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Do, 10:52 Uhr
13.03.2014

„Energiewende: Wie weiter?“

Den Abschluss der Fotoausstellung „Was wäre, wenn…?“, die im Foyer des Rathauses noch bis zum 23. März zu sehen ist, wird in der kommenden Woche im Museum Tabakspeicher der Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema „Energiewende – Wie weiter?“ bilden...


Die Botschaft der Fotoausstellung ist, dass ein Brokdorf-GAU keine lokale Angelegenheit wäre. Deshalb besteht die größte Herausforderung der Gesellschaft darin, neue und sichere Wege zur Energiegewinnung zu erschließen.

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Diesem Thema wird sich am 18. März Dr. Stefan Bofinger vom Fraunhofer –Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES ) Kassel zu Beginn mit der Vorstellung der Studie „Geschäftsmodell Energiewende“ widmen. In Anschluss daran wird u.a. darüber diskutiert, wie es gelingen kann, innerhalb der rechtlichen Rahmenbedingungen und gemeinsam mit regionalen Akteuren die Herausforderung Energiewende unter dem Aspekt einer nachhaltigen Energieversorgung zu gestalten.

Es diskutieren: Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh, Dr. Martin Gude vom Thüringer Ministerium Wirtschaft, Arbeit und Technologie, Geschäftsführer der EVN, Hans-Peter Dörflinger, Ariane Ruff von der Fachhochschule Nordhausen und Dr. Stefan Bofinger. Die Moderation übernimmt Michael Welz von der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen.

18. März, 18 Uhr, Tabakspeicher
Autor: red

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Kommentare
Bodo Bagger
13.03.2014, 17:09 Uhr
EE Lobby Selbsbeweihräucherungsrunde...
oder wie ist die Zusammensetzung der Diskussionrunde zu verstehen. Nach meinem Verständniss bedarf es bei einer Diskussionsrunde keines festgelegten Teilnehmerkreises, denn Zweck einer Diskussion sollte es sein inhaltlich relevante Themen von verschiedenen Seiten zu beleuchten und Vorurteilsfrei über Pro und Kontra zu debattieren.

Das was hier angekündigt ist, man schaue dabei nur mal auf die Zusammensetzung der Diskutanten ist nichts anderes als eine Selstbeweihräucherung der EE-Lobby. Neben Dr. Zeh als hier vielleicht unvoreingenommensten Teilnehmer sind die anderen Teilnehmer allesamt mehr oder minder dem ökologisch industriellen Komplex der Erneuerbaren Energien zu zuordnen.

Dr. Stefan Bofinger vom Fraunhofer –Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES ) Kassel - Eindeutig ein Vertreter der WKA Zunft von deren finanziellen Zuwendungen die Existens seines Institutes abhängt.

Dr. Martin Gude vom Thüringer Ministerium Wirtschaft, Arbeit und Technologie - ebensolche Intentionen wie Dr. Bofinger und aufgrund seiner Verflechtungen ebenso unvoreingenommen

Hans-Peter Dörflinger, Geschäftsführer der EVN, - Die EVN ist doch gerade dabei in Bielen / Himmelgarten die Biomethananlage durchzuboxen oder?

Fachhochschule Nordhausen Ariane Ruff - Geschäftsführerin der Energie-Klima-Plan GmbH Nordhausen und forscht an der Fachhochschule Nordhausen also wieder der Forschungsgelderbeschaffungskomplex

Michael Welz von der Heinrich-Böll-Stiftung -die Heinrich Böll Stiftung fungiert als so genannte NGO hauptsächlich als EE und da besonders als Windkraftlobbyist besonders in Berlin und Brüssel..

Also alles in allen eine illustre Runde von EE Verfechtern und Lobbyisten. Leider vermisse ich in der Diskussionsrunde, so es denn eine sein soll, Vertreter von Windkraftkritischen Bürgerorganisationen sowie aktive Gegner dieser wie den Wattenrat oder auch Gegner der Flächenversieglung durch Solarpanele oder Gegner der Bioenergiegewinnung wie z.B. die Bürgervereinigung Himmelgarten Bielen.

Aber so kann man sich selbst beweihräuchern und eventuell mit der Gutmenschelei und dem Hintergedanken des angeblichen Umweltschutzes noch den einen oder anderen für seine Ziele gewinnen.
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