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Do, 06:59 Uhr
12.03.2015

nnz-Sportvorschau: Handball

Das zweite März-Wochenende hat es für die Nordhäuser Handballer in sich. Auf dem Programm stehen gleich elf Punktspiele. Kurz vor der Zielgeraden werden die Gegner nun nicht leichter, sind aber richtungsweisend für den Endspurt...

Thüringenliga Männer // Samstag 14.03. // 19:00 Uhr
Nordhäuser SV – GO GO Hornets 2
Nach dem verkorksten Januar konnten die Nordhäuser in den weiteren Begegnungen zumindest spielerisch überzeugen, auch wenn am Ende keine Punkte erzielt werden konnten. So beginnen mit dem 20. Spieltag die Endspiele für die sie.

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Mit der Zweiten der GO GO Hornets kommt eine Mannaschaft in den Südharz die seid dem Jahreswechsel vier ihrer sieben Punkspiele siegreich gestalten konnte und so an den Nordhäusern vorbei zog. Auch sie werden, um sicher in der Liga verbleiben zu können, in den kommenden Begegnungen von ihrer Ersten (mitteldeutsche Oberliga) verstärkt werden.

So müssen sich die Südharzer sich auf einen heißen Tanz vorbereiten. Im Hinspiel retteten sie nach passabler Führung am Ende ein 37:36 über die Ziellinie. Vor allen die schnellen Konterangriffe über die Außenpositionen machte ihnen das Leben schwer. Da beide Teams in ihren Begegnungen nicht mit Toren geizten werden die Punkte wohl jenseits der 25er Marke vergeben werden.

Die Nordhäuser selbst gehen trotz ihrer Negativserie mit Selbstbewusstsein in die Partie. Zwar sind sie gegenüber den Gästen im Zugzwang, dies jedoch wird sie nach dem Anpfiff nur unwesentlich am Sturmlauf hindern. Bisher wird nur eine Verletzung behandelt. Kreisläufer Christopher Barth hat sich am Fuß verletzt und über sein Einsatz muss daher kurzfristig entschieden werden.


Thüringenliga Frauen // Sonntag 15.03. // 16:00 Uhr
HBV Jena – Nordhäuser SV
Ein äußerst schwere Partie erwartet die Nordhäuserinnen am Sonntag in Jena. Nicht nur das sie gegen den Tabellenführer antreten müssen, sie müssen auch noch über ihren eigenen Schatten springen. Und dieser Schatten heißt: Einstellung zum Gegner und zum Spiel.

Verstecken sich die NSV Spielerinnen und schieben sie sich die Verantwortung wieder gegenseitig zu kann es nach Abpfiff unschön auf der Anzeigetafel aussehen. Behalten sie kühlen Kopf und zeigen wieder eigene Stärken kann die Partie auch ganz anders aussehen.

Vor allem die Torwurfeffektivität muss unbedingt gesteigert werden. Zu viele Fahrkarten aus aussichtreichen Positionen brachten Niederlagen und unnötige Unruhe in die eigenen Reihen. Eigentlich sollten sie doch bei ihren Auftritten Spaß haben und die Ligaerfahrenden Mannschaften bis zum Schluss ärgern können. Sie sind als Aufsteiger in die Saison gestartet und haben das Saisonziel Klassenerhalt schon erreicht.

Doch stattdessen bestreiten sie in einer Partei mehr als zwei Halbzeiten. Zu Spielbeginn erfolgreich und auf Höchsttouren spielend legen sie eine erste Schwächeperiode vor der Pause ein, um nach dieser den Vorsprung zu verwalten um dann wiederum am Ende dem Gegner die Punkte zu schenken.

Diese Mannschaft ist in dieser Saison einfach eine Wundertüte. Ein guter Kader, eine Mischung aus Erfahrung und Jugend die allesamt einen guten Handball spielen können. Doch sie scheitern zu oft am Ende einer Partie an den eigenen Nerven. In Jena wird mit Sicherheit kein Sieg oder gar ein Punkt erwartet, dies sollte Ansporn genug sein.


Thüringenliga männlich Jugend B // Sonntag 15.03. // 11:00 Uhr
Nordhäuser SV – HBV Jena
Mit dem HBV Jena reist wieder eine Mannschaft die in Schlagdistanz der Nordhäuser ist im Südharz an. Beide trennen nur ein Minuspunkt. Während Ronneburg an der Spitze einsame Kreise zieht ist der Rest der Liga eng zusammen. Besonders die Plätze 4 bis 9 trennen ganze 3 Minuspunkte.

