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Do, 09:40 Uhr
15.01.2015

Macht Herr Neu jetzt alles neu?

Der Jahreswechsel brachte auch beim Nordhäuser Unternehmerverband Veränderungen. Sie waren personeller Art und mit einem Führungswechsel an der Spitze des NUV verbunden. Mit dem Neuen, Niels Neu, hat sich die nnz unterhalten...


Mit dem Wechsel an der Spitze des NUV-Vorstandes ist nicht etwa eine Revolution ausgebrochen, dafür ist der größte und mitgliederstärkste Wirtschaftsverband in den zurückliegenden Jahren hervorragend von Hans-Joachim Junker geführt worden. Der aber hatte Ende vergangenen Jahres den Staffelstab an Niels Neu übergeben.

Künftig jedoch will der NUV sein Wirtschaftsprofil nicht nur weiter schärfen, sondern auch in Richtung Politik und Öffentlichkeit zum Ausdruck bringen. Man wolle anschließen an klar bezogene und definierte Positionen wie zum einstigen Autohof-Projekt oder der zur Zeit Probe laufenden Biomethananlage. Und dabei sollen die unternehmerischen Akzente noch deutlicher werden.

Niels Neu will auch die Satzung des Verbandes restrikter auslegen. Künftig können zum Beispiel "Freunde des Verbandes" nur werden, die ein Unternehmen als Eigentümer oder Geschäftsführer geleitet haben. Damit soll einer personellen Verwässerung in Richtung Politik vorgebeugt werden. Unter der Führung von Neu wird der Verband auch seine Parteineutralität wahren. Als persönliche Konsequenz dieser Ansage hat Niels Neu seine Vorstandstätigkeit in der CDU-Mittelstandsvereinigung niedergelegt.

Für die Arbeit dieses Jahres hat der NUV-Vorstand zwei wesentliche Schwerpunkte festgelegt. Man wolle sich in die Diskussion zum Haushalt der Nordhäuser Stadtverwaltung einbringen und gegen eine Erhöhung der Gewerbesteuer argumentieren. "Diese Erhöhung würde sich kontraproduktiv auf die hoffentlich einsetzende Vermarktung des Industriegebietes in der Goldenen Aue auswirken", ist sich Neu gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen sicher.

Außerdem wünscht er sich eine größere Transparenz der Verwaltung. So sollte schon detailliert erklärt werden, wie es zur deutlichen Erhöhung der Baukosten für das Bürgerhaus kam. Auch steht das Angebot des NUV die Stadt bei der Erstellung des Haushaltes zu unterstützen. Denn für Niels Neu ist klar: "Nordhausen hat kein Einnahme-, sondern ein Ausgabeproblem."

Ein weiterer Schwerpunkt der NUV-Vorstandsarbeit ist die noch intensivere Kontaktaufnahme zu Unternehmen über die Landkreisgrenzen hinweg. Die ersten Anfänge in Richtung des Kyffhäuserkreises sollen Mut zu Mehr machen, schließlich macht auch unternehmerisches Handeln vor politischen oder Verwaltungsgrenzen keinen Halt.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

Kommentare
360grad
15.01.2015, 21.21 Uhr
Die "Wirtschaftselite" will bei der Erstellung des Haushalts
helfen, so so....

" Auch steht das Angebot des NUV die Stadt bei der Erstellung des Haushaltes zu unterstützen. Denn für Niels Neu ist klar: "Nordhausen hat kein Einnahme-, sondern ein Ausgabeproblem."

Mann hätte ihn nur rechtzeitig konsultieren müssen und Nordhausen hätte kein Finanzproblem?
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