Di, 18:43 Uhr
15.10.2013
Pfarrer Kneipp aktueller denn je
Nicht als Pfarrer wurde Sebastian Anton Kneipp weltweit bekannt. Dazu verhalfen ihm seine berühmten Wasserkuren, deren Namensgeber er war. Sein Buch Meine Wasserkur, 1886 erschienen, wurde zum Standardwerk erfolgreicher Heilbehandlung. Ist sie auch heute noch modern? Eine Betrachtung von Kurt Frank...
Wöchentlich erfolgen im Nordhäuser Wellness-und Gesundheitszentrum Carpe Diem 65 Wasseranwendungen. Heute Nachmittag hatte hier Physiotherapeutin Isabell Keil das Sagen.
Mehr denn je sind Wasserkuren heute aktuell, sagt Thomas Erny, Geschäftsführer des Wellness-und Gesundheitszentrums Carpe Diem in der Nordhäuser Rautenstraße. Der Sportwissenschaftler, der auf die Heilkraft des Wasser wie einst Kneipp schwört, belegt dies mit Zahlen und Fakten.
65 Anwendungen mit und in dem belebenden Nass hat Erny pro Woche im Angebot. Das sind 585 Frauen und Männer, die Woche für Woche sich im Schwimmbecken einfinden. Unter ihnen Bäckermeister Reinhard Röder aus Neustadt. Er fühle sich in dem nassen Element nach jeder Anwendung wie neugeboren. Unter der Anleitung von Physiotherapeutin Isabell Keil gab er sich auch heute wieder Mühe bei der Wassergymnastik.
Sebastian Anton Kneipp, sagt Thomas Erny, sei seiner Zeit weit voraus gewesen. Auf seinen Erkenntnissen über die wohltuende Wirkung von Wasserkuren bauten heute die Heilbehandlungen auf. Sie, weiß der Geschäftsführer, helfen bei Rückenbeschwerden, heutzutage eine Volkskrankheit, linderten die Beschwerden bei Rheumatikern und schonten Knochen und Gelenke. Nicht zuletzt helfe Wassergymnastik auch schwangeren Frauen. Wer sich regelmäßig im Wasser bewege, baue auch Übergewicht und Fettpolstern vor, was wiederum der Gesundheit zugute komme.
Carpe Diem betreut derzeit 1500 Kunden jeden Alters und bietet insgesamt 106 Kurse pro Woche an. Babyschwimmen gehört dazu. 20 ausgebildete Mitarbeiter sorgen sich um das Wohlergehen der Kundschaft. Immer mehr ältere Menschen, hat Thomas Erny beobachtet, legten heute Wert auf die Erhaltung und Förderung ihrer Gesundheit auch im höheren Lebensalter. Sie nutzten auch die zahlreichen Sportgeräte um sich fit zu halten. Oder die Sauna. Wie Richard Tober (81) und Helmut Kilian (78) aus Niedergebra oder Harry Angermann (80) aus Bleicherode. Erkältungskrankheiten sind regelmäßigen Saunagängern wie ihnen fremd.
Autor: redWöchentlich erfolgen im Nordhäuser Wellness-und Gesundheitszentrum Carpe Diem 65 Wasseranwendungen. Heute Nachmittag hatte hier Physiotherapeutin Isabell Keil das Sagen.
Mehr denn je sind Wasserkuren heute aktuell, sagt Thomas Erny, Geschäftsführer des Wellness-und Gesundheitszentrums Carpe Diem in der Nordhäuser Rautenstraße. Der Sportwissenschaftler, der auf die Heilkraft des Wasser wie einst Kneipp schwört, belegt dies mit Zahlen und Fakten.
65 Anwendungen mit und in dem belebenden Nass hat Erny pro Woche im Angebot. Das sind 585 Frauen und Männer, die Woche für Woche sich im Schwimmbecken einfinden. Unter ihnen Bäckermeister Reinhard Röder aus Neustadt. Er fühle sich in dem nassen Element nach jeder Anwendung wie neugeboren. Unter der Anleitung von Physiotherapeutin Isabell Keil gab er sich auch heute wieder Mühe bei der Wassergymnastik.
Sebastian Anton Kneipp, sagt Thomas Erny, sei seiner Zeit weit voraus gewesen. Auf seinen Erkenntnissen über die wohltuende Wirkung von Wasserkuren bauten heute die Heilbehandlungen auf. Sie, weiß der Geschäftsführer, helfen bei Rückenbeschwerden, heutzutage eine Volkskrankheit, linderten die Beschwerden bei Rheumatikern und schonten Knochen und Gelenke. Nicht zuletzt helfe Wassergymnastik auch schwangeren Frauen. Wer sich regelmäßig im Wasser bewege, baue auch Übergewicht und Fettpolstern vor, was wiederum der Gesundheit zugute komme.
Carpe Diem betreut derzeit 1500 Kunden jeden Alters und bietet insgesamt 106 Kurse pro Woche an. Babyschwimmen gehört dazu. 20 ausgebildete Mitarbeiter sorgen sich um das Wohlergehen der Kundschaft. Immer mehr ältere Menschen, hat Thomas Erny beobachtet, legten heute Wert auf die Erhaltung und Förderung ihrer Gesundheit auch im höheren Lebensalter. Sie nutzten auch die zahlreichen Sportgeräte um sich fit zu halten. Oder die Sauna. Wie Richard Tober (81) und Helmut Kilian (78) aus Niedergebra oder Harry Angermann (80) aus Bleicherode. Erkältungskrankheiten sind regelmäßigen Saunagängern wie ihnen fremd.