Nachdem der NSV am zurückliegenden Wochenende den SV Hermsdorf in einem nicht unbedingt hochklassigen aber kämpferisch erstklassigen Spiel bezwungen hat, können sie gegen den HBV ihren nächsten Streich erzielen.

Beide Teams liegen in der Statistik ebenfalls nicht weit von einander entfernt. Nur im Abwehrbereich haben die Nordhäuser, obwohl ein Spiel weniger, die Nase vorn. Am Ende zählen aber nur die Bälle die in den Maschen einschlagen. Die Vorhersage liegt somit auf eine spannende Partie.


Thüringenliga männliche Jugend C // Samstag 14.03 // 17:00 Uhr
Nordhäuser SV – HSV Weimar
Um weiterhin um Edelmetall mitspielen zu können ist ein Doppelpunktgewinn gegen den auf Platz 6 liegenden HSV Weimar Plicht. Auch in dieser Altersklasse sind die Ergebnisse äußerst eng, besonders zwischen Auswärts- und Heimspielen.

Da haderten die Nordhäuser zuletzt, vorsichtig ausgedrückt, mit widrigen Umständen im Auswärtsspiel in Apolda. Nach einem 34:22 Heimerfolg !!! verlor man in Apolda mit 28:22. Eine schmerzliche Niederlage mit Ansage. Von einem Nachspiel sahen die Mannschaftverantwortlichen unter der Woche ab.

Nun kommt mit dem HSV Weimar eine Mannschaft die sich in den zurückliegenden Monaten gut entwickelt hat und für Überraschungen immer gut ist. Diese Hürde muss vom NSV erst einmal übersprungen werden.


Landesliga weibliche Jugend A // Samstag 14.03. // 15:00 Uhr
Nordhäuser SV – SV Hermsdorf
Vor dieser Partie knistert es an allen Ecken und Kanten zwischen den beiden Kontrahenten. Nordhausen verlor gegen den Spitzenreiter vom Autobahnkreuz im Hinspiel deutlich, was eine Katerstimmung beim NSV auslöste.

Im Heimspiel werden die Karten neu gemischt, so aus dem Mannschafttraining zu erfahren. Wiedergutmachung ist angesagt, so die einhellige Aussage. Die Niederlage wurmt die Nordhäuser so richtig und die Begleitumstände sprechen für sich. Im Heimspiel wollen die Nordhäuser Mädchen den Spitzenreiter vom Thorn stoßen.

Nur mit einem Erfolg können sie sich noch Hoffnungen auf Platz 1 machen. Verlieren sie, wäre die Mädchen vom SV Hermsdorf schon fast am Ziel ihrer Träume.


Verbandsliga Männer // Samstag 14.03. // 16:00 Uhr
Einheit Sonderhausen - Nordhäuser SV 2
Nach dem der NSV den Nachbarn aus Sondershausen im Heimspiel knapp mit 21:22 den Vortritt lassen mussten kann man davon ausgehen das auch im Rückspiel keine Geschenke verteilt werden. Dabei ist der NSV das große Fragezeichen. Ihre Leistungen, besonders bei Auswärtsspielen, sind einfach zu Wechselhaft. So gewannen sie auf eigenem Parkett gegen den THC und gaben in Bad Langensalza stillschweigend die Punkte ab. Hinzu kommt der Derbycharakter gegen die Einheit Spieler aus Sondershausen.

Während die Gastgeber schon bessere Tage erlebten und sich packende Duelle mit der Ersten des NSV lieferten, wurde es in den letzte Jahren etwas ruhiger um sie. Sie stabilisierten sich und sind nun in der Verbandsliga eine feste Größe. Ein Vorhaben, welches die Zweite des NSV in den kommenden Jahren erst noch erreichen will. Die Gastgeber sind in dieser Partie eindeutig in der Favoritenstellung und die Zweite des NSV nur Außenseiter.

Die NSV Männer gehen jedoch ohne angezogene Handbremse in die Partie. Als Aufsteiger haben sie das Saisonziel Klassenerhalt schon erreicht. Alles was in den kommenden Begegnungen noch an Pluspunkten kommt ist Zugabe.

Verbandsliga männliche Jugend D
In dieser Altersklasse stehen für den NSV die beiden letzten Spiele auf dem Plan, danach sind sie nur noch Zaungast. Eine Medaille dürften sie sich schon erspielt haben, doch welcher Platz es am Ende wird können sie nur noch an diesem Wochenende beeinflussen.

