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Do, 21:00 Uhr
09.10.2014

Grünes Licht für Neubau

Trotz angespannter Haushaltssituation der "Mutter" investieren viele kommunale "Töchter" auch in diesen Tagen. Bekannt ist zum Beispiel das Vorhaben EVN bei Bielen. Nicht ganz bekannt ist dagegen ein weiteres Vorhaben, für das der Bund nun "grünes Licht" gegeben hat...

Die Computergrafik zeigt das entstehende Kompetenzzentrum (Foto: BBZ) Die Computergrafik zeigt das entstehende Kompetenzzentrum (Foto: BBZ)

Das Berufs-Bildungszentrum für den Straßenverkehr in Nordhausen, kurz BBZ, ist eine gemeinnnützige GmbH, deren Gesellschaft die Stadt Nordhausen über die Holding für Versorgung und Verkehr ist. Das BBZ ist Eigentümer des Autodroms am ehemaligen Nordhäuser Stadion.

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Wir erinnern uns: Im Jahr 2009 wurden dort für etwa eine Million Euro rund 19.000 Quadratmeter Fläche asphaltiert. Mussten die Ausbilder des BBZ mit ihren Fahrzeugen zu praktischen Unterweisungen bis dahin zum Beispiel zum Tankwagentraining nach Eisenach fahren, so können auf dem Autodrom bis zu drei Gruppen parallel unterrichtet werden. In der Praxis.

Für den theoretischen Part des Trainings steht aber nur ein Unterrichtsraum zur Verfügung und damit stehen Probleme an. Der Ausweg hieß denn auch räumliche Erweiterung. Vor drei Jahren legte der Bund ein passendes Programm auf, das wie zugeschnitten für das BBZ war. Mehr noch, für das, was sich auf Autodrom entwickeln soll: ein Kompetenzzentrum.

Nun begannen die Planungen, die Gespräche, das Füllen diverser Aktenordner. Es wurden Bundes- und Landesministerien einbezogen, das Landesverwaltungsamt und schließlich konnte der Antrag auf Förderung des Vorhabens mit einem Volumen von 3,4 Millionen Euro gestellt werden.

"Das Land fördert nun 20 Prozent und der Bund 60 Prozent unseres Vorhaben, ein Fünftel der Gesamtsumme müssen wir als Eigenmittel aufbringen. Wir haben bei diesem Vorhaben unseren Aufsichtsrat und den Gesellschafter umfassend und kontinuierlich informiert und ich möchte mich an dieser Stelle bei diesen beiden Gremien für die konstruktive Begleitung bedanken", sagt BBZ-Geschäftsführer Olaf Salomon.

Im November vergangenen Jahres kamen 680.000 Euro vom Land und im vergangenen Monat 2,4 Millionen Euro vom Bund in Nordhausen an. Nun können die Planungen aktualisiert und im winter sollen die einzelnen Gewerke ausgeschrieben werden. Salomon geht davon aus, dass in einem Jahr der Neubau übergeben werden kann. Neben der Immobilie werden eine Kreisbahn errichtet, eine Dynamikfläche gebaut sowie Wege und eine Parkplatz angelegt.

Damit wird in der Ausbildung der Kraftfahrer die Symbiose von Theorie und Praxis eine noch höhere Qualität erreichen. In zwei Jahren, so die Planungen in Nordhausen, soll der Antrag für das Label "Kompetenzzentrum für den Straßenverkehr" gestellt werden. Neben der bisherigen Aus- und Weiterbildung könnten auch Forschung, Entwicklung in Richtung neuer Trends hinsichtlich der Anforderungen an die Kraftfahrer in Nordhausen etabliert werden. "Wir sind damit mittel- und langfristig am Nordhäuser Standort optimal aufgestellt und hätten bundesweit ein Alleinstellungsmerkmal", blickt Olaf Salomon optimistisch in die Zukunft.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
Frankledig
09.10.2014, 22:00 Uhr
Wohw...
Der Nür...... , sorry Nordhausenring ;-)
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