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Do, 16:05 Uhr
23.10.2014

Manfred Grund sichert Unterstützung zu

Der Kreissportbund Nordhausen (KSB) fördert seit langem unter großem Aufwand die Integration von Arbeitslosen in den Alltag der Nordhäuser Sportvereine. Das Projekt „Bürgerarbeit“ funktionierte sehr gut, dennoch läuft die Förderung zum Jahresende aus...

Beratung (Foto: Beratung mit Bundestagsabgeordneten) Beratung (Foto: Beratung mit Bundestagsabgeordneten)

Der Kreissportbund möchte nun mit einem neuen Projekt an diese Arbeit anschließen, blickte KSB-Geschäftsführer Andreas Meyer in die Zukunft.

Meyer im Verbund mit Olaf Salomon, Geschäftsführer des Berufsbildungszentrums für den Straßenverkehr (BBZ)und Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Nordhausen, und Hans-Georg Müller, Geschäftsführer des Technologie- und Gründerzentrums BIC Nordthüringen, stellten Manfred Grund das neue Förderprogramm vor.

Dabei erläuterten sie die Inhalte, Aufgaben und Erfolge der in den Sportvereinen tätigen Arbeitskräfte und betonten den hohen Stellenwert des Projektes. Ein wichtiges Merkmal der angedachten Initiative soll eine enge Kooperation der einzelnen Verbände und Unternehmen sein. Durch die sportliche Integration des KSB sowie die Verkehrserziehung bei der Verkehrswacht und dem Bildungszentrum wird das Profil des Arbeitenden weiter vertieft.

So kann der Teilnehmer nach Bedarf beispielsweise die Übungsleiterlizenz im Sport sowie die Fahrerlaubnis und den Ersthelfer-Schein erlangen. Im Idealfall gelingt dem Arbeitenden der Sprung auf den ersten Arbeitsmarkt durch persönliche Weiterentwicklung oder direkte Übernahme in der Einsatzstelle. Das BIC Nordthüringen unterstützt das Vorhaben bezüglich der Durchführung und Realisierung.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Manfred Grund, war sehr angetan: „Ich werde die Pläne und Ideen mit nach Berlin nehmen und dort um Unterstützung für das neue Projekt zu bitten. Dieses Modell hat Zukunft“, so Grund. Mit der Gewinnung des Abgeordneten steht dem Kreissportbund ein weiterer wichtiger Politiker als Befürworter zur Seite.
Hannes Nebelung
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Kommentare

23.10.2014, 18.37 Uhr
Sigmund | Förderprogramm
was bringen die ganzen förderprogramme „Im Idealfall gelingt dem Arbeitenden der Sprung auf den ersten Arbeitsmarkt durch persönliche Weiterentwicklung oder direkte Übernahme in der Einsatzstelle.“

vielleicht können sie uns auch einmal verraten, wieviel personen in den ersten arbeitsmarkt vermittelt wurden und wieviel da auch noch tätig sind? Ich habe schon von förderprogrammen gehört, bei denen man es tatsächlich geschaft hat, innerhalb von vier jahren 22 personen in den ersten arbeitsmarkt zu bringen.

unbekannt ist allerdings wer davon noch im ersten arbeitsmarkt tätig ist. darüber führt man erstaunlicherweise keine exakte statistik. ich vermute mal, dass möchte man auch nicht so genau wissen, sicherlich müsste man dann die ganzen fördermaßnahmen einstampfen, oder?

ich gehe davon aus, dass die fördermaßnahmen nur einen sinn haben. durch die fördermittel werden nur die arbeitsplätze jener gesichert, die hauptamtlich bei solchen fördermaßnahmen tätig sind. schauen sie sich doch einmal um, wieviel fördervereine, netzwerke und wie sie sich alle bezeichnen wir schon haben und es werden immer mehr. der erfolg dieser vereine ist mehr als zweifelhaft.

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