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Di, 09:02 Uhr
24.03.2015

WBG Südharz: Im Ranking wieder die Nummer 1

Mit diesem Titel kann sich die Wohnungsbaugenossenschaft Südharz nun zum wiederholten Male schmücken. Der "Goldene WoBil" wird von der deutschen Kreditbank vergeben und ging nicht zum ersten Mal nach Nordhausen. Doch man wolle sich nicht auf Lorbeeren ausruhen, heißt es bei der WBG...


Die Wohnungsbaugenossenschaft Südharz (WBG) ist nicht nur der größte Vermieter in der Nordthüringer Region, sie ist wirtschaftlich auch kerngesund und das seit Jahren. Diese Feststellung treffen jährlich nicht nur die Prüfer des gesetzlichen Prüfungsverbandes für Genossenschaften, sondern auch die Deutsche Kreditbank (DKB) - und zwar bereits zum fünften Mal, davon viermal nacheinander.

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Mit ihrer Geschäftsstelle in Erfurt betreut die DKB, die nach der Wende sämtliche Altschulden von institutionellen Wohnungsvermietern übernommen hatte, 85 Wohnungsunternehmen in Thüringen. Mit dem Jahresabschluss 2013 wurde die Nordhäuser Genossenschaft als bestes Thüringer Wohnungsunternehmen mit der “Goldenen WoBil” ausgezeichnet. Erstmals ging die Auszeichnung im Jahr 2008 nach Nordhausen und nach einer einjährigen Pause auch für die Jahre 2010, 2011 und 2012.

Bei dem jährlich durchgeführten Rating bewertet die DKB neben den Zahlen der Jahresabschlüsse unter anderem auch die Management-Strategie, die Unternehmenssteuerung und die Nachhaltigkeit des unternehmerischen Handelns. “Wir sind über die Bewertung eines unabhängigen großen Kreditinstitutes natürlich sehr stolz”, sagt das für die Finanzen zuständige Vorstandsmitglied Steffen Loup und ergänzt, dass sich die erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung der zurückliegenden Jahre vollzogen habe, ohne die Bestandsmieten in den letzten Jahren zu erhöhen.

"In einigen Wohngebieten gab es die letzte Mietanpassung im Jahr 2000. Das bedeutet für unsere Mitglieder, die seitdem dort wohnen, seit 15 Jahren gleichbleibende Nutzungsgebühren und das bei ständig gestiegenen Kosten für die Bewirtschaftung der Wohnungen. Gutes wirtschaftliches Arbeiten zahlt sich also direkt für unsere Mitglieder aus”, so Steffen Loup.

Johann Scheiblhuber, DKB Geschäftsstellenleiter Erfurt und Steffen Loup, Finanzvorstand WBG (Foto: WBG Südharz) Johann Scheiblhuber, DKB Geschäftsstellenleiter Erfurt und Steffen Loup, Finanzvorstand WBG (Foto: WBG Südharz)

Die WBG Südharz wird sich jedoch auf dem erfreulichen Ist-Stand nicht ausruhen, vielmehr gehört zu einem soliden unternehmerischen Handeln auch und insbesondere der Blick in die Zukunft. Und da wird seitens des Vorstandes die Evaluierung des Strategiekonzeptes “WBG 2020” ins Auge gefasst - mit dem Blick auf eine “WBG 2030”. Dazu gehören zum Beispiel auch der derzeit stattfindende Umbau der Geschäftsstelle in der Bochumer Straße zu einem barrierefreien Kunden-Service-Center und das Etablieren des "Seniorenwohnens am Aueblick" in Nordhausen Nord sowie das "Seniorenwohnen am Löwentor" in Bleicherode.

Weiterhin haben der Vorstand und die Mitarbeiter der WBG Südharz unter anderem die Entwicklung zur “Grünen WBG” durch ökologisch nachhaltige Investitionen, das “Wohnen und Sparen” durch die Ausgabe von Inhaberschuldverschreibungen oder die "WBG-Sprösslinge", durch die schon rund 70 Bäume gepflanzt wurden, im Blick. Auch diese wohnbegleitenden Projekte und Aktionen sind Ausdruck einer nachhaltigen Planung und einer ganzheitlichen Herangehensweise an die Herausforderungen in den kommenden 10 bis 15 Jahren.

Das Fundament dazu sind die über 7.000 Wohnungen, eine Bilanzsumme von fast 200 Millionen Euro und die Summe von rund 13,5 Millionen Euro, die allein in diesem Jahr in den Wohnungsbestand einer der größten Wohnungsbaugenossenschaften Thüringens investiert wird.
Autor: red

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