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Mi, 18:10 Uhr
30.07.2014

Standort Sondershausen hat Zukunft

Es war der erste Besuch von Ursula von der Leyen als Verteidigungsministerin im Feldwebel-/ Unteroffizieranwärter- Bataillon 1 im thüringischen Sondershausen. Und die Kernaussage im abschließenden Pressegespräch, der Bundeswehrstandort hat Zukunft, dürfte sowohl den Soldaten und Offizieren, als auch den örtlichen Politikern "wie Öl" runtergegangen sein...

Standort Sondershausen hat Zukunft (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Standort Sondershausen hat Zukunft (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

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Es war wenige Minuten nach 15:00 Uhr, da erschien am Horizont aus Richtung Kyffhäuser kommend der Hubschrauber der Bundesluftwaffe mit der Verteidigungsministerin an Bord. Um 15:11 Uhr verließ sich die Maschine. Auf ihrer Sommertour war sie aus Berlin kommend zu Besuch im Feldwebel-/ Unteroffizieranwärter- Bataillon 1 in Sondershausen, das erst seit 2. Januar 2014 die Ausbildung der neuen Führungskräfte aufgenommen hat, Ihre Thüringer Onlinezeitungen berichten schon des öfteren.

Standort Sondershausen hat Zukunft (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Standort Sondershausen hat Zukunft (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Begrüßt wurde die Vereinigungsministerin von Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecjt (CDU) und von Kommandeur Oberstleutnant Markus Kankeleit. Ziel des Besuchs der Verteidigungsministerin war, sich über die Unteroffiziersausbildung im Heer zu informieren und dabei das persönliche Gespräch mit den Soldatinnen und Soldaten zu suchen. Zuerst aber gab es ein 4-Augen-Gespräch zwischen der Ministerin und dem Kommandeur.

Standort Sondershausen hat Zukunft (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Standort Sondershausen hat Zukunft (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Danach fand die Begrüßung der Politiker der Region statt. So hatten sich Landtagsmitglied Manfred Scherer und Bundestagsmitglied Johannes Selle (beide CDU) genauso eingefunden, wie Landrätin Antje Hochwind (unterbrach u.a. wegen des Besuch ihren Urlaub) und die erste Beigeordnete des Bürgermeisters der Stadt Sondershausen, Cornelia Kraffzick, (beide SPD).

Im Pressegespräch würdigte die Ministerin die enge Verbundenheit der Bundeswehrstandorts mit der Region. Der Standort ist fest verankert mit der Region, sagte die Ministerin. Dazu gibt es noch einen gesonderten Bericht.

Ganz wichtig sei dieser Standort, weil hier Führungskräfte der Bundeswehr ausgebildet werden. Sie bezeichnete Sondershausen mehrfach als ganz hervorragenden Standort. Sie machte aber auch klar, das die Bundeswehr ausgezeichnete Rahmenbedingungen für die Soldatinnen und Soldaten schaffen muss. Dazu wird künftig auch WLAN gehören. Dazu gehört auch ein gutes Arbeitszeitrecht. Der Standort Sondershausen sei hier ein Vorbild, so die Ministerin.

Standort Sondershausen hat Zukunft (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Standort Sondershausen hat Zukunft (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Nach Besuch einer Schießausbildung stand der Besuch der Soldatenstube 115 auf dem Programm. Anschließend wurden auch mal die Dienstpläne, wie hier im Bild, studiert. Bei der Ausbildung, so Kankeleit geht es um die Verwirklichung eines Military-Fitness-Trainings. Kankeleit verwies darauf, es sei zwar keine Voraussetzung schwimmen zu können, um sich hier zu bewerben, stellte aber fest immer öfter komme es vor, dass Nichtschwimmer dabei sind. Für Sondershausen kein Problem, denn im Objekt gibt es eine Schwimmhalle, wo man das Schwimmen lernen kann.

Für den heutigen Besuch gab es keine gesonderte Dienstplanänderung. Die Ausbildung wurde trotz Besuch der "Dienstherrin" normal weiter geführt, ob im Objekt, oder oben auf dem Dickkopf beim Schießen. Einzig die Kameraden der Stube 115 hatten "Sonderdienst".

Standort Sondershausen hat Zukunft (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Standort Sondershausen hat Zukunft (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Zum Abschluss des öffentlichen Presseteils dankte Ministerpräsidentin Lieberknecht, dass Thüringen in der Dichte bei der Belegung mit Bundeswehrsoldaten an 6. Stelle liegt und bei der Reform viele Standorte erhalten wurden, auch wenn es schmerzt, dass der Standort Mühlhausen aufgegeben werden musste.

Da man sich in der Musikstadt Sondershausen befand, hatte Lieberknecht ein passendes Geschenk für die Verteidigungsministerin: Militärmärsche aus Thüringen in drei Bänden. Ursula von der Leyen bedankte sich mit einem besonderen Geschenk, das der Ministerpräsidentin am Herzen lag. Darüber gibt es aber einen gesonderten Bericht.
Standort Sondershausen hat Zukunft (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Standort Sondershausen hat Zukunft (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Standort Sondershausen hat Zukunft (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Standort Sondershausen hat Zukunft (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Standort Sondershausen hat Zukunft (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Standort Sondershausen hat Zukunft (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Standort Sondershausen hat Zukunft (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

Kommentare
Waldemar Ceckorr
30.07.2014, 18.19 Uhr
einen eignungstest
als kriegsministerin musste diese frau sicher nicht absolvieren, denn wie erklärt es sich sonst, das man als ex - familienministerin jetzt als kriegsministerin auftreten kann ?!

der ratlose waldi
Pe_rle
30.07.2014, 21.57 Uhr
Kaserne
toll,
wie man einen Kriegsausbildungsstandort
hervor heben kann.
Naja , als Kriegsspielzeughersteller Nr.3
darf man das .
Da vergißt man ganz schnell,daß vom selben Boden 2 Weltkriege ausgegangen sind.
hamster
31.07.2014, 11.25 Uhr
Deutschland
haben wir in Deutschland keine Männer mehr? Nicht nur auf diesen Posten gehört ein deutscher Mann.
henry12
31.07.2014, 23.15 Uhr
@hamster
aber nein, wir haben doch eine frauenquote.
und welche frau schmerzfrei ist, besetzt eben
alle fachgebiete.
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