Fr, 07:58 Uhr
16.01.2015
Miteinander, statt übereinander reden
Mit Verwunderung hat das Präsidium von Wacker Nordhausen auf Aussagen aus dem Nordhäuser Rathaus reagiert, die sich der Zukunft des Albert-Kuntz-Sportparks widmeten...
Da war in einer Verlautbarung die Rede davon, dass nun alle Planungen für die Sanierung des AKS überarbeitet werden müssten. Schließlich müssten für die 3. Liga eine Rasenheizung, 800 Lux Flutlicht und Platz für 10.000 Zuschauer geschaffen werden.
"Ich weiß nicht, wer der Pressestelle diese Zahlen zugearbeitet hat, aber die sind fernab jeglicher Realität, wie man sie in der dritten Bundesliga erfährt. Hier sind meiner Meinung nach nur Satzungen oder Statuten abgeschrieben", sagt Wacker-Präsident Nico Kleofas.
Laut Kleofas werde eine Rasenheizung lediglich empfohlen. Wenn sie zwingend gefordert würde, dann könnte die Hälfte der Dritt-Liga-Vereine dort nicht mitspielen. Auch bei den Zuschauerzahlen gebe es Spielräume.
Das alles sagt Kleofas nicht einfach so ins Blaue hinein, sondern diese Aussagen seien das Ergebnis von Gesprächen mit DFB-Vizepräsident Rainer Milkoreit. Und genau jener Funktionär habe dem Verein und auch der Stadt seinen Vermittlung und Unterstützung angeboten.
"Also, warum sprechen wir nicht zusammen, warum wird der Verein bei der Erstellung von Daten und Fakten nicht einbezogen", fragt der Wacker-Präsident. Seiner Meinung nach würde momentan zuviel über Wacker geredet, statt mit dem Verein.
Ganz anders handele der neue Ministerpräsident Ramelow. Nach einem Schriftverkehr mit dem Verein, habe der sich am Rande des Neujahrsempfangs mit Nico Kleofas und Hans-Joachim Junker getroffen. Er wolle, als Ergebnis dieser Unterhaltung, die Probleme und Sorgen von Verein und Kommune gern aufnehmen und eine Lösung suchen. Gemeinsam mit Verein und Kommune.
Das Mindeste, was von der Kommune verlangt werden kann, ist eine Entscheidung. Egal, wie sie ausfällt. Erst nach einer deutlichen Ansage zur Zukunft des AKS - ob positiv oder negativ - kann weiter gehandelt werden. Beim Verein, beim DFB, beim NOFV und vielleicht auch bei der Landesregierung. Bis dahin steht lähmender Stillstand auf der Tagesordnung.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redDa war in einer Verlautbarung die Rede davon, dass nun alle Planungen für die Sanierung des AKS überarbeitet werden müssten. Schließlich müssten für die 3. Liga eine Rasenheizung, 800 Lux Flutlicht und Platz für 10.000 Zuschauer geschaffen werden.
"Ich weiß nicht, wer der Pressestelle diese Zahlen zugearbeitet hat, aber die sind fernab jeglicher Realität, wie man sie in der dritten Bundesliga erfährt. Hier sind meiner Meinung nach nur Satzungen oder Statuten abgeschrieben", sagt Wacker-Präsident Nico Kleofas.
Laut Kleofas werde eine Rasenheizung lediglich empfohlen. Wenn sie zwingend gefordert würde, dann könnte die Hälfte der Dritt-Liga-Vereine dort nicht mitspielen. Auch bei den Zuschauerzahlen gebe es Spielräume.
Das alles sagt Kleofas nicht einfach so ins Blaue hinein, sondern diese Aussagen seien das Ergebnis von Gesprächen mit DFB-Vizepräsident Rainer Milkoreit. Und genau jener Funktionär habe dem Verein und auch der Stadt seinen Vermittlung und Unterstützung angeboten.
"Also, warum sprechen wir nicht zusammen, warum wird der Verein bei der Erstellung von Daten und Fakten nicht einbezogen", fragt der Wacker-Präsident. Seiner Meinung nach würde momentan zuviel über Wacker geredet, statt mit dem Verein.
Ganz anders handele der neue Ministerpräsident Ramelow. Nach einem Schriftverkehr mit dem Verein, habe der sich am Rande des Neujahrsempfangs mit Nico Kleofas und Hans-Joachim Junker getroffen. Er wolle, als Ergebnis dieser Unterhaltung, die Probleme und Sorgen von Verein und Kommune gern aufnehmen und eine Lösung suchen. Gemeinsam mit Verein und Kommune.
Das Mindeste, was von der Kommune verlangt werden kann, ist eine Entscheidung. Egal, wie sie ausfällt. Erst nach einer deutlichen Ansage zur Zukunft des AKS - ob positiv oder negativ - kann weiter gehandelt werden. Beim Verein, beim DFB, beim NOFV und vielleicht auch bei der Landesregierung. Bis dahin steht lähmender Stillstand auf der Tagesordnung.
Peter-Stefan Greiner

