Di, 12:51 Uhr
29.04.2014
Provisorische Sicherungen bei Netzkater
nnz-tv hat heute bereits über die offizielle Schadensbilanz des Unwetters nahe Ilfeld berichtet. Nun meldet sich das Landratsamt mit näheren Informationen zu den Verkehrstechnischen Maßnahmen zwischen Netzkater und Rothesütte zu Wort...
Heute haben in Ilfeld Fachleute verschiedener Verwaltungen und Behörden die weitere Sicherung und Reparatur der B4 zwischen Netzkater und Rothesütte nach dem Unwetter beraten. Am Tisch saßen u.a. das Straßenbauamt Nordthüringen, Landrätin Birgit Keller, die Bürgermeister von Harztor und Ellrich, Stefan Klante und Matthias Ehrhold, verschiedene Behörden des Landratsamtes und der Forst.
"Ich bin nur froh, dass niemand verunglückt ist. Jetzt müssen alle Beteiligten für die Sicherungsmaßnahmen so schnell wie möglich zueinander kommen und dann ist das Entscheidende, wie wir die erforderlichen Maßnahmen ergreifen können", so Birgit Keller. "Am drängendsten ist momentan, was passiert, wenn übermorgen wie angesagt ein weiteres Unwetter kommt und welche Auswirkungen das haben könnte. Klar ist, dass wir die Sicherheit gewährleisten müssen."
Vor Ort in Netzkater prüften die Fachbehörden, welche Maßnahmen kurzfristig ergriffen werden können, um weitere großflächige Auswirkungen auf die B4 und die B81 beim nächsten möglichen Unwetter entgegenzuwirken. Landrätin Birgit Keller hat sich außerdem mit dem Katastrophenschutzstab beraten.
Ziel des Straßenbauamtes ist es, eine provisorische Befahrung einspurig in den nächsten acht Wochen zu ermöglichen, weshalb es bereits jetzt kurz nach dem Unwetter verschiedene Akteure und Behörden wie die Untere Wasser-, Naturschutz- und Straßenverkehrsbehörde zusammengerufen hat. In der nächsten Woche wird die Bestandsaufnahme durch einen Vermesser beginnen, Gutachten müssen erstellt werden, die bestehenden Bauwerke am Wasser wie Stützmauern müssen geprüft werden.
Das Bachbett des Schuppenbaches muss unter Beachtung des Naturschutzes an verschiedenen Stellen von Bewuchs befreit werden. Dann muss geprüft werden, wo weitere Stützmauern zwischen Straße und Bach notwendig sind und wo eine Steinschüttung ausreicht. Bis Ende Mai soll die Vermessung beendet, der Zustand erfasst sein. Danach laufen die Vorbereitungen für die provisorische Sicherung der Straße, die Lücken in der Bundesstraße sollen im Juni geschlossen werden und bis spätestens Ende Juni soll die B4 zumindest einspurig wieder freigegeben werden. Für den Sommer sind dann weitere Baumaßnahmen geplant, dann wird wieder eine Vollsperrung erforderlich werden.
Autor: redHeute haben in Ilfeld Fachleute verschiedener Verwaltungen und Behörden die weitere Sicherung und Reparatur der B4 zwischen Netzkater und Rothesütte nach dem Unwetter beraten. Am Tisch saßen u.a. das Straßenbauamt Nordthüringen, Landrätin Birgit Keller, die Bürgermeister von Harztor und Ellrich, Stefan Klante und Matthias Ehrhold, verschiedene Behörden des Landratsamtes und der Forst.
"Ich bin nur froh, dass niemand verunglückt ist. Jetzt müssen alle Beteiligten für die Sicherungsmaßnahmen so schnell wie möglich zueinander kommen und dann ist das Entscheidende, wie wir die erforderlichen Maßnahmen ergreifen können", so Birgit Keller. "Am drängendsten ist momentan, was passiert, wenn übermorgen wie angesagt ein weiteres Unwetter kommt und welche Auswirkungen das haben könnte. Klar ist, dass wir die Sicherheit gewährleisten müssen."
Vor Ort in Netzkater prüften die Fachbehörden, welche Maßnahmen kurzfristig ergriffen werden können, um weitere großflächige Auswirkungen auf die B4 und die B81 beim nächsten möglichen Unwetter entgegenzuwirken. Landrätin Birgit Keller hat sich außerdem mit dem Katastrophenschutzstab beraten.
Ziel des Straßenbauamtes ist es, eine provisorische Befahrung einspurig in den nächsten acht Wochen zu ermöglichen, weshalb es bereits jetzt kurz nach dem Unwetter verschiedene Akteure und Behörden wie die Untere Wasser-, Naturschutz- und Straßenverkehrsbehörde zusammengerufen hat. In der nächsten Woche wird die Bestandsaufnahme durch einen Vermesser beginnen, Gutachten müssen erstellt werden, die bestehenden Bauwerke am Wasser wie Stützmauern müssen geprüft werden.
Das Bachbett des Schuppenbaches muss unter Beachtung des Naturschutzes an verschiedenen Stellen von Bewuchs befreit werden. Dann muss geprüft werden, wo weitere Stützmauern zwischen Straße und Bach notwendig sind und wo eine Steinschüttung ausreicht. Bis Ende Mai soll die Vermessung beendet, der Zustand erfasst sein. Danach laufen die Vorbereitungen für die provisorische Sicherung der Straße, die Lücken in der Bundesstraße sollen im Juni geschlossen werden und bis spätestens Ende Juni soll die B4 zumindest einspurig wieder freigegeben werden. Für den Sommer sind dann weitere Baumaßnahmen geplant, dann wird wieder eine Vollsperrung erforderlich werden.


