Mo, 13:03 Uhr
09.11.2015
Angreifbare Software im Fahrzeug
Autoknacker – Autohacker
Mit immer mehr Computergestützten Programmen im Fahrzeug muss man sich heute nicht nur Gedanken darüber machen, ob Diebe das Türschloss des eigenen Wagens knacken, sondern auch ob sie nicht einfach die Software des Wagens hacken können. Beim ADAC macht man sich deswegen Gedanken um "Keyless Go", losfahren ohne Schlüssel...
Ohne Autoschlüssel das Fahrzeug öffnen? Heutzutage nichts Außergewöhnliches mehr. Doch wie sicher und zuverlässig ist diese Funktion eigentlich?
Diese Frage stellen sich viele Autofahrer mit solch einem schlüssellosen Schließ-Start-System, auch Keyless Go genannt. Immer mehr Autofahrer werden Opfer von Autohackern, größtenteils sind deutsche Premiummodelle betroffen.
Vorsicht ist geboten auf großen, unbewachten Parkplätzen. Dort schlagen die Autodiebe zu. Meist sind sie zu zweit: Während der Eine das Opfer verfolgt und dabei aus unmittelbarer Nähe die Funkwellen abgreift, fängt der Andere das Funksignal ab, blockiert oder speichert es.
Die Schließfunktion des Fahrzeuges wird meistens durch das Aufleuchten der Blinker bestätigt, doch dieses kann vom Autohacker mit geringem Aufwand imitiert werden. Ist das Opfer weit genug entfernt, schlägt er zu. Mit dem gespeicherten Originalfunksignal lässt sich das Fahrzeug öffnen. Anschließend greift der Kriminelle auf die Diagnoseschnittstelle des Fahrzeuges zu und kann das Fahrzeug starten – oft dauert dies nur wenige Minuten.
Autor: redOhne Autoschlüssel das Fahrzeug öffnen? Heutzutage nichts Außergewöhnliches mehr. Doch wie sicher und zuverlässig ist diese Funktion eigentlich?
Diese Frage stellen sich viele Autofahrer mit solch einem schlüssellosen Schließ-Start-System, auch Keyless Go genannt. Immer mehr Autofahrer werden Opfer von Autohackern, größtenteils sind deutsche Premiummodelle betroffen.
Vorsicht ist geboten auf großen, unbewachten Parkplätzen. Dort schlagen die Autodiebe zu. Meist sind sie zu zweit: Während der Eine das Opfer verfolgt und dabei aus unmittelbarer Nähe die Funkwellen abgreift, fängt der Andere das Funksignal ab, blockiert oder speichert es.
Die Schließfunktion des Fahrzeuges wird meistens durch das Aufleuchten der Blinker bestätigt, doch dieses kann vom Autohacker mit geringem Aufwand imitiert werden. Ist das Opfer weit genug entfernt, schlägt er zu. Mit dem gespeicherten Originalfunksignal lässt sich das Fahrzeug öffnen. Anschließend greift der Kriminelle auf die Diagnoseschnittstelle des Fahrzeuges zu und kann das Fahrzeug starten – oft dauert dies nur wenige Minuten.

