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Mo, 11:26 Uhr
25.11.2013

Fernab der Realität?

Prof. Dr. Andrea Dreyer, Leiterin des Fachbereich Gestalten der Bauhausuniversität Weimar und der Leiter der Lessing-Regelschule, Willi Prenzel unterzeichneten heute eine Kooperationsvereinbarung. Dabei geht es unter anderem um ästhetische Forschung...

Unterzeichnet (Foto: nnz) Unterzeichnet (Foto: nnz)
Prof. Dr. Andrea Dreyer und Willi Prenzel unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung.

Die Kooperation regelt, das Studierende ab Januar 2014 gemeinsam mit dem Jahrgang 5, das sind rund 70 Schülerinnen und Schüler, und den unterrichtenden Lehrkräften einen Tag im Monat gemeinsam arbeiten. Hintergrund der Vereinbarung ist die Tatsache. dass die Professur Kunst und ihre Didaktik an der Fakultät Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar und die Lessingschule Nordhausen in den kommenden Jahren eine enge Zusammenarbeit in der Einführung, Planung und Umsetzung sowie Evaluation von forschenden Lernformen im Unterricht anstreben.

Ziel ist es, Lehrende der Lessingschule und künftige Kunstlehrende zu befähigen, sich die spezifischen Methoden des forschenden Lernens im Allgemeinen sowie der ästhetischen Forschung im Besonderen zu erschließen, ihre Potentiale für ein ganzheitliches Bildungsverständnis zu durchdringen sowie aktiv und selbstständig zu nutzen.

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In einem Fachdidaktikseminar pro Jahr erproben Studierende innovative und dem forschenden Lernen entsprechende Vermittlungskonzepte, deren inhaltliche und thematische Ausrichtung gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet werden. Eine „Lehrerakademie“ wird als schulinternes Fortbildungsformat für die Lehrenden etabliert.

Laut Schulleiter Willi Prenzel sei die Lessing-Regelschule schon immer an der eigenen Entwicklung interessiert, was nicht zuletzt in der Ausbildung von Lehrern oder der Etablierung von Projekte wie "Lessing forscht" Ausdruck finde. Prenzel zeigte sich überzeugt, dass auch das neue Projekt die Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler in den fünften Klassen stärken werde. Man wolle sich überraschen lassen.

Vermutlich wird in den Projekt verstärkt auf den Effekt der Überraschung gesetzt, denn auf die Nachfrage der nnz, wie das nun konkret im Unterricht ablaufen werden, kam die Antwort: "Genaue Vorstellungen haben wir noch nicht, wir haben noch keinen Plan und müssten dann erst einmal was überlegen."

Nun aber gibt es erst einmal Geld für dieses neue Vorhaben bis Mitte 2015, das den 11jährigen das ästhetische Forschen beibringen und ihnen einen möglichst starken Input für den weiteren offenen Unterricht geben soll.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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