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Mo, 19:33 Uhr
01.12.2014

Ökumenepreis Nordhausen: Mehr als normal

In Nordhausen, genauer gesagt, in der Frauenbergkirche, ist am Abend der Ökumenpreis 2014 verliehen worden. Traditionell gibt es mehrere Vorschläge. In diesem Jahr geht der Preis an einen Mann, der mehr leistet als das, was erwartet wird...

Ökumenepreis vergeben (Foto: nnz) Ökumenepreis vergeben (Foto: nnz)
Es ist der 1. Dezember, das Kirchenjahr hat begonnen und der Evangelische Kirchenkreis Südharz lädt zu seinem Neujahrsempfang ein. Den Auftakt übernahm der neue Superintendent Andreas Schwarze, der eine Bilanz seiner noch nicht einmal 100tägigen Amtszeit zog.

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Dabei wird, neben vielen netten und manchmal auch mahnenden Grußworten der Ökumenepreis vergeben. Gesucht wurden Menschen, Initiativen oder Vereine, die sich engagieren für interkulturelle Offenheit und die dazu beitragen, Vorurteile zu überwinden und Verständigung praktizieren. Menschen, die sich für andere engagieren unabhängig ihres Glaubens oder ihrer Kultur.

Ökumenpreis an Ernst Scholze (Foto: nnz) Ökumenpreis an Ernst Scholze (Foto: nnz)

In diesem Jahr wurde der mit 1.500 Euro dotierte Ökumenepreis an den Sozialarbeiter Ernst Scholze (Bild) übergeben. Scholze kümmert sich fast aufopferungsvoll um die Betreuung von Flüchtlingen im Landkreis Nordhausen. Seit 12 Jahren ist er für die Menschen, die Familien, die in Deutschland Aufnahme gefunden haben, der Ansprechpartner. Er sei auch Begleiter, Streitschlichter oder Seelsorger, er gibt den Menschen, die vor Krieg und Rassismus geflohen sind, einen ersten Halt und begleitet sie in Richtung gesellschaftlicher Integration.

Ernst Scholze sagte, dass er diesen Preis als Freude und Ehre empfinde und dass er dafür noch Jahre lang die nötige Kraft habe. Die nächsten Jahre würden angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen große Herausforderungen an alle Teile der Gesellschaft mit sich bringen.
Autor: red

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