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Fr, 10:56 Uhr
14.03.2014

Rechenzentrum in Betrieb

Nach monatelangen Vorbereitungen, intensiven Verhandlungen und mittels eines detaillierten Finanzplanes ist jetzt ein kommunale Rechenzentrum im Landkreis Nordhausen in Betrieb gegangen...


Damit wurde die Vision, Verwaltungsstrukturen auf freiwilliger Basis zu vereinen und damit in ganz erheblichem Umfang künftig Steuermittel zu sparen sowie Verwaltungsprozesse zu modernisieren, durch die einstimmigen Beschlüsse der Volksvertreter in Ellrich, Heringen und Werther, sowie die Vertragsunterzeichnung der drei Bürgermeister Realität.

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Nachdem auch die letzten Vorarbeiten Anfang des Jahres plangemäß verliefen, wurden im Februar die alten Server in Ellrich und Heringen abgeschaltet und das leistungsfähige Rechenzentrum in Betrieb genommen. Über eine spezielle Datenleitung erfolgte die Anbindung der Heringer Verwaltung, die Gemeindeverwaltung Werther wird Anfang April aufgeschaltet, gleichzeitig wurde begonnen, die alte Arbeitsplatztechnik durch moderne und energieeffiziente Hardware zu ersetzen.

Wochenlang waren hierzu der IT-Berater des Kommunalsoftwareanbieters (adKOMM GmbH), Gabriel Hörmann, sowie die beiden Administratoren aus Ellrich und Heringen, Fred Friebel und Daniel Albert, von morgens bis spät in die Nacht im Einsatz, um die umfangreichen Arbeiten zügig voranzutreiben und die Einschränkungen für die Bürger auf nur jeweils 2 Sprechtage zu beschränken.

Seit nunmehr über einem Monat läuft der gemeinsame Rechenzentrumsbetrieb ohne Störungen und die Mitarbeiter in den beiden Verwaltungen haben sich längst mit der neuen Technik und der aktuellen Software vertraut gemacht.
Hier für Interessierte nähere Informationen:
„Herzstücke“ des IT-System sind
ein Microsoft Failovercluster mit zwei Knoten (je 2x6Core-CPU, 80GB RAM und 10 Netzwerkschnittstellen á 1Gbit/s)
ein iSCSI-Storageserver (SAN) mit 2,15TB Nutzkapazität und 6 Netzwerkschnittstellen á 1GBit/s und verschiedene virtuelle Server, die auf der HyperV Virtualisierungstechnologie basieren.  

Bei der täglichen Verwaltungsarbeit greifen Mitarbeiter auf vier verschiedene virtuelle Server zu. Dazu zählt der Domänencontroller (Active Directory), der die Authentifizierung und Autorisierung der Benutzer zentral steuert,über den Exchangeserver werden alle Emails, Termine, Kontakte und Aufgaben abgelegt und verwaltet. Beide Server werden von den Kommunen gemeinsam genutzt, jede Kommune verfügt zudem über einen eigenen Datenserver und einen RemoteDesktopServer.

Für eine einwandfreie Datenübertragung vom zentralen Hauptserver in Ellrich zur angebundenen Kommune Heringen und ab April auch Werther, wird die Ethernet Connect Technik mit einer Datenübertragungsgeschwindigkeit von 5Mbit/s genutzt. Mithilfe dieser grundlegenden technischen Vernetzung können alle IT-relevanten Prozesse, so zum Beispiel Konfigurationen, Datensicherungen und Wartungen, zentral in Ellrich verwaltet werden.
Bildquelle: Tim Reckmann / PIXELIO
Autor: red

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