Samstag 14.03. // 11:30 Uhr // Nordhäuser SV – Einheit Sondershausen
Für die Nordhäuser sollte die Hürde gegen die Eintracht aus Sondershausen zu überspringen sein. Im Hinspiel gab es ein Kantersieg mit 32:8. Auch im Rückspiel tragen die Nordhäuser die Bürde des Favoriten gegen den Tabellenletzten. Ein Doppelpunktgewinn ist einfach Pflicht auf dem Weg ins Landesfinale.

Sonntag 15.03 // 11:30 Uhr // VSG Oberdorla – Nordhäuser SV
Die Mannschaft aus Oberdorla ist ein Hochkaräter dieser Altersklasse. Sie führen die Tabelle verlustpunktfrei an und haben eigentlich die Fahrkarten zum Landesfinale schon gebucht. Die Nordhäuser hingegen haderten mit ihrem Start in die Saison.

Im November erwischte Oberdorla sie auf dem falschen Fuß und gewann die Partie souverän. Zuvor hatten die Südharzer schon gegen Behringen/Sonneborn einen schlechten Tag erwischt und die Punkte abgeben müssen. Was folgte war seid dem ein steiler Trend nach oben. So konnten die Begegnungen in Mühlhausen und in Behringen siegreich gestaltet werden.

Favorit in dieser Partie sind die Gastgeber der VSG und die Nordhäuser können nur ihre Außenseiterchance nutzen.


Verbandsliga Jugend E // Sonntag 15.03. // 10:00 Uhr
VSG Oberdorla – Nordhäuser SV
Ebenfalls ein Gipfeltreffen der besten dieser Staffel. Die Nordhäuser fahren ohne Punktverlust zur kampfstarken VSG nach Mühlhausen. Die Karten sind vor der Partie gleichmäßig verteilt. Nordhausen wird gut beraten sein die Gastgeber nicht zu unterschätzen, auch wenn diese gegen Mitbewerber Mühlhausen Federn lassen mussten.

Zu dieser Partie kann der NSV voraussichtlich in Bestbesetzung auflaufen. Viel wird davon abhängen wie sich die jüngsten des NSV auf die druckvollen Angriffe und vor allem Abwehraktionen der Gastgeber einstellen können. Die VSG machte in den zurückliegenden Jahren im Nachwuchs einen gewaltigen Schritt nach vorn und knüpfte in der D und E Jugend an alte Traditionen an.


Verbandsliga weibliche Jugend D // Samstag 14.03. // 13:00 Uhr
Nordhäuser SV – RW Krauthausen
Eine Partie in der die Nordhäuserinnen als deutlicher Favorit gehen. Der Tabellenletzte aus Krauthausen hat sich bisher nur einen Punkt erspielt und ist auch gegen die NSV Mädchen deutlich im Nachteil.

Hinzu kommt das die jungen Damen des NSV ihrem Trainer ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk bereiten wollen. Da kommt eine gewaltige Lawine auf die Gäste zu, noch dazu wo die Hausherrinnen um den Einzug ins Landesfinale mitspielen.


Landesliga weibliche Jugend C // Samstag 14.03. // 13:45 Uhr
HSG Werratal – Nordhäuser SV
Der frisch gebackene Landesmeister aus Nordhausen muss ins schöne Werratal reisen. Jedoch auch die Mädchen der HSG werden den Seriensiegen keine Niederlage beibringen können. Es sei den, die Nordhäuserinnen sehen die Partie gegen den tabellendritten als Spaziergang an.

Dies könnte leicht sein, denn das Hinspiel wurde mit dem Rekordergebnis von 53:4 gewonnen. Die Frage nach der Chancenverteilung erübrigt sich somit. Leider fällt es sehr schwer über eine Mannschaft eine Wertung abzugeben die seid Jahren die Handballszene des Freistaates bestimmt. Werden die Ergebnisse veröffentlich ziehen sich beim Leser immer die Stirnfalten zusammen.

Doch schaut man hinter die Kulissen hat sich die Mannschaft den nun schon jahrelangen Erfolgsweg hart erarbeitet. Und wenn man bedenkt, dass mit Julia Weise eine vermeidlich Beste ihres Jahrganges zur Weiterentwicklung den Weg nach Leipzig suchte spricht die wiederholte Ausnahmestellung für die gute Nordhäuser Nachwuchsausbildung.
Frank Ollech
Autor: red

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