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Sa, 09:39 Uhr
19.03.2016
Start der Urlaubsaktion des Deutschen Tierschutzbundes

Wohin mit dem Haustier in der Urlaubszeit?

Mit seiner diesjährigen Urlaubsaktion Nimmst du mein Tier, nehm’ ich dein Tier führt der Deutsche Tierschutzbund erneut engagierte Tierbesitzer und Tierliebhaber, die sich als „Frauchen und Herrchen auf Zeit“ anbieten, zusammen...


Die Aktion startete pünktlich zur Reisezeit am 21. März 2016 und läuft bis Anfang September. Bereits seit 22 Jahren ist die Urlaubsaktion des Dachverbandes und seiner Mitgliedsvereine eine Lösung für diejenigen, die ihr Haustier nicht mit in den Urlaub nehmen können. Auch in diesem Jahr wird der Deutsche Tierschutzbund von Whiskas und Pedigree unterstützt, die sich seit vielen Jahren als Partner der Urlaubsaktion engagieren.

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„Mit unserer Aktion Nimmst du mein Tier, nehm’ ich dein Tier bieten wir Tierhaltern ganz konkrete Unterstützung bei der Unterbringung ihres Tieres während des Urlaubs an“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Hintergrund der Aktion ist, dass viele Tiere vor oder während der Ferienzeit ein trauriges Schicksal ereilt: Sie werden bei der Urlaubsplanung oftmals schlichtweg vergessen und dann im Tierheim abgegeben oder schlichtweg ausgesetzt.

„Dem wollen wir ganz praktisch entgegenwirken, indem wir Tierfreunde zusammenbringen, die sich im Wechsel um die vierbeinigen Lieblinge kümmern“, sagt Schröder. Auch Menschen, die kein Tier haben, können vorübergehend eines betreuen. Die örtlichen Tierschutzvereine, die Mitglied im Deutschen Tierschutzbund sind, übernehmen dabei die Vermittlung der Urlaubsplätze. Interessierte Tierhalter erfahren über die Urlaubs-Hotline des Deutschen Tierschutzbundes, welcher Tierschutzverein sich aus der eigenen Region an der Aktion beteiligt.

Trotz der bundesweit erfolgreichen Aktion und des umfangreichen Informationsangebots des Deutschen Tierschutzbundes zum Thema „Tiere und Urlaub“ werden in den Sommermonaten jedes Jahr fast 70.000 Haustiere – vor allem Hunde und Katzen – von ihren Besitzern ausgesetzt. Auch die Zahl der Kleintiere, wie Hamster, Meerschweinchen und Ratten, die während der Urlaubszeit im Tierheim landen, steigt stetig an. Die meisten ereilt dieses Schicksal, wenn ihre Besitzer in die Ferien aufbrechen und sich vorab nicht um die Versorgung ihres Tieres gekümmert haben. Für die Tierheime sind die Belastungen während der Urlaubszeit daher oft besonders hoch. Sie geraten schnell an die Grenzen ihrer Kapazität und ihrer finanziellen Möglichkeiten.

Beratung auch zur Reise mit dem Tier

Für einige Reiseländer sind bei der Mitnahme von Tieren zahlreiche Ausnahme- und Übergangsregelungen zu berücksichtigen – auch in diesen Fällen hilft das Team am Beratungstelefon weiter. Nützliche Tipps sowie Checklisten zur Urlaubsplanung finden sich auch im Faltposter „Tier und Urlaub“, das der Deutsche Tierschutzbund mit Unterstützung der Marken Whiskas und Pedigree herausgegeben hat. Das Faltblatt ist bei den örtlichen Tierschutzvereinen und beim Deutschen Tierschutzbund kostenfrei erhältlich, ebenso hier zum Download verfügbar.

Urlaubs-Beratungstelefon vom 21.03. bis 09.09.2016: 0228-60496-27 (Mo.-Do.: 9.00 bis 17.00 Uhr, Fr.: 10.00 bis 16.00 Uhr)
Autor: red

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Kommentare
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20.03.2016, 08:31 Uhr
Tierliebhaber
Diejenigen, die Tiere haben oder sich Tiere anschaffen, sollten sich vorher darüber im Klaren sein, welche Probleme auf sie zukommen und nicht nur die schönen Seiten sehen. Und all diejenigen, die in den Urlaub fahren und einfach ihren "Liebling" im Tierheim abgeben und ihn vergessen abzuholen oder einfach aussetzen haben es nicht verdient, die Freude am Tier genießen zu dürfen. Solche Leute sollten sich erst gar keine Tiere anschaffen. Tiere zu haben bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen. Wirkliche Tierfreunde setzen nicht einfach Tiere aus oder vergessen sie oder stecken sie in Kisten oder ertränken sie oder oder oder. Aber trotzdem finde ich diese Urlaubsaktion super. Vielleicht wird damit ein Umdenken erzielt .
GN24
20.03.2016, 10:39 Uhr
Leider
so lange es Geld vom Staat gibt für Hundfutter welches der Hund im seltensten Fall bekommt ist es leider so "Steffi"
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