Volltrunken auf dem Fahrrad
Am Montagabend ist in der Bochumer Straße ein volltrunkener Radfahrer in eine Verkehrskontrolle geraten. Mit sehr unsicherer Fahrweise und ohne Licht war er den Beamten aufgefallen...
Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 45-Jährigen einen Wert von 3,12 Promille. Er gab in seiner Befragung an, eine Flasche Korn und ein Bier getrunken zu haben. Wahrscheinlich sei ihm das Bier nicht bekommen. Er wurde zu einer Blutentnahme in das Südharz Klinikum gebracht.
Autor: red
Kommentare
Wolfi65
26.11.2013, 16:36 Uhr
Wahrscheinlich nicht nur?
Der Verkehrsteilnehmer hat wahrscheinlich die ganze Nacht und einen Teil des neuen Morgens im Südharz-Klinikum verbracht.
Einschließlich geschlossener Abteilung mit kostenlosen Bettfesseln, damit man nicht unerlaubt zum Ausgang geht und dabei andere Patienten aufweckt.
Dafür gibt es ein vermeidlich kostenloses Frühstück, welches durch die Krankenkasse vorfinanziert wird.
Auch mahnende Worte der zuständigen Ärzteschaft werden zum Abschied gereicht.
Alles im Allen, das volle Programm im wahrsten Sinne des Wortes.
tigercat
26.11.2013, 20:05 Uhr
Begründung fast schon wieder zum Lächeln
Die Begründung des Radfahrers ist schon wieder lustig. Aber im Ernst. Um unmöglich Rad zu fahren, braucht es bei vielen Radfahrern gar keinen Alkohol. Leider bin ich selbst kein eingefleischter Radfahrer, dachte immer, dass Radfahren auf dem Gehweg nur bis 12 Jahre erlaubt ist und wenn denselben schon Erwachsene nutzen, dann nur mit Rücksicht auf die Fußgänger. Wenn ich aber im Städtchen als Fußgänger unterwegs bin, höre ich Gebimmel von Rädern hinter mir, oft aggressiv und mit hoher Geschwindigkeit kommen Erwachsene angeradelt und erwarten, dass man mit einen Sprung in den Straßengraben Platz für sie macht. Ich war auch schon Zeuge, wie ein Kleinkind fast vom Rad erfasst wurde. Oft wird auch der Gehweg von erwachsenen Personen genutzt, um einer Einbahnstraße zu entgehen, denn auf dem Gehweg kann man ja problemlos rückwärt in eine Einbahnstraße radeln. Ich frage mich oft als Autofahrer, wo unser doch so oft vorstelliges Ordnungsamt da bleibt? Fünf Minuten über die Parkdauer und schwups klebt ein Zettel an der Scheibe des Autos. Aber zu verstehen, das Auto kann nicht wiedersprechen, lasst sich ohne Gegenwehr den Zettel anheften, mit einem Radfahrer müsste man wohl diskutieren. Da wählt unser Ordnungsamt eben den geringsten Widerstand. Dabei könnte so viel Geld bei Radfahrern in Nordhausen kassiert werden, um die Stadtkasse aufzubessern. Mal zum Nachdenken angeregt? Ach ja, wenn man selbst einen Radfahrer rügt, muss man auch als Passant mit Bedrohungen seitens der Radler rechnen, hat dies etwas mit Sportlichkeit zu tun? In diesem Sinne ....
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