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Fr, 11:58 Uhr
04.09.2015
Unternehmer als Partner

"Seelano" kann weiterentwickelt werden

Die Kiesseen der Goldenen Aue werden immer mehr zu Magneten für Tauchsportler, Surfer, andere Athlethen und Erholungssuchende. Ohne die Firmen, welche die Seen ausgebaggert haben, wäre die neue Nutzung kaum möglich, berichten die Mitteldeutschen Kieswerke und versprechen weiteres Engagement an der Seenlandschaft...

Der Abbau von Kies hat in der Goldenen Aue eine jahrzehntelange Tradition. Anders als beim Abbau von Gips, wird die Kiesgewinnung von den Menschen der Region akzeptiert. Ein wesentlicher Grund ist: Nach der Auskiesung verbleibt ein See.

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Im Gebiet der Goldenen Aue sind so in den zurückliegenden Jahresdekaden mehrere Kiesseen entstanden. Das sind: der Sundhäuser See, der Forellensee, der Bielener See und der Möwensee. Seen, die teils für Sport und Freizeit genutzt werden können - oder in Zukunft immer mehr in den Fokus einer touristischen Nachnutzung und zu Freizeitgebieten werden können.

Den Auftakt, den Sundhäuser See touristisch zu nutzen, bildeten mehrere Tauchsportaktivitäten. Nun soll die begonnene Entwicklung mit dem Projekt “Seelano” fortgesetzt werden. Das Projekt zweier Nordhäuser Investoren wäre jedoch ohne Mitwirkung der NBW Nordthüringer Baustoffwerke und der MKW Mitteldeutschen Kieswerke Naumburg nicht realisierbar.

In der vergangenen Woche wurden bei einem Notartermin die entsprechenden Grundstücke an die Seelano-Investoren übertragen. Diesem Eigentumswechsel vorausgegangen war die rechtlich notwendige Entlassung des Forellensees und des Möwensees aus dem Bergrecht. So wie es der Abschlussbetriebsplan der NBW Nordthüringer Baustoffwerke GmbH schon länger vorsah. Mit diesem Schritt war es möglich, das Seelano-Projekt von der Planungs- in die Bauausführungsphase überzuleiten. Nicht nur diese positiv abgeschlossenen Verhandlungen kennzeichnen das Engagement des Kies abbauenden Unternehmens (wir berichteten mehrfach).

Kiessee bei Nordhausen - touristische Weiterentwicklung ohne Unternehmen nicht möglich (Foto: Angelo Glashagel) Kiessee bei Nordhausen - touristische Weiterentwicklung ohne Unternehmen nicht möglich (Foto: Angelo Glashagel)

Gemeinsam mit dem Schwesternunternehmen NBV, das für den Vertrieb des gewonnenen Sandes, des Kieses und weiterer Baustoffe Verantwortung trägt, bringt sich die gesamte Firmengruppe in Projekte der Region ein. Neben einer jährlichen Weihnachtsaktion ist Thomas Teichmann, als NBV-Prokurist maßgeblich an der Organisation und Etablierung des Firmentriathlons im Rahmen des Scheunenhof-Triathlons beteiligt. Bei dem Triathlon steht das Mitmachen im Mittelpunkt. Mitarbeiter von Unternehmen und deren Familien sollen sich treffen und sportlich betätigen. Für die Besten stellen die beiden Unternehmen die attraktiven Preise zur Verfügung.

Die beiden Unternehmen sind bei der weiteren Entwicklung und der vorwiegenden Freizeitnutzung der weiteren Seen auf Partnerschaften angewiesen. Ein gelungenes Beispiel hierzu ist der Möwensee. Dessen gesamten Uferbereich haben sich zwei Tauchsportzentren, der Angelverein sowie der Surf-Club aufgeteilt. Deren Mitglieder sorgen dort für Ordnung und Sauberkeit - mit Erfolg.

Die beiden Nordhäuser Unternehmen werden sich auch in die Ausgestaltung der Seenlandschaft einbringen. Im Juli hatten Vertreter der Stadtverwaltung Nordhausen das Radwege-Konzept vorgestellt. “Wir werden die Umsetzung dieses Konzeptes mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln gern begleiten und unterstützen. Federführend müssen jedoch die politischen Akteure vor Ort sein”, sagte Thorsten Tonndorf, der Geschäftsführer der MKW Naumburg.
Autor: red

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