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Fr, 07:47 Uhr
23.05.2014

Nicht zum letzten Mal gegen Berliner

Eine Supersaison neigt sich dem Ende, genauer gesagt die dritte Supersaison für das Nordthüringer Flaggschiff Wacker Nordhausen in Folge. Nochmals kreuzt Wacker am letzten Spieltag die Klingen mit einer Elf aus der Bundeshauptstadt, dem Berliner Athletik Klub 07, der in seiner Geschichte noch nie im Albert-Kuntz-Sportpark antrat....


Wenn Sie diese Zeilen lesen, liebe Freunde der nnz, dann interessieren Sie sich auch für Fußball und für Wacker und deshalb kommen Sie doch bestimmt morgen spätestens um 13.30 Uhr zum Anstoß der letzten Regionalligapartie der Männer von Cheftrainer Jörg Goslar in den Albert-Kuntz-Sportpark. Ich merke gerade meinen Lapsus; denn „letzten“ ist das falsche Wort, weil der „Frischling“ der NOFV-Nordost-Staffel, der FSV Wacker 90, in eben dieser Liga bereits Anfang August erneut auf Herz und Nieren geprüft wird.

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Damit hat die Vereinsführung mitsamt Trainer und Mannschaft ihr Versprechen wahr gemacht, so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und die Grundlagen für eine langfristige Zugehörigkeit zur vierthöchsten Spielklasse zu schaffen. Das ist dem Team eindrucksvoll gelungen und das Präsidium hat dafür Sorge getragen, mit dieser schon drei Jahre währenden Aufbruchsstimmung viele Unterstützer und Sponsoren des Vereins mit auf den Weg zu nehmen, ohne die das tolle neue Bild Wackers nicht möglich gewesen wäre. Deshalb gilt der präsidiale Dank auch allen Fans, Freunden, Mitmachern und Sponsoren.

Da auch die Reservevertretung am vergangenen Wochenende den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft hat, kann man schon jetzt von einem sportlich sehr erfolgreichen Jahr sprechen. Auch im Nachwuchsbereich ging es nach vorn. Bei so viel Euphorie müsste ja Sonnabend eigentlich gegen den BAK das i-Tüpfelchen auf die Saison gesetzt werden. Doch bleiben wir Realisten und verschweigen nicht, dass Wacker auch einige Male Lehrgeld zahlen musste wie zuletzt gegen Leipzig oder Zwickau, wobei wir immer wieder sehen müssen, dass Wacker Aufsteiger war und andere Teams auch Fußball spielen können, vor allem wenn es bei denen „um die Wurst“ ging.
Das letzte Spiel der ersten Saison (Foto: Klaus Verkouter)
Das letzte Spiel der ersten Saison (Foto: Klaus Verkouter)
Das letzte Spiel der ersten Saison (Foto: Klaus Verkouter)
Um die geht es am letzten Spieltag zwar nicht, aber auch nicht um die „goldene Ananas“. Obwohl Wacker der 7. Platz nicht mehr streitig gemacht werden kann, wird die Mannschaft den Willen haben, die Saison auch vom Ergebnis her erfolgreich abzuschließen, um vielleicht doch noch auf die Plätze 5 oder 6 zu springen.

Die Berliner haben wir im Hinspiel 3:1 schlagen können. Sie sind trotzdem nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, standen sogar vom 3. bis 9. Spieltag auf Tabellenplatz 1 und haben sechs Spiele auswärts gewonnen, unter anderem in Leipzig, Zwickau oder Meuselwitz, wo unsere Wackeren schlecht aussahen. Allerdings sicherte erst das letzte 1:1 gegen Plauen den Klassenerhalt. Beide Teams können also befreit aufspielen.

Die BAK-Homepage verkündete: „Nun können wir am kommenden Samstag mit zwei Bussen gen Nordhausen reisen! Nicht nur der komplette Kader macht sich in den Südharz auf, auch die Mitarbeiter der Geschäftsstelle und die Kräfte des Ordnungsdienstes werden das Team bei Wacker Nordhausen unterstützen.“

Wie gesagt, das machen Sie doch auch, um das Team zu beflügeln. Für die Fans gibt es in der Halbzeitpause als Dank für die tolle Unterstützung sogar Freibier im Stadion. Gibt es auch ein grandioses “Finale“, bevor die Mannschaft zum Stadtwerketag des Sponsors fährt? Zugleich ist am letzten Spieltag Gelegenheit, sich von Spielern zu verabschieden, die den Verein verlassen werden.

Wacker II, der frisch gebackene Aufsteiger in die Verbandsliga, tritt am Sonntag um 14.30 Uhr beim FSV Sömmerda an.
Klaus Verkouter
Autor: red

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