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Di, 16:06 Uhr
26.11.2013

Bestrickend bestickt

In der Weihnachtszeit, vom 1. bis zum 29. Dezember, steht im Tabakspeicher eine kleine Sonderausstellung auf dem Programm, die den Hang der Kunst zu Textilien thematisiert...


„Die Nordhäuserin Brigitte Scholz versteht mit ihrer Ausstellung „Bilder – bestrickend bestickt“ den Faden als organische Linie. Gezeigt werden ländliche und maritime Motive, Stillleben und Tierdarstellungen in unterschiedlichen Formaten.

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Die Kunsthandwerkerin reagiert schon seit langem auf das Phänomen, dass in der Kunst derzeit viel gehäkelt, gestickt und genäht wird. Brigitte Scholz reflektiert, dass unser Alltag durch Computertechnologie immer unsinnlicher wird: „Derzeit gibt es eine Renaissance von Handwerk und Kunsthandwerk, die gegen die Reduktion der Erfahrung durch die Virtualisierung auf Tastsinn setzt."

Textiles Handarbeiten war einerseits Hausfrauenarbeit, andererseits entstanden in Werkstätten repräsentative Bildteppiche. Brigitte Scholz füllt mit ihren Arbeiten in Stick-Haptik die Lücke dazwischen aus. Am Sonntag, 1. Dezember wird die Kunsthandwerkerin am Nachmittag im Tabakspeicher anwesend sein“, so Museumsleiter Jürgen Rennebach.
Autor: red

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