehört, müssten Sie jetzt nicht durch Schmerz lernen.
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Anmerk. d. Red: Die Diskussion ist beendet
Mueller13
23.03.2016, 12:39 Uhr
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Mueller13
23.03.2016, 12:50 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Die Diskussion ist bereits beendet
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