Di, 12:13 Uhr
22.03.2016
Plötzlich war der Schmerz da
Auf Messers Schneide
Einen genauen Moment kann er nicht nennen. Plötzlich war er einfach da – der Schmerz. Er wird von Tag zu Tag schlimmer. Und es geht schnell. Nach nicht mal einem Monat kann Josef Heinz nicht mehr laufen und nicht essen. Zu groß ist der Schmerz in seinem Rücken...
Michael Huttasch (li.) und Dr. Andreas Ubl (Mitte) zeigen Josef Heinz die Röntgenbilder mit der Verstärkung seiner Wirbelsäule nach der OP (Foto: Helios Bleicherode)
Ich kam einfach nicht mehr auf die Beine – nichts ging mehr, erzählt der 70 Jährige aus Kannawurf bei Sömmerda. Seine Tochter zieht den Schlussstrich und fährt ihren Vater nach Bleicherode in die Helios Klinik. Dort stellt sich Josef Heinz in der neurochirurgischen Sprechstunde von Michael Huttasch vor.
Der leitende Arzt des neurochirurgischen Wirbelsäulenzentrums der Bleicheröder Fachklinik für Orthopädie veranlasst ein MRT und diagnostiziert eine Entzündung an der Wirbelsäule. Heinz wird sofort stationär aufgenommen. Ich habe vor lauter Schmerzen nicht einmal mehr meine Familie erkannt, berichtet er.
Nach mehreren Untersuchungen wird Josef Heinz in der Helios Klinik von den beiden Neurochirurgen Michael Huttasch und Dr. Andreas Ubl operiert. Die Beiden sind meine Lebensretter. Hätten Sie nicht so schnell herausgefunden, was mir fehlt, wäre ich heute nicht mehr am Leben, sagt er. Sein Operateur, der zertifizierte Wirbelsäulenchirurg Dr. Ubl, erklärt, warum sich der Zustand von Josef Heinz vor der Operation so schnell und dramatisch verschlechterte: Der Patient litt an einer Urosepsis – einer bakteriellen Blutvergiftung der Harnwege. Daraufhin bildeten sich ein Eiterherd und eine schwere Wirbelkörperbandscheibenentzündung. Als wir die Untersuchungswerte bekamen, erkannten wir die hohen Entzündungswerte im Blut und konnten den Keim im Urin nachweisen, erklärt Ubl.
Durch die gezielte Gabe von Antibiotika wurde die Entzündung eingedämmt. Bei der anschließenden Operation wurden die angegriffenen Wirbelkörper entfernt und der Wirbelraum mit insgesamt acht Schrauben verstärkt.
Nach der Operation geht es Josef Heinz schnell besser. Nach zwei Tagen steht er bereits auf seinen Beinen vor dem Patientenbett. Ich hätte nie gedacht, dass das so schnell geht. Ich habe überhaupt keine Schmerzen mehr. Das ist ein ganz neues Lebensgefühl, staunt der rüstige Rentner. Insgesamt verbringt er 22 Tage in der Klinik, lernt das Ärzte- und Pflegepersonal kennen und schätzen. Meine ganze Achtung gilt dem gesamten Team. Alle haben sich sehr gut um mich gekümmert und ich bin dankbar, dass ich hier her gekommen bin und alles gut ausgegangen ist.
Autor: red
Michael Huttasch (li.) und Dr. Andreas Ubl (Mitte) zeigen Josef Heinz die Röntgenbilder mit der Verstärkung seiner Wirbelsäule nach der OP (Foto: Helios Bleicherode)
Ich kam einfach nicht mehr auf die Beine – nichts ging mehr, erzählt der 70 Jährige aus Kannawurf bei Sömmerda. Seine Tochter zieht den Schlussstrich und fährt ihren Vater nach Bleicherode in die Helios Klinik. Dort stellt sich Josef Heinz in der neurochirurgischen Sprechstunde von Michael Huttasch vor.
Der leitende Arzt des neurochirurgischen Wirbelsäulenzentrums der Bleicheröder Fachklinik für Orthopädie veranlasst ein MRT und diagnostiziert eine Entzündung an der Wirbelsäule. Heinz wird sofort stationär aufgenommen. Ich habe vor lauter Schmerzen nicht einmal mehr meine Familie erkannt, berichtet er.
Nach mehreren Untersuchungen wird Josef Heinz in der Helios Klinik von den beiden Neurochirurgen Michael Huttasch und Dr. Andreas Ubl operiert. Die Beiden sind meine Lebensretter. Hätten Sie nicht so schnell herausgefunden, was mir fehlt, wäre ich heute nicht mehr am Leben, sagt er. Sein Operateur, der zertifizierte Wirbelsäulenchirurg Dr. Ubl, erklärt, warum sich der Zustand von Josef Heinz vor der Operation so schnell und dramatisch verschlechterte: Der Patient litt an einer Urosepsis – einer bakteriellen Blutvergiftung der Harnwege. Daraufhin bildeten sich ein Eiterherd und eine schwere Wirbelkörperbandscheibenentzündung. Als wir die Untersuchungswerte bekamen, erkannten wir die hohen Entzündungswerte im Blut und konnten den Keim im Urin nachweisen, erklärt Ubl.
Durch die gezielte Gabe von Antibiotika wurde die Entzündung eingedämmt. Bei der anschließenden Operation wurden die angegriffenen Wirbelkörper entfernt und der Wirbelraum mit insgesamt acht Schrauben verstärkt.
Nach der Operation geht es Josef Heinz schnell besser. Nach zwei Tagen steht er bereits auf seinen Beinen vor dem Patientenbett. Ich hätte nie gedacht, dass das so schnell geht. Ich habe überhaupt keine Schmerzen mehr. Das ist ein ganz neues Lebensgefühl, staunt der rüstige Rentner. Insgesamt verbringt er 22 Tage in der Klinik, lernt das Ärzte- und Pflegepersonal kennen und schätzen. Meine ganze Achtung gilt dem gesamten Team. Alle haben sich sehr gut um mich gekümmert und ich bin dankbar, dass ich hier her gekommen bin und alles gut ausgegangen ist.

