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Mi, 10:59 Uhr
03.06.2015

Kunstfest 2015 wird abgesagt

Die Jugendkunstschule wird in diesem Jahr erstmals seit ihrem 13-jährigen Bestehen kein Kunstfest veranstalten. Der Grund hierfür liegt in den weiterhin ausbleibenden, verbindlichen Aussagen der Fördergeldgeber zur Förderung im Jahr 2015, heißt es aus der Kunstschule. Die Bedrohung sei existentiell...

Konsequenzen mussten deshalb bereits mit der Entlassung von Mitarbeitern gezogen werden. Der Vorstand, die Leitung und die Mitglieder des Vereins halten es für unangemessen, in einer derart existenziell bedrohenden Situation ein Fest zu feiern.

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Das Kunstfest ist eine Fest, das durch seine Kreativität und durch die Mitgestaltung vieler Kinder und Jugendlicher, auch von unseren Partnern wie der Kreismusikschule Nordhausen, dem Theater Nordhausen und dem Jungen Zirkus, einen besonderen Platz in der Veranstaltungslandschaft der Region einnimmt.

Der Vorstand der Jugendkunstschule Nordhausen ist der Meinung, dass durch die ausbleibenden Entscheidungen zur weiteren Förderung der über viele Jahre aufgebauten Strukturen die kulturelle Vielfalt in unserer Region nachhaltig geschädigt wird.

Aktion zum Kunstfest 2014 (Foto: Archiv) Aktion zum Kunstfest 2014 (Foto: Archiv)

Alle unsere Partner, Unterstützer und die vielen Gäste des Kunstfestes bittet man um Verständnis für diese Entscheidung.

"Natürlich hoffen wir sehr, dass schnellstmöglich Lösungen für die akute Situation und für die Zukunft gefunden werden.", sagte Thomas Kerwitz, Vorsitzender des Vereins. Im Rahmen einer gesellschaftlichen Verantwortung sollte die Förderung und Unterstützung von sozialen und kulturellen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche ein fester und verpflichtender Bestandteil kommunaler Politik sein, so Kerwitz abschließend.
Autor: red

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Kommentare
Leser X
03.06.2015, 13:47 Uhr
Für Kunst und Kultur
... hatte selbst die DDR mehr übrig als dieses System. Klar, wenn man unter der Fuchtel der Amis sich global am Anti-"Terror"-Kampf beteiligt, hat sowas natürlich finanziell Vorrang.

In die geistig-kulturelle Entwicklung zu investieren könnte hingegen gefährlich werden. Denn solche Menschen fangen dann irgendwann an, eigenständig zu denken und komische Fragen zu stellen...
Flitzpiepe
03.06.2015, 14:46 Uhr
Und das EVN-Fest?
Ist es da nicht verwerflich, wenn mit den Gewinnen eines quasi städtischen Betriebes noch ein EVN-Fest veranstaltet wird, wenn andere Feste und freiwillige Verpflichtungen reihenweise aus Geldknappheit der Stadt abge- und versagt werden müssen?
Müssten nicht diese Überschüsse der EVN in die klamme Stadtkasse abgeführt werden?
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