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Fr, 11:25 Uhr
04.09.2015
Katastrophenzustand in Nordhausen

1.000 Flüchtlinge müssen aufgenommen werden

Für Montag früh hat Landrat Matthias Jendricke erneut zu einer Stabsberatung zur Flüchtlingsunterbringung eingeladen. Bereits in dieser Woche hat der Landrat gemeinsam mit Vertretern der Stadt Nordhausen und der Berufsfeuerwehr sowie Mitarbeitern der Landkreisverwaltung die weitere Flüchtlingsunterbringung nach Vorgehensweisen des Katastrophenschutzes beraten...


Die am Montag dieser Woche eingerichtete Notunterkunft in der landkreiseigenen Turnhalle des Berufsschulzentrums ist seit gestern wieder geräumt. Die rund 40 Flüchtlinge hat der Landkreis inzwischen dezentral untergebracht.

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Landrat Matthias Jendricke bedankte sich noch einmal bei den ehrenamtlichen Helfern der verschiedenen Organisationen für die professionelle Arbeit. Nach Einschätzung von Jendricke und entsprechenden Rücksprachen mit dem Land Thüringen geht der Landrat bereits davon aus, dass in der kommenden Woche erneut Flüchtlinge in größerer Zahl unseren Landkreis erreichen werden.

Solange die Baumaßnahmen zur Inbetriebnahme der neuen Flüchtlingseinrichtung in Sülzhayn und Nordhausen noch nicht abgeschlossen sind, wird sich der Landkreis ebenso wieder der Notunterbringung nach Katastrophenschutzvorgaben bedienen müssen. Derzeitig geht man in der Landkreisverwaltung davon aus, dass die Wohnheime in Sülzhayn und Nordhausen zirka Mitte September zur Verfügung stehen werden.

„Da sich insgesamt die bundesweite Situation immer weiter dramatisch zuspitzt, habe ich bereits gestern in der Veranstaltung der Stadt Nordhausen erläutert, dass wir mit dem Land im Gespräch sind, in weit größeren Maßstäben Flüchtlinge im Landkreis Nordhausen aufnehmen zu müssen“, erklärte Matthias Jendricke.

„Dem Landkreis Nordhausen liegt seit gestern ein Vertragsentwurf des Landes vor, in der Stadt Nordhausen eine neue Erstaufnahmeeinrichtung für rund 1000 neu ankommende Flüchtlinge aufzubauen.“ Derzeitig ist dazu die landkreiseigne Service Gesellschaft beauftragt, entsprechende Immobilienangebote auf ihre bau- und brandschutzrechtliche Eignung zu prüfen.

Zudem hat der Landrat entsprechende Aufbaustäbe eingesetzt, um nach Katastrophenschutzvorgaben die Unterbringung von 1000 Flüchtlingen zeitnah möglichst bis Ende Oktober umzusetzen.
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
04.09.2015, 11:36 Uhr
Dabei wird es wohl nicht bleiben!
Das sind für das erste einmal wohl 1000 Flüchtige, welche Obdach und Versorgung suchen.
Dann kommen wieder Flüchtige, vielleicht in doppelter Anzahl.
Die Probleme werden sich auch verdoppeln und irgendwann ist das Geschrei groß.
Ich höre jetzt schon die etablierten Parteien und deren Vertreter stammeln.: "Wir haben einen Fehler gemacht".
Und spätestens dann ist der europäische Gedanke am Ende.
Jeder dieser Staaten versucht dann irgendwie aus der Sache herauszukommen.
Mann wird sehen, denn Ungarn schickt bereits Militär an seine Grenzen nach Serbien, um den Flüchtlingsstrom Einhalt zu gebieten.
Es wird wohl nicht bei Ungarn bleiben...
Waldemar Ceckorr
04.09.2015, 12:49 Uhr
Lieber Wolfi,
es wird wohl wie immer nur nach anderen gezeigt, Fehler in der Politik zugeben ist ein NoGo.
Gehard Gösebrecht
04.09.2015, 13:27 Uhr
Das muss auch mal angesprochen werden
Was passiert eigentlich in einem angenommenen Katastrophenfall vor Ort in Nordhausen und Umgebung, wenn doch die Reserven schon jetzt benötigt werden?
Sind denn dann noch genügend Reserven für die Bevölkerung vorhanden, oder reicht es dann nur noch für eine Schöpfkeller voll Wasser und eine Unterbringung auf freien Felde?
Oder sind Katastrophenfälle ab sofort nicht mehr eingeplant und haben diese in Zukunft nicht mehr stattzufinden?
So sei z.B. geschrieben, das sich das nächste in Betrieb befindliche Atomkraftwerk Grohnde/ Niedersachsen in mittelbarer Entfernung, nordwestlich von Nordhausen (ca. 120 km) befindet.
